Aus der Gegenwart in die Zukunft – BIZ Kick-off 2022

Als Drittklässlerin am Gymnasium fühlt es sich so an, als läge das Studium oder auch einfach die Zeit nach dem Gymnasium noch ganz weit in der Zukunft. Immerhin haben wir auch noch fast zwei Jahre am Gymnasium Muttenz vor uns. Umso absurder erscheint es also, Informationen zur Studienwahl zu erhalten. Es ist fast surreal. Zumindest bis man am Montagmorgen im Foyer sitzt und spätestens dann unweigerlich damit beginnt, sich die eigene Zukunft auszumalen.
Von Tuula Wittstich (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Aus der Gegenwart in die Zukunft – BIZ Kick-off 2022

Ehemaligenporträt: Stefan Moser

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1992
Ausbildung und/oder Studium:Dipl. El. Ing. ETH
Aktuelle Tätigkeit:IIoT Projekt Manager bei der Jakob Müller Holding AG
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Die tollen Begegnungen mit tollen Leuten. Verbindungen, welche teilweise bis heute halten, und unvergessliche Erinnerungen an das Klassenlager in Läufelfingen und die Abschlussreise auf dem Canal du Midi.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Der erste Schultag hat sich in meinem Gedächntis verewigt, ich war überfordert mit dem Stundenplan aller Klassen und Lehrer auf „gefühlt“ A0-Papier. Was gilt für die Klasse 1Ca, welche Lehrer:innen habe ich, wo sind die Schulzimmer, wo die ganzen Turnhallen und wo bekomme ich etwas zum Mittagessen…

Bist du auch ehemalige Schülerin oder ehemaliger Schüler des Gym Muttenz (DMS, FMS, Gymnasium)? Dann kannst du hier mitmachen und auch ein Porträt von dir erstellen. Herzlichen Dank!

Grüsse aus den Klassenlagern!

Auch in diesem Jahr finden die traditionellen Klassenlager der ersten Klassen statt. Das BMZ ist (fast) leer – die Schülerinnen und Schüler der ersten FMS-Klassen sind in die Berge gereist und geniessen dort leider zwar kein sonniges Wetter, dafür aber gute Stimmung!

Text: Jacqueline Herrmann, Fotos: F1a (Jasmine Ardüser), F1b (Syrina Wiesler), F1c (Alex van den Brandhof), F1d (Jacqueline Herrmann), F1e (Yamina Brunner)

Grüsse aus den Klassenlagern!

Auf keinen Fall nicht miserabel!

Wer am 23. oder 24. September nicht im Theater Arlecchino war, hat etwas verpasst! Dort wurde nämlich das Musical „Les Misérables“ aufgeführt. Dieses Musical auf die Beine zu stellen, war das Ziel von Tabea Sterchis Maturaarbeit. Folglich übernahm sie die Leitung, sie inszenierte die Szenen, studierte die musikalischen Teile ein und organisierte das, was noch dazugehörte. Grosse Unterstützung hatte sie vom Musiker Enrico Nitihardjo, von Jan Soder, Jana Hug, Till Hablützel als Lichttechniker und hinter der Kamera von Tim Vaterlaus. Viel Vertrauen musste Tabea in alle Schauspieler*innen haben, diese haben sich freiwillig gemeldet und mussten dafür ihre Freizeit drangeben. Die Schauspieler*innen sind alle aktuelle oder ehemalige Chorsänger*innen des Schulchores. Auch der Chorleiter Christoph Huldi hat etwas beigetragen: Seine Worte bilden nun den Titel dieses Beitrags.
Von Leonie Bögli (Fotos: Tim Vaterlaus) 

Auf keinen Fall nicht miserabel!

