Monat: November 2017

Diagnose: Toxischer Abbau-Wahn

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von Anna Holm und Julie von Büren (Text) und Jilson Evalathingal (Fotos)

Rauch liegt in der Luft und die Transparente wehen im leichten Herbstwind. Die Pfalz hinter dem Münster ist belebt, Gemurmel und das Knirschen des Kieses sind zu hören. Einige Studierende tragen als Ausdruck der Trauer Schleier über dem Gesicht, andere haben Trauerkerzen angezündet. Langsam setzt sich die Masse in Bewegung und schreitet still und entschlossen der Martinskirche entgegen. Continue reading „Diagnose: Toxischer Abbau-Wahn“

Das Gym Muttenz am Basler Stadtlauf

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von Walter Käch (Text und Foto)

14 Schülerinnen, 5 Schüler, 3 Lehrpersonen, 2 Mitarbeiterinnen und 1 Rektorin vom Gymnasium Muttenz hatten sich für den Stadtlauf in Basel angemeldet. Es waren sowohl Routiniers als auch Laufanfängerinnen mit dabei. Jeweils am Dienstag über den Mittag wurde in der Schule während fünf Wochen auf diesen Lauf trainiert. Schliesslich absolvierten 21 Läuferinnen und Läufer bei Weihnachtsbeleuchtung und applaudierendem Publikum erfolgreich den Basler Stadtlauf am 21.11.2017.

The man who knows too much about your backyard

Don Salvatore, the „science exciter“

by Alim Ates (4Bb, text), Christine Baader and Nicole Heuss (photos)

Don Salvatore is back in town. The “science exciter”, as he calls himself, from the Boston Museum of Science held another talk at our school about biology straight out of our backyard. Being from Boston, a city that I usually associate with Martin Scorsese-type gangster movies, he seems like a very nice and smart man, who wants to make science fun for everybody, and I think he absolutely succeeds. The presentation was a collection of “backyard biology stories” that were all really fun and very weird. Continue reading „The man who knows too much about your backyard“

Ode an die Wandtafel

447, ca. 2008

von T. Kröner (Text), Fotos: T. Kröner, Vanessa Albrecht (4MZ)

Wir alle schätzen, ja lieben die gute alte Wandtafel. Natürlich will niemand die praktischen digitalen Geräte ausser Acht lassen. Aber Kreide und Tafel – das ist sinnlich erfahrbare Schule, auch wenn das etwas old school klingen mag. Man muss es spüren, und sei es nur, indem wir einen alten Schwamm ausdrücken, oder eben, indem wir kleine Kunstwerke erstellen. Das geschieht in der Schule täglich, doch leider haben diese Kunstwerke oft eine kurze Lebensdauer – nämlich meist nur bis zur nächsten Pause. Continue reading „Ode an die Wandtafel“

Türkise Texte verbessern die Welt

von Ines Lilian Siegfried (Text), Fotos (Kn)

Literatur findet vornehmlich ausserhalb der Schulzimmer statt. Besonders interessant wird es zudem, wenn Literatur an so ungewöhnlichen Orten wie in einem Veloladen stattfindet: Im Rahmen der BuchBasel moderierten Schülerinnen und Schüler der F3c der FMS des Gymnasiums Muttenz die Lesung „Bücherherbst mit Andreas Stichmann“ zu dessen neustem Roman „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“. Continue reading „Türkise Texte verbessern die Welt“

Neue Projekte und politischer Tatendrang – die SO zieht Zwischenbilanz

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von Lena Otteneder (Co-Präsidentin der SO) und Maíra Zaugg (Fotos)

An jeder Schule stellen die Schülerinnen und Schüler die Mehrheit. Durch die Schüler*innenorganisation erhalten wir eine Stimme. Die SO selbst bezeichnet sich nicht umsonst als Sprachrohr der vielfältigen Interessen und Bedürfnisse der Lernenden. Der Vorstand der SO setzt die Ideen und Pläne der Schülerinnen und Schüler im Dialog mit der Schulleitung und den Lehrpersonen in die Tat um. Dafür treffen wir uns alle zwei Wochen und besprechen unsere Vorgehensweise für die Umsetzung der kommenden Projekte. Continue reading „Neue Projekte und politischer Tatendrang – die SO zieht Zwischenbilanz“

Eine sozial-liberal-progressive volksfreisinnige Zukunft

von Timo Kröner (Bilder, Text)

Wie wird die Zukunft sein? Diese Frage haben wir in einem kantonsübergreifenden Projekt unseren Schülerinnen und Schülern gestellt. Sie haben uns darauf Antwort gegeben – in Reden über und in Briefen an die Zukunft. Gehen wir von dem aus, was wir am Samstag, dem 11. November 2047 – ah, Pardon: 2017 – im Galeriesaal des Volkshauses gehört haben, dann werden wir in der besten aller Zukünfte leben, in der Angehörige der Generation, die keinen Buchstaben mehr haben wird, für Menschlichkeit und Freiheit, gegen digitale Überwachung und den Abbau von Arbeit, gegen sinnentleertes Tun und für eine gesunde Umwelt und Menschheit einstehen.

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