Unser Schulhaus als künstlerisches Schlaraffenland

Rund einen Monat lang durfte die Ausstellung „ESSEN“, welche sich mit dem betitelten Thema befasste, im gesamten Schulhaus bestaunt werden. Ein Thema, welches nicht nur sinnlich sondern auch inhaltlich viel Raum für eigene Interpretationen offen liess. Die Schülerinnen und Schüler haben sich dieser Herausforderung mutig gestellt und Arbeiten beigesteuert, die der Breite des Themas gerecht wurden. Somit wurde das Flanieren durch die Gänge und das Treppenhaus unseres Gymnasiums zu einer regelrechten Reise von ästhetisch ansprechenden bis hin zu politisch motivierten Beiträgen. Diese vermochten es, sowohl den Hunger als auch gute Gespräche anzuregen. 

von Tanja Leitgeb im Namen der Fachschaft Bildnerisches Gestalten (Fotos: Stefan Haltinner)

Unser Schulhaus als künstlerisches Schlaraffenland

Von der Muse geküsst

von Yvonne Spaar

Geschichten beeinflussen, wie wir uns ausdrücken sprechen. Viele Begriffe, die den Weg in unseren Wortschatz gefunden haben, stammen aus Romanen, Erzählungen, Mythen und Legenden. Einige Beispiele haben wir in diesem Blog Post für euch gesammelt.  

Von der Muse geküsst

Besuch von der Basel Composition Competition

Das Preisgeld von 100’000.- teilen sich die 3 Erstplatzierten, 350 Orchesterpartituren wurden eingesandt, nur 12 davon durften in die Finalrunde. Da aber wurde ihr Orchesterwerk von einem professionellen Orchester uraufgeführt und von der Jury begutachtet. Zwei der Finalisten besuchten unser Gymnasium. Die Klasse 3M konnte mit dem Japaner Hiroshi Nakamura sprechen und sich mit seinem Werk auseiandersetzen.  

Vera Müller und Anna Talimaa aus der Klasse 4M berichten hier vom Besuch von Angel Hernández-Lovera aus Venezuela. 

Besuch von der Basel Composition Competition

Gym Muttenz ON AIR

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

„Warum machen wir das hier?“, will Maxine wissen. Gerade versucht sie, sich am Regiepult einen Überblick zu verschaffen, welche Kamera welches Bild aufnimmt und welche Knöpfe sie drücken muss, um von einem Bild aufs andere umzuschalten. „ON AIR“, leuchtet es rot auf dem grossen Display. Heilige Blende und Verschlusszeit! Das Gym Muttenz streamt tatsächlich live aus dem Foyer ins Internet. Hätten wir den Link vorher herausgegeben, die ganze Welt könnte mit nur 10-15 Sekunden Verzögerung zuschauen, wie der Musical-Wahlkurs probt – ohne zu singen, wohlverstanden! Denn wir befinden uns immer noch auf Eskalationsstufe 3. 

Gym Muttenz ON AIR

Die Goldenen Zwanziger

Seit einiger Zeit geistert ein neues Genre durch die Buchlandschaft: New Adult. Doch was verbirgt sich dahinter?

Von Mirjam Braun

«Erfunden» wurde New Adult vom amerikanischen Verlag St. Martins Press, einem der grössten englischsprachigen Verleger weltweit. Im November 2009 initiierte der Verlag einen Schreibwettbewerb: We are actively looking for great, new, cutting edge fiction with protagonists who are slightly older than YA and can appeal to an adult audience. Since twenty-somethings are devouring YA, St. Martin’s Press is seeking fiction similar to YA that can be published and marketed as adult—a sort of an “older YA” or “new adult.”