Ehemaligenporträt: Frank Dietler

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1987
Ausbildung und/oder Studium:Wirtschaftsstudium und Promotion Uni Basel
Aktuelle Tätigkeit:Vermögensverwaltung / Portfoliomanagement Immobiliendirektanlagen
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Breites und vernetztes Allgemeinwissen
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Hm…da gäbe es einiges…. Vielleicht fragen sich manche heutige Schüler oder Lehrer, was es mit dem grossen Stein mitten auf der Grünfläche zwischen dem Schulhaus und der Gründenstrasse auf sich hat: Ein Schild weist ihn als „Herzogenfluh“ aus. Es handelt sich um ein Abschlussgeschenk unserer Klasse für den damaligen Klassenlehrer, „Herrn Herzog“, der uns die beiden ersten Jahre in Geographie unterrichtet hatte. Da wir mit ihm diverse physische und virtuelle „geologische“ Ausflüge unternommen hatten, fanden wir es nur recht und billig, dass ihm auch ein geologisches Wahrzeichen gesetzt und nach ihm benannt werde. Seither erhebt sich die Herzogenfluh unverrückbar im Rasen vor dem Gym.

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Ehemaligenporträt: Ernst Hafen

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1976
Ausbildung und/oder Studium:Molekularbiologie Unibas
Aktuelle Tätigkeit:Heute bin ich pensioniert. Bis 2021 war ich Professor für molekulare Genetik an der ETH Zürich.
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Der Biologieunterricht bei Jürg Keller hat mich endgültig für dieses Fach begeistert. Ausserdem habe ich am Gym Muttenz meine Frau Eva Schweizer kennengelernt.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Im Biologieunterricht konnten wir ein Küken aufziehen und seine Entwicklung verfolgen. Dieses Projekt wurde zu einem Familienereignis. Sogar unser Hund freundete sich mit Gakeleia an.

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Ehemaligenporträt: Andreas Jud

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1987
Ausbildung und/oder Studium:Theoretische Physik in Basel und Berlin
Aktuelle Tätigkeit:IT Projektleiter
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Am Gym Muttenz durfte ich eine umfassende Ausbildung mit humanistischem Schwerpunkt geniessen. Dabei wurde mein breites Interesse für Kultur geweckt, das bis heute anhält und sogar noch weiter wächst. Heute sehe ich mich als Naturwissenschaftler mit geistewissenschaftlichen Wurzeln. Sprache ist mir als alltägliches Werkzeug sehr wichtig und hilfreich.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Am eindrücklichsten sind mir die philosophischen Diskussionen im Unterricht mit unserem damaligen Englischlehrer in Erinnerung geblieben. Meine ersten Berührungen mit Philosophie haben mich nachhaltig geprägt und bilden heute noch ein wichtiges Fundament für mein Leben.

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Ehemaligenporträt: Marco J. Meyer

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1976
Ausbildung und/oder Studium:Jus
Aktuelle Tätigkeit:Informatik
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Highlights: Kleine Klasse, ausgezeichneter Geschichtslehrer (Ernst Müller), mitreissender Englisch-Unterricht, mit dem Velo erreichbar. Das Provisorium („Baracke“) in den ersten Jahren hatte einen gewissen Charme. Es war teilweise brennbar, wie wir anhand des Chemie-Unterrichts unfreiwillig lernten. 
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Ich erinnere mich gerne an zwei Gegebenheiten:

1. Im Zeichnen-Unterricht: Die ganze Klasse stand für mich ein, damit ich bei einem Bild (Plakatfarben, Thema Perspektive) die beste Note erhielt, was der Zeichnungslehrer so nicht sehen wollte: 5.5 und keine 6 war sein Verdikt. Es war ein tolles Statement meiner Klassenkolleginnen und -kollegen. Das Bild habe ich heute noch.

2. Die Matura-Reise mit Bus und Zelt in die Provence im September 1976 war grossartig und lehrreich, wenn auch wetterbedingt teils sehr nass. Wir schliefen einmal sogar auf Billard-Tischen, weil der Boden bereits nass war (wohlgemerkt: im geschlossenen Restaurant). Dr. Heinrich Unger (Biologie) führte uns eloquent comme un bon-vivant durch den historischen Süden Frankreichs.

Bist du auch ehemalige Schülerin oder ehemaliger Schüler des Gym Muttenz (DMS, FMS, Gymnasium)? Dann kannst du hier mitmachen und auch ein Porträt von dir erstellen. Herzlichen Dank!