Aufklärung einmal queer

Am 25.11.2021 steht die LGBTQIA+-Expertin Anna Rosenwasser mit farbig schillernden Ohrringen, roten Lippen und blauen Haaren auf der Bühne in der Aula Polyfeld. Neben ihr in einem Sessel sitzt der Gymnasiast Josia Jourdan. Was die beiden gemeinsam haben, ist ihr Schreibtalent und ihre Liebe für die queere Community. Ihr Ziel heute Mittag: die Schüler*innen über den Regenbogen aufklären.

Von Elena Brodmeier (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Aufklärung einmal queer

Der Friedhof der ungelesenen Bücher

Text und Bilder: Yvonne Spaar

Den roten Aufkleber „Spiegel Bestseller“ werden die meisten von euch schon einmal gesehen haben. Er zeichnet diejenigen Bücher aus, die sich am meisten verkauft haben, ergo „Bestseller“ sind. Doch sagt euch der Ausdruck „Worstseller“ etwas? Wie sich vom Namen ableiten lässt, ist es das Gegenteil von einem gut verkauften Buch, ein Ladenhüter. Genauer beschreibt der Begriff Bücher, von denen während einer langen Umsatzzeit kaum oder nur ganz wenige Exemplare verkauft wurden. Witzigerweise ist das Wort „Worstseller“ eine deutsche Wortschöpfung und im englischen Sprachraum noch nicht weit verbreitet. Aber welche Bücher gehören zu den am schlechtesten verkauften aller Zeiten? Nur lauter unbekannte Titel oder doch auch Werke von bekannten und gefeierten Autor:innen?

Der Friedhof der ungelesenen Bücher

„Ich wäre lieber im Meer untergegangen, als nach Libyen zurückzukehren.“

Text und Fotos der Veranstaltung: Flavia Manella, Fotos von SOS MEDITERRANEE: Fabian Mondl, Kevin Mc Elvaney, Anthony Jean und Isabelle Serro

Endlich dürfen wir wieder: Ein Workshop von Eva Ostendarp zur Arbeit der SOS MEDITERRANEE markiert am 9. November 2021 den Anfang einer Reihe von Mittagsveranstaltungen am Gym Muttenz. Und diese Arbeit auf dem Seenotrettungsboot, der Ocean Viking, hat es in sich. Die Geschichten, die sie unseren Schüler:innen erzählt, machen Eindruck.

„Ich wäre lieber im Meer untergegangen, als nach Libyen zurückzukehren.“

Im Kopfhörer des Kameramanns

Wir zeigen oben unseren Musicalfilm „Strike“ in der Schulfassung, wie sie ohne Publikum realisiert wurde. Sie sehen im Film eine live geschnittene Vor-Aufführung. Der Gesang ist ein Playback, das die Darsteller*innen zuvor mit ihren eigenen Stimmen aufgezeichnet haben. Unten im Text hören wir dem Dialog des Kamerateams zu. Es bestand aus drei Männern an Kameras (Kamera 2, 3 und 4, wiedergegeben in schwarzer Schrift) und einem zusätzlichen Mann am Live-Video-Schnittpult, wiedergegeben in Rot. Alle vier waren bei der Aufzeichnung permanent verbunden mit einem Kommunikationssystem aus Kopfhörern und Mikrofonen. Kamera 1 ist eine fixe Übersichtskamera, die den ganzen Raum mit Zuschauern zeigt. Hier sind Ausschnitte aus dem Dialog der des Kamerateams während der Video-Aufnahme, festgehalten aus der Erinnerung von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos). Zum Kamerateam gehören nebst dem Schreiber Till Hablützel, Nicola Steiner und Tim Vaterlaus.

