Monat: Januar 2018

Echt indisches Curry aus der Migros, lustige Slams und was alles passiert, wenn man keine Kopfhörer trägt

 

Die Jury des Poetry-Slams bei der Bewertung der Performances 1

von Laura Häusler und Ann Hunziker (Text), Timo Kröner (Bilder)

Unter tosendem Applaus betritt Jan Pagotto den gefüllten Saal im Pavillon, wo die Klassen F2a, F2b und F2c nervös und motiviert zugleich auf den grossen Auftritt vor dem Mikrophon warten. Wie im echten Slammer-Leben erklären die fachkundigen Moderatorinnen Caroline und Svenja die Regeln und schon geben die Slamer von tiefsinnigen Texten über den Sinn des Lebens, den Menschen als Monster, das Unsichtbarsein, die Jugend von heute bis hin zur Anwendung von Clerasil, dem Zusammenhang zwischen Kirchgang und Autofahren alles. Das Publikum lacht, johlt und stampft! „Echt indisches Curry aus der Migros, lustige Slams und was alles passiert, wenn man keine Kopfhörer trägt“ weiterlesen

Dabei sein und dazugehören

Lava auf Biri - blindes Verständnis

von Adi Marbacher und Stefan Schraudolf (Text und Fotos)

Im Sport sprechen wir von Sinnrichtungen. Was treibt uns an im Sport? Was sind die Motive, uns zu bewegen? Wir unterscheiden dabei sechs verschiedene Sinnrichtungen. Alle sind wichtig, aber nicht bei jedem Individuum gleich ausgeprägt. Mit dem Älterwerden verändert sich auch der Fokus auf die Motive. Was früher unwichtig war, gerät ins Zentrum.

erfahren und entdecken – gestalten und darstellen – üben und leisten – herausfordern und wetteifern – dabei sein und dazugehören – sich wohl und gesund fühlen

Naturgemäss geht es an Turnieren ums Herausfordern und Wetteifern. So auch heute an der kantonalen Hallenmeisterschaft der Gymnasien. Um sich auf Augenhöhe zu messen, muss man üben. Im Sportverein und auch in der Schule. „Dabei sein und dazugehören“ weiterlesen

Was bleibt, sind wir – die RockNight 2018

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von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Sie hat gerockt, gejazzt, gefunkt, gesoult, gerappt, getrasht und gepoppt. Und sie hat das gemacht, was Musik am besten kann: uns eine Tür in unser Inneres geöffnet. Die RockNight 2018 im Z7 in Pratteln. Sechs Bands der Gymnasien Liestal, Münchenstein und Muttenz, alle hier im Blog porträtiert, haben während jeweils einer halben Stunde ihre Chance genutzt, auf der Bühne des grössten Konzertsaales der Nordwestschweiz dem Publikum ihr Bestes und Ehrlichstes zu geben: die Musik, die ihnen aus der Seele schreit, in ihren Adern pulsiert, in ihren Köpfen Struktur bekommt, in ihren Händen Gestalt annimmt und aus ihren Stimmen klingt. „Was bleibt, sind wir – die RockNight 2018“ weiterlesen

MadeByK: Auch Münchenstein rockt

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Von Léonie Decrue, Rebecca Frommherz, Larissa Hofer und Marianne Thiessen (Titelfoto: zur Verfügung gestellt)

„Passet uf, es cha lut werde“, warnt uns Dominik Schmitz, Drummer der Band MadeByK. In einem engen Raum machen sich vier von sechs Mitgliedern bereit zum Proben. Aline Thüring spielt die ersten Klavierakkorde. Florian Eichenlaub zupft auf seinem Cello Basstöne dazu. Das Schlagzeug legt los. Laura Konrad setzt ihre Geige an. Rock-Pop-Jazz-Klänge erfüllen den ganzen Raum. „MadeByK: Auch Münchenstein rockt“ weiterlesen

Rollt den blauen Teppich aus!

