Schlagwort: Gym Chor

¡Esto ha cambiado! 

Spanisch verstehen nicht viele aus unserem Chor. Was nach dieser Woche aber bestimmt bei allen ein müdes Grinsen hervorlockt, ist der Satz: „Esto ha cambiado.“ Das hat sich geändert. Schuld daran sind sicher nicht nur die flexiblere Mentalität der Sänger*innen aus dem „Coro de Jóvenes de Madrid“ und der spanische Tagesrhythmus, den wir Schweizer*innen nicht gewohnt sind. Auch der Gym Chor Muttenz bewies auf dieser Reise sein ausgezeichnetes Talent für nervenkitzelnde Spontaneitäten. 

Text: Helena Bühler; Fotos: Gina Pelosi

Alles begann mit einem einarmigen Dirigenten. Die Mail von Herrn Huldi erreichte uns kurz vor unserer Abreise nach Madrid. Er habe seine linke Schulter verletzt und müsse seinen Arm in der Schlinge tragen. Eher ungünstig, wenn man bedenkt, dass uns eine Woche mit Proben und Konzerten bevorstand, die er dirigieren sollte. Trotzdem freuten sich alle auf eine tolle Chorreise nach Madrid. Für die einen war sie die ersehnte Belohnung nach der Abgabe der Maturarbeit, für die anderen eine musikalische Verlängerung der Herbstferien.

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Das Fricktal ist eine Messe wert

von Daniel Nussbaumer (Text, Fotos und Videos)

Er tut es wieder und immer wieder, und er hat es auch dieses Wochenende wieder getan: Der Gym Chor Muttenz hat sich erneut selbst übertroffen. Am Samstag in der katholischen Kirche Muttenz und am Sonntag in der römisch-katholischen Kirche Möhlin. „Das Fricktal ist eine Messe wert“ weiterlesen

Grenzüberwindungen 

Gott, Geld und grenzüberwindendes Gestrüpp: Campione

von Brigitte Jäggi, Rektorin (Fotos: Christoph Ritter)

Liebe Schülerinnen und Schüler

Liebe Leserinnen und Leser

Campione d’Italia ist ein kleiner Ort, der, wie der Namenszusatz sagt, zu Italien gehört, jedoch von der Schweiz völlig umgeben ist. Der Ort dürfte eine gewisse Bekanntheit haben, weil dort das grösste Kasino Europas steht, und er dürfte noch etwas bekannter geworden sein, weil dieses Kasino im vergangenen Jahr Konkurs gegangen ist. Obwohl Campione zu Italien gehört, gilt hier der Schweizer Franken als Hauptwährung. Und wer italienische Autonummern sucht, tut dies vergebens, denn alle Autos sind mit Tessiner Kennzeichen versehen. Das Telefonnetz ist schweizerisch, was zur Folge hat, dass man von Italien aus, um nach Italien zu telefonieren, eine schweizerische Vorwahl tippen muss. Zur Komplizierung der Verhältnisse dürfte beitragen, dass Campione zwei Postleitzahlen besitzt, eine schweizerische (6911) und eine italienische (22060). Dass Campione für Selbständigerwerbende als Steueroase gilt, sei hier nur der Vollständigkeit halber bemerkt. Bei so viel Verflechtung ist es beinahe nebensächlich, dass, territorial gesehen, Campione d’Italia eine schweizerische Enklave bzw. eine italienische Exklave ist, so, wie es weltweit noch Dutzende Enklaven oder, je nach Blickwinkel, Exklaven gibt. „Grenzüberwindungen „ weiterlesen

Es ist immer da

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von Daniel Nussbaumer (Textfassung und Bilder)

Die Opernaufführung unseres Kammerchors „Dido and Aeneas“ vom 16./17. Februar 2019 in der katholischen Kirche Muttenz hat das Publikum gleichermassen begeistert wie verblüfft. Der Entfalter hat die drei Hauptsolisten Helena Bühler (Dido), Lenard Fasnacht (Aeneas) und Julia Kunz (Belinda) mit den beiden Gesangslehrerinnen Franziska Baumgartner und Barbara Schneebeli (Regie) zu einem Gespräch eingeladen. „Es ist immer da“ weiterlesen

Grosse Ehre für unsere Chorleitung

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von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Anlässlich der 50. Verleihung des Kulturpreises hat der Kanton Baselland nebst den Spartenpreisen für Nouveau Cirque, Musik und Kunst gestern einen speziellen Jubiläumspreis verliehen. Stellvertretend für die vielen Motivierten, die sich mit besonderer Energie und mit Erfolg für die Kultur engagieren, hat die Regierungspräsidentin Monica Gschwind die Chorleitungen der Gymnasien Liestal und Muttenz ausgezeichnet. „Grosse Ehre für unsere Chorleitung“ weiterlesen

Die Zeitungsoper

Von Lisa Güetli (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Die Lichter gehen aus. Das Stimmengewirr der Zuschauer verstummt. Auf der Bühne erscheint eine Amme mit einer brennenden Kerze. Im Kerzenlicht schreibt sie einen Brief an ihre Freundin, die Königin Dido. Die Aufregung ist richtig zu spüren. Wir kontrollieren, ob unsere Handytaschenlampen funktionieren, ob die weissen Handschuhe in der Tasche stecken und ob auch alle eine ganze Zeitung haben. Das Streichorchester beginnt die Ouvertüre zu spielen. Nun sind alle Blicke konzentriert und ich gehe nochmals kurz den Ablauf des ersten Aktes durch und dann ist es soweit.

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