Im Kopfhörer des Kameramanns

Videos vom Chor-Highlight des Jahres

Wir zeigen hier das ganze „Back on Stage“-Konzert vom 25.8. im Stadtcasino Basel in fünf Video-Clips. Die Clips werden nach dem Klick auf das jeweilige Vorschaubild in einem eigenen Fenster abgespielt. Geniessen wir es! Wer weiss, wann wir wieder mit so vielen Jugendlichen zusammen vor Publikum musizieren dürfen? Hoffentlich bald! Die Reportage von Jan Soder und eine Fotogalerie zum Konzert finden Sie hier.

Videoaufnahmen und Aufbereitung der Clips: Daniel Nussbaumer

Videos vom Chor-Highlight des Jahres

„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.“

Klicken Sie das Bild und der Gym Kammerchor singt das Werk, über das Jürg Siegrist hier schreibt.

Dieser Satz von Ludwig van Beethoven hat für mich bis heute nichts an Bedeutung verloren. Es gibt für mich Werke, die über einen fast unfassbaren inneren Kern verfügen, die uns auf ganzheitlich menschlichen Ebenen erreichen können, wo Sprache keinen Zugang mehr findet. Wir sind mehr als nur das, was wir sprechen, schreiben oder berechnen können, und Musik ist eine Kunstform, wo das für uns immer wieder von Neuem erlebbar wird.

von Jürg Siegrist (Video: Daniel Nussbaumer)

„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie.“

„Back on Stage“ – Die Wiedergeburt des Chors

Von der Decke hängen vier imposante Kronleuchter. Über der Bühne thront eine riesige, brandneue, silber-goldene Orgel. In den in rotem Samt gekleideten Rängen sitzen wartende Zuschauerinnen und Zuschauer. Die hohen Spiegeltüren zum Balkon öffnen sich. Links und rechts sowie unten auf der Bühne betreten die Sängerinnen und Sänger den weltberühmten Saal des Stadtcasinos in Basel. Vom Parkett erklingt Applaus. Schliesslich ergreift Christoph Huldi das Wort: «Einen wunderschönen Abend, mein liebes Publikum!» Der Chor des Gymnasiums Muttenz, er lebt wieder.

von Jan Soder (Bilder: Daniel Nussbaumer)

„Back on Stage“ – Die Wiedergeburt des Chors

Der Gym Chor im Stadtcasino

Klicken Sie das Bild, um das Video in einem anderen Fenster abzuspielen.

Unser Video zeigt die Eröffnung des Konzertes mit den zwei Chorstücken „Come with me, my love“ von Yolán Trabsky und „Open up my heart“ von Tore W. Aas. Soli: Josephine Odermatt, Tabea Sterchi. Klavier: Olivia Zaugg. Leitung: Christoph Huldi.

Kamera und Impressionen: Daniel Nussbaumer

Der Gym Chor im Stadtcasino

Gym Chor Muttenz – Back on Stage

Nach fast zwei Jahren tritt der Gym Chor Muttenz erstmals wieder in der Region auf.

Text: Christoph Huldi, Video: Tim Vaterlaus

Nun ist es endlich wieder so weit und man kann uns seit längerer Zeit wieder auf der Bühne des Stadtcasinos Basel sehen und hören. Als Höhepunkt des Konzerts werden wir gemeinsam mit unseren Freunden vom jungen Kammerorchester Baselland die «MISATANGO» von Martìn Palmeri aufführen. Ausserdem viele Lieder und Songs, zum Teil mit Choreographie: schauen Sie sich den Teaser an!

Mittwoch, 25. August 2021, 19:30 Uhr, Stadtcasino Basel. Abendkasse.Covid-Schutzkonzept: Der Einlass wird mit dem Covid-Zertifikat geregelt. 

We Want to Make Magic

It is tough work putting on a musical.  Young adults have to take care of regular schoolwork, they need to prepare for their final exams, and they need to plan what they want to do after graduation. There is, moreover, such a thing as life outside of school, too. And yet, these students volunteered to put in months of work and countless hours of rehearsals in their free time for the sake of four shows.  

By Karolina Kowalska (photos: Daniel Nussbaumer)

We Want to Make Magic