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Von Céline Acklin, Vanessa Müller, Eva Oberli und Laura Zugno 2MS (Foto: ZVG)

Die STRESS BAR in der Liestaler Altstadt ist am 12. Januar hell erleuchtet, Rauchschwaden vernebeln den Eingang, aus dem Inneren dringen Gitarrenklänge, Gejohle und Gläserklirren. Das Lokal ist in warmes Licht getaucht. Im Inneren beobachten an die 50 Leute das Einspielen der Band Blue Carpet. Die fünf Mitglieder haben sich in der Ecke neben dem Eingang eingerichtet und sind gerade dabei, letzte Vorbereitungen zu treffen. Letzte Saiten werden gestimmt und die Handgelenke aufgewärmt. Die Technik wird überprüft. „Rollt den blauen Teppich aus!“ weiterlesen

„Wir trashen alles!“

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von Jacqueline Balosetti, Josia Lyrer und Enrico Nitihardjo (Text)

Fotos von: Jacqueline Balosetti

Gitarrenriffe, Gesang und ein starker Beat erklingen im Raum.  Ein Musikspektakel gebildet aus der investierten Zeit und ihrer grossen Leidenschaft für Musik. Jeden Samstag proben Trashbird: Der Drummer Simon Messmer, der Sänger Neven George, der Bassist Jonas Biedermann, die Gitarristen Jonas Rippstein und Jarred Barthel  perfektionieren das Performen ihrer Songs.

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Cromatik: Vom Duschen und Jammen

Von Helena Bühler, Lisa Güetli und Gina Pelosi (2MS)

Joshua reisst die Türe auf: „Sali zämme, leider isch unsere Bassischt nonig do. Mir hän zwar abgmacht 4i, aber er het nit checkt, dass scho 4i isch und isch no i de Stadt. Ihr chönet aber glich schomol abecho.“ Wir folgen Joshua in den Keller von Jakobs Haus, wo sich der gemeinsame Bandraum befindet. Dort warten zwei weitere Bandmitglieder auf uns: Jakob und Eric. „Mir hän extra ufgruhmt und glüftet für euch.“ Trotzdem müssen wir uns durch den Mini-Urwald von Instrumenten und Kabeln zu unseren Stühlen schlängeln. Da Alessio noch nicht da ist, beginnen die anderen mit dem Stimmen und Einspielen. Beim Einstecken der vielen Kabeln fehlt zuerst mal der Strom und später dann der richtige Anschluss. Währenddessen schauen wir uns genauer im Raum um. Die Wände sind mit Vorhängen und Karton abgedeckt und mitten drin hängen zwei einzelne Eierschachteln.  Wir müssen lachen.

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Helium Moth machen ihr Ding – und das ist laut und schnell!

von Melanie Matter, Lourdes Queipo-Rosa, Yannick van Diest und Yaelle Wouters (Video und Foto: Lourdes)

„Wenn wämmer probe?“ – „Morn?“ – „Nei, denn channi nid“ – „Wie wärs in ere halb Stund?“ – „Jo, das passt!“ – So könnte eine Diskussion zwischen den Bandmitgliedern aussehen, denn genau so spontan ist dann auch die ganze Probe. Dies widerspiegelt sich auch bei der Wahl des Namens. Laut der Band war der Name Helium Moth eine spontane Entscheidung vor dem ersten Auftritt. Ursprünglich als Notlösung gedacht, hat sich der Name bewährt und ist geblieben. „Helium Moth machen ihr Ding – und das ist laut und schnell!“ weiterlesen

Im Angesicht der Kobra

9Q4A4114von Adi Marbacher (Text und Fotos)

Hier ist Sie also, die Kobra. Ruhig und sanftmütig sieht sie aus, gar nicht aggressiv, wie man meinen könnte. Die Kobra ist aber mitnichten eine Sie. Die Kobra ist der beste Schweizer Schwergewichtsboxer Arnold „The Cobra“ Gjergjaj – 1.97m gross, gut 100kg Kampfgewicht, ein imposanter Athlet. Auch seine Statistik ist eindrücklich. Seit seinem Debut im Jahre 2009 konnte der im Kosovo Geborene von seinen 31 Kämpfen 29 gewinnen, 21 davon mit einem Knock Out. Sein bisheriges Karrierehighlight hatte der 31jährige Pratteler in diesem Frühjahr. „Im Angesicht der Kobra“ weiterlesen