Digitaler Schwimmunterricht in H2O

von Thomas Fiedler

Von einem Tag auf den anderen geht die Schule zu und sämtliche Schüler*innen strampeln im kalten Gewässer des digitalen Fernunterrichts herum. Vor allem für Klassen, die bisher noch kaum digitalen Schwimmunterricht erhalten haben, ist das eine Herausforderung, so auch für die 1Eb. Da fängt die Chemie-Lehrperson (ich) gut gemeint, aber wild mit Programmnamen wie «Teams», «OneNote» und «Sharepoint» um sich zu werfen. Wo das eine aufhört und das andere anfängt, ist meist nicht ganz so klar. Die Tatsache, dass «One Note» mit deutschsprachigen Augen als «ohne Note» interpretiert werden könnte, ist da auch nur schwacher Trost, selbst wenn es unsere Situation äusserst treffend zu beschreiben scheint. Zufall? Digitaler Schwimmunterricht in H2O