Kategorie: Kultur

Alle Jahre wieder

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von Mirjam Braun (Text und Fotos)

Und, wieviel lasst ihr euch das „Wir-schenken-uns-nichts“ dieses Jahr kosten? Gemäss dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young haben im Jahr 2018 Schweizerinnen und Schweizer im Schnitt 310 CHF für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Und was wird verschenkt? Auf Platz 2: natürlich Bücher! Jaaaa, an Schoggi kommt halt doch keiner dran vorbei.

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Die Dichte von Platin

von Daniel Nussbaumer

Lisa Güetli ist Musikmaturandin am Gym Muttenz und hat hier im Blog schon über „Dido and Aeneas“ und über die Eröffnung des FHMW Campus Muttenz geschrieben. Sie spielt hier aus ihrem Maturaprogramm das Solo-Stück „Density 21.5“ für Querflöte von Edgar Varèse, exklusiv für alle, die dieses Video schauen. Und sie spricht darüber, was es braucht, ein Werk zu performen, das moderner klingt als Mozart: Atemtechnik, Ausdruck und Selbstvertrauen!

¡Esto ha cambiado! 

Spanisch verstehen nicht viele aus unserem Chor. Was nach dieser Woche aber bestimmt bei allen ein müdes Grinsen hervorlockt, ist der Satz: „Esto ha cambiado.“ Das hat sich geändert. Schuld daran sind sicher nicht nur die flexiblere Mentalität der Sänger*innen aus dem „Coro de Jóvenes de Madrid“ und der spanische Tagesrhythmus, den wir Schweizer*innen nicht gewohnt sind. Auch der Gym Chor Muttenz bewies auf dieser Reise sein ausgezeichnetes Talent für nervenkitzelnde Spontaneitäten. 

Text: Helena Bühler; Fotos: Gina Pelosi

Alles begann mit einem einarmigen Dirigenten. Die Mail von Herrn Huldi erreichte uns kurz vor unserer Abreise nach Madrid. Er habe seine linke Schulter verletzt und müsse seinen Arm in der Schlinge tragen. Eher ungünstig, wenn man bedenkt, dass uns eine Woche mit Proben und Konzerten bevorstand, die er dirigieren sollte. Trotzdem freuten sich alle auf eine tolle Chorreise nach Madrid. Für die einen war sie die ersehnte Belohnung nach der Abgabe der Maturarbeit, für die anderen eine musikalische Verlängerung der Herbstferien.

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Die 2ILS bewegt sich auf nationalem Parkett

Die 2ILS an der Verleihung des Schweizer Buchpreises

von Flavia Manella (Fotos: Nu)

Entspannte Jazzmusik erfüllt das Foyer des Theaters Basel an jenem Sonntagmorgen, dem 10. November 2019. Bereits eine Stunde vor Beginn der Verleihung des Schweizer Buchpreises schlendern Besucher in den grossen Raum. Die Klasse 2ILS sucht sich Plätze auf den oberen Rängen. Der Saal füllt sich, die Spannung steigt – inzwischen sind auch die fünf nominierten Autorinnen und Autoren angekommen. Das sind nebst bekannteren Namen wie Sybille Berg, die spätere Preisträgerin, und Alain Claude Sulzer auch etwas weniger bekannte wie Ivna Žic, Tabea Steiner und Simone Lappert. Die einstündige Veranstaltung markiert nicht nur für die Nominierten den Höhepunkt der diesjährigen BUCHBasel. Auch die SchülerInnen der 2ILS haben sich während mehrerer Wochen mit den Romanen auseinandergesetzt, in Gruppen ihre Lektüre besprochen und Präsentationen vorbereitet. „Die 2ILS bewegt sich auf nationalem Parkett“ weiterlesen

Genau so muss das klingen!

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Larissa Hofer (am Piano) und Céline Acklin

von Daniel Nussbaumer (Textfassung des Gesprächs und Fotos)

Unsere Musikmaturand*innen spielen und singen derzeit ihr Maturaprogramm auf der Bühne. Der Anlass nennt sich First Stage und fand am Mittwoch zum ersten Mal statt. Am Donnerstag, den 28.11. wird er fortgesetzt. Es sind noch nicht alle aufgetreten. Am Mittag vor dem ersten Konzert bot sich die Gelegenheit, mit den Musikmaturand*innen über die Auswahl ihrer Stücke zu reden und darüber, wie sie ihre musikalische Entwicklung an unserer Schule erlebt haben. „Genau so muss das klingen!“ weiterlesen

Verbotene Bücher

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Von Mirjam Braun (Fotos: Nu)

„Schule verbannt Harry Potter aus Bibliothek“, titelte die Zeitung 20minuten online im September. Eine katholische Schule im Bundesstaat Tennessee in den USA liess die Bücher über den Zauberlehrling aus der Bibliothek entfernen, wegen angeblich „echter Flüche und Zaubersprüche“. Während die meisten von uns das einfach nur wahnsinnig lustig finden und wir uns eigentlich sehnsüchtig wünschen, dass die Zaubersprüche doch tatsächlich echt wären und wir endlich unseren Brief per Eulenpost erhalten würden, so zeigt dieses Beispiel auch eine erschreckende Wirklichkeit: dass Bücher und Autoren verboten, verbannt oder verbrannt werden, ist keineswegs nur eine Episode des Mittelalters, sondern hochaktuell und brisant. „Verbotene Bücher“ weiterlesen