Kategorie: Kultur

„Volumi“ – die Inspiration, die Mode, die Schau

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von Alexandra Thomann (Text und Bilder)

Sichtlich bewegt zeigten die Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktklassen BG am Donnerstag ihre Kreationen aus weisser Leine und Baumwolle: Tanzend, erzählend, stoisch ruhig oder elegant performten die Models auf dem Laufsteg zu unterschiedlichen Themen und zu Musik. Continue reading „„Volumi“ – die Inspiration, die Mode, die Schau“

Fame – we wanna play forever…

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von Céline Acklin (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Zusammengepfercht stehen wir in der kleinen Abstellkammer im Dunkeln und hören das Getrampel auf der Tribüne über uns. Mein Puls steigt in die Höhe, die Hände sind klebrig vom Schweiss. Meine Nervosität hat ihren Höhepunkt erreicht. Dann kommt der Aufruf für die Band, die Bühne zu betreten. Vom grossen Applaus beflügelt, gleite ich auf die Bühne, als hätte ich nie etwas anderes getan. Die Lichter gehen aus und wir fangen an zu spielen. Continue reading „Fame – we wanna play forever…“

Rock im Z7 dank einer Köchin aus Sardinien

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von Eva Oberli (Text) und Gina Pelosi (Fotos)

Bereits zum dritten Mal fand am letzten Freitag die RockNight der Gymnasien in der Pratteler Konzertfabrik Z7 statt. Vier Schulbands der Gymnasien Muttenz, Liestal und Münchenstein haben gespielt, gesungen, geliefert. Zu hören gab es unterschiedlichste musikalische Darbietungen und eine ganz besondere Entstehungsgeschichte. Continue reading „Rock im Z7 dank einer Köchin aus Sardinien“

«Jedes Unternehmen braucht Industrial Designer, aber nicht alle wissen es.»

von Alex Bieger (Text und Bilder)

Obwohl wir gewisse Dinge mehrmals täglich betrachten, nehmen wir die Feinheiten dieser Alltagsgegenstände kaum wahr. Sie zweifeln daran? Dann nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und zeichnen Sie aus der blossen Erinnerung das Ziffernblatt ihrer Armbanduhr! Continue reading „«Jedes Unternehmen braucht Industrial Designer, aber nicht alle wissen es.»“

Die Zeitungsoper

Von Lisa Güetli (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Die Lichter gehen aus. Das Stimmengewirr der Zuschauer verstummt. Auf der Bühne erscheint eine Amme mit einer brennenden Kerze. Im Kerzenlicht schreibt sie einen Brief an ihre Freundin, die Königin Dido. Die Aufregung ist richtig zu spüren. Wir kontrollieren, ob unsere Handytaschenlampen funktionieren, ob die weissen Handschuhe in der Tasche stecken und ob auch alle eine ganze Zeitung haben. Das Streichorchester beginnt die Ouvertüre zu spielen. Nun sind alle Blicke konzentriert und ich gehe nochmals kurz den Ablauf des ersten Aktes durch und dann ist es soweit.

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So singt und stirbt die Liebe

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von Daniel Nussbaumer (Text und Bilder)

Jonathan Ruf richtet die Scheinwerfer auf die Szene in der katholischen Kirche und beleuchtet eine der tragischsten Liebesgeschichten der Weltliteratur: Aeneas und Dido, besser gesagt Henry Purcells Oper „Dido and Aeneas“. Wir werfen am heutigen Valentinstag nur ein Auge auf die Probe des Ensembles rund um unseren Kammerchor unter der Leitung von Jürg Siegrist und Barbara Schneebeli und nehmen ein Ohr voll mit. Noch ist das Orchester nicht da. Ein Cembalist begleitet die Rezitative und Duette allein und die beiden Leitenden unterbrechen die Sängerinnen und Sänger immer wieder, um den Gesang und die Inszenierung zu intensivieren. Augenschein und Hörprobe machen es jedoch spürbar: Am Samstag und am Sonntag erlebt das Publikum in der katholischen Kirche Muttenz jeweils um 20.00 Uhr eine Liebe, die jubelt und singt, die aber keine Chance hat, dem Sturm der Intrige und des Schicksals zu entkommen. Nach der Opernaufführung wird der Gesamtchor des Gym Muttenz auftreten und Bob Chilcotts „Five Days that Changed the World“ singen. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Kollekte geben. Continue reading „So singt und stirbt die Liebe“

Landzunge und Stadtmund

Das Selbstlernsemester im Fach Deutsch hat eine spitze Feder hervorgebracht: Eva Oberli aus der Klasse 3MS hat gestern in der Basellandschaftlichen Zeitung ihre zweite Kolumne veröffentlicht. Unter dem Catch „Landzunge und Stadtmund“ nimmt sie kein Blatt vor den Mund, wenn sie erzählt, wie man auf dem Land und in der Stadt flucht, oder wenn sie in pointierten Wendungen darüber nachdenkt, ob unser Sprachgebrauch rassistisch und sexistisch ist. –Nu

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