Die Goldenen Zwanziger

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

von Mirjam Braun (Text und Fotos)

Im März des letzten Jahres wurde die Leipziger Buchmesse abgesagt und bald darauf auch die Frankfurter Buchmesse. Und obwohl ziemlich schnell ein spannendes Online-Programm auf die Beine gestellt wurde, so ganz kommen Bildschirm-Interviews eben doch nicht an echte Begegnungen (und endloses Anstehen für ein Foto und Autogramm des Lieblingsautors) heran. Und auch wir lieben es, stundenlang an den Ständen der Verlage in Neuerscheinungen zu stöbern. Aber wo informieren wir uns über neue Bücher, wenn gerade keine Messe stattfindet und die Buchhandlungen mal wieder geschlossen sind?

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Römisches Theater in August Raurica (Foto: Nu)

von Evelyne Balsiger

Eripitur persona, manet res.
Wird die Maske heruntergerissen, bleibt das wahre Wesen.
(Lukrez, De rerum natura, 3,58)

In fast ganz Europa, in Nordafrika und im Nahen Osten, soweit sich das Römische Reich erstreckte, sind antike Theater bis heute Sehenswürdigkeiten. Manchmal fast vollständig erhalten, wie im südfranzösischen Orange, manchmal nur noch in Ruinen zu erahnen, wie im aargauischen Lenzburg. Wohin auch immer die Römer kamen, sie bauten ein Theater. Der Theaterbesuch war eine der beliebtesten Vergnügungen im alten Rom.

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Weihnachten 2020 mit virtuellem Chorgesang

So sieht das virtuelle Weihnachts-Chörli aus.

von Saskia Clauwaert

Im Rahmen des Selbstlernsemesters wurden wir beauftragt, in Dreier- oder Vierergruppen ein kleines Chorprojekt zur Weihnachtszeit zu gestalten, als Ersatz für den regulären Chorunterricht und als Blattleseübung. Wir entschieden uns für das Lied „Dans nos obscurités“ und teilten anschliessend die Stimmen unter uns auf. Anne: Sopran, Sina: Alt, Saskia: Tenor, Patrick: Bass, Dirigent und Produzent. Danach haben wir zu Hause einzeln unsere jeweilige Stimme geübt und aufgenommen. Als Grundlage diente uns Patricks Dirigiervideo, damit wir alle im selben Tempo singen konnten und das Zusammenfügen vereinfacht wurde. Wir sendeten unsere Aufnahmen an Patrick, der sie dann übereinandersetzte und das ganze Stück arrangierte. Zur Vervollständigung haben wir nachträglich Instrumente hinzugefügt, deren Melodien und Rhythmen wir selbst komponiert haben. Daraufhin hörten wir uns das Stück alle noch einmal an und brachten Verbesserungsvorschläge ein, um es zu optimieren. Das Projekt brachte eine heitere Abwechslung in der monotonen Zeit und hoffentlich ein weihnächtliches Licht in unsere dunkle Zeit. Hier sind wir zu hören:

Dans nos obscurités

Und hier singen unsere Klassenkolleginnen von der 3M: Benaja, Josephine, Merlin, Noëmi

White Christmas

In der Maske

Der 22. Oktober ist ein schöner Tag. Die Sonne scheint, als wir neben der Elisabethenkirche stehen. Doch das Theater Basel wird umgebaut und wir müssen lange suchen, bis wir den Bühneneingang gefunden haben. Zudem nimmt die zweite Corona-Welle gerade Anlauf. Sobald wir vom Sofa im Vorzimmer aufgestanden sind, wird es desinfiziert. Zum Glück erkennen wir unsere Interviewpartnerin, die 32-jährige Maskenbildnerin Samara Bamert – auch mit Maske. Zuerst führt sie uns durch die Räume, in denen sie arbeitet. In einem lagern Zöpfe und Bärte in Plastikkisten, in einem anderen werden hinter Glasscheiben Wunden aus Silikon gegossen. In der Maske beantwortet sie uns dann Fragen zu Masken.

von Timo Kröner und Daniel Nussbaumer (Fotos: Nu)

In der Maske