Monat: März 2014

Analog und digital

von Franziska Hofer (Foto: Nu)

Ein Schüler der Klasse 3IL zeigt seinen Kolleginnen und Kollegen im BG-Unterricht an einem Laptop den Stand seiner Arbeit zum Thema „Ornamentbild“. Es ist digital gezeichnet mit dem Programm Illustrator mithilfe von Buntstift, Rechteckwerkzeug, Pinsel, Liniensegmenten, Füllwerkzeugen, Farben, Transparenzen und Konturen. Im Hintergrund sehen wir analoge grossformatige Kohlezeichnungen von Strassenzügen, die in ein spezielles Licht getaucht erscheinen. Grösser könnte der Gegensatz wohl kaum sein: Hier die auratische Zeichnung, mit grosser Geste und unverwechselbarer Handschrift entstanden, dort die perfekt gezogenen Linien und Flächen, mit der Maus oder auf dem Tablet gezeichnet, präzise berechnet mit Hilfe von Algorithmen. Continue reading „Analog und digital“

Muss man unser Gymnasium liken können?

von Uelil, Maier, Rektor

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien verändern den Umgang mit Raum und Zeit in einem Masse, das wir kaum erahnen konnten. Informationen sind immer und überall abrufbar. Wir können synchron oder asynchron antworten, Informationen löschen, weiterleiten oder liken – manchmal alles gleichzeitig. Continue reading „Muss man unser Gymnasium liken können?“

Im Netz gibt es keine Privatsphäre

von Timo Kröner

Im Oktober des vergangenen Jahres hat Uwe Buermann im Auftrag der Gesundheitsgruppe ::ZOOM:: einen Vortrag über den Umgang mit neuen Medien gehalten. Darin hat er vor allem über das Posten von Daten und Bildern im Internet und auf Social Media-Plattformen gesprochen – und eindringlich vor einer leichtfertigen Preisgabe persönlicher Informationen gewarnt. Er fordert in seinen Vorträgen und Publikationen sowie auch im Interview mit dem „Entfalter“ einen bewussten Umgang mit Daten und Informationen und die kritische Beachtung von Persönlichkeitsrechten im Netz. Seine persönliche Position zu diesen Themen ist nicht deckungsgleich mit derjenigen unserer Schule. Continue reading „Im Netz gibt es keine Privatsphäre“

ICT – quo vadis?

von Theo Zahno

ICT (information and communication technology) ist aus der Schule nicht mehr wegzudenken. Im Moment haben wir über 140 Computer im Einsatz. In drei Computerräumen und auf drei Computerwagen stehen Computer für den Einsatz im Klassen- oder Halbklassenverband zur Verfügung. Um den Schülerinnen und Schülern auch eine unabhängige Arbeitsmöglichkeit zu bieten, sind in der Mediothek unseres Gymnasiums und im BZM mehrere Computer als frei zugängliche Arbeitsstationen eingerichtet. Weitere Computer gibt es in den verschiedenen Fachschaften, unter anderem auch für die Verwendung mit Messgeräten, Kameras, Grafiktabletts, usw. Continue reading „ICT – quo vadis?“

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Happy Helpers

von Daniel Nussbaumer

Wenn man an einer Schule für die Informations- und Kommunikationstechnologie zuständig ist, braucht man nebst fundierten Informatikkenntnissen auch viel Humor und eine gewisse Gelassenheit. Denn wenn ein ICT-Problem auftritt, liegen die Nerven des Betroffenen oft blank. Und dieser gelassene Humor ist auch im Gespräch mit den drei Engagierten spürbar, das im Keller des Schulhauses stattfindet, dort, wo die Gerätedichte pro Kubikmeter am grössten ist. Continue reading „Happy Helpers“

„Ich finde das Wesen eines Menschen schön“

von Timo Kröner (Foto: Nu)

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Thomas Moser ist seit Geburt blind. Er hat das Gymnasium Muttenz von 1984 bis 1987 besucht, hier seine Matura gemacht und danach Theologie und Gesang studiert. Mittlerweile arbeitet er als Lektor und Telefonseelsorger. Im Gespräch hat uns Thomas Moser mit seiner Welt beeindruckt, die ohne Bilder genauso reich ist wie mit Bildern. Continue reading „„Ich finde das Wesen eines Menschen schön““