Die Wurzeln der Neurochirurgie reichen bis zu den Maya vor 12.000 Jahren zurück, die Schädel ihrer Volksmitglieder öffneten, vermutlich um „böse Geister“ aus dem Kopf des Patienten freizulassen. Heute verbindet Prof. Dr. Raphael Guzman diese uralte Praxis mit Hightech: Der gebürtige Berner, der nach Stationen an der Stanford University und als Chefarzt am UKBB seit 2023 die Neurochirurgie des Universitätsspitals Basel leitet, treibt die digitale Revolution im OP voran. Von Andrea Meier und Vincent Veit (Fotos: Daniel Nussbaumer)
Das Gymnasium Muttenz war am diesjährigen Turnier in Laufen wiederum mit einem Damen- und einem Herrenteam am Start. Als Coaches fieberten Patricia Birrer und Heinz Altwegg mit den Sportler*innen mit.
Text: Patricia Birrer und Heinz Altwegg, Foto: Andrej Lauper
Der Start ins Damenturnier war von einigen Schwierigkeiten geprägt: wegen Krankheit fehlten uns zwei erfahrene Spielerinnen und zwei verspätete Schülerinnen zwangen das vorhandene Sechserteam zu viel Flexibilität im ersten Spiel gegen die favorisierten Liestalerinnen. Dank dem rasanten Mami-Taxi erreichte unsere einzige Passeuse rechtzeitig zum 2. Satz die Halle und verhalf dem nun 8-köpfigen Team zu mehr Angriffsmöglichkeiten und geordnetem Spielaufbau. Die anfänglichen Aufstellungsunsicherheiten konnten im Laufe der Begegnungen gegen Münchenstein und Laufen minimiert werden und so konnten wir einige schöne Ballwechsel für uns entscheiden. Für einen Sieg reichte es leider nicht ganz, da die anderen Teams über schlagkräftigere Austauschspielerinnen verfügten. Im letzten Spiel gegen die späteren Siegerinnen aus Oberwil ging uns trotz grosser Motivation langsam die Luft aus. So ging auch der vierte Match mit 0:2 verloren, aber der Steigerungslauf im Zusammenspiel und die an alle Mannschaften verteilten Schoko-Schaumköpfe halfen über den letzten Rang hinweg!
In unserem internationalen Damenteam kämpften: Neva Cöl 1B, Rahel Hasler 3Ea, Mia Ineichen 2Wa, Leyla Joos 2Wa, Chiara Laplace 3IS, Isadora Oppitz Lirio 1E, Amaya Rosset 3Wb, Yeva Skotar 2AM Herzlichen Dank für euren Einsatz und bis nächstes Jahr!
Um 9:00 Uhr erwartet uns zum ersten Spiel: Liestal, der Angstgegner schlechthin und Sportklasseninhaber. Wir legen engagiert los und können Liestal bis gegen Ende der beiden Sätze auf Augenhöhe begegnen, beide Sätze gehen aber an Liestal. Nach einer Pause folgt ein weniger konzentriertes Spiel, wir gewinnen den ersten Satz, müssen aber den zweiten Münchenstein überlassen. Frisch gestärkt vom Mittagessen trumpfen wir gegen Oberwil auf: 2:0 – und nehmen den Schwung gegen Laufen mit: nochmals 2:0 – das heisst Einzug in den Final.
Unser Team spielt mit Freude und Lust und kann so den Gegner aus Liestal im ersten Satz besiegen – sensationell: wir holen einen Satz gegen die überhohen Favoriten aus dem Osten. Für den zweiten Satz greifen die Volleyballer aus Liestal nun aber auf ihr volles Repertoir zurück und besiegen uns klar, im Entscheidungssatz geht der Sieg dann knapp, aber verdient an Liestal.
Herzliche Gratulation an unsere 10 Jungs für diese tolle Leistung: Gianluca Guggemos 2Z, Mias Hofmänner 4MZ, Vincent Curmally 2Wa, Julian Wenger 4MZ, Nicolas Cadorel 4Ea, Tiziano De Simone 4Ea, Timon Erni 4Wb, Luis Zusman 4A, Milo Blum 2Wb, Nils Inauen 4MZ Es hat Spass gemacht euch zu coachen und zuzuschauen!
Wie steht es um unser Zusammengehörigkeitsgefühl? Laut einer aktuellen Umfrage empfinden über fünfzig Prozent der Menschen in der Schweiz den gesellschaftlichen Zusammenhalt als eher schwach. Seit der Corona-Pandemie scheint sich dieser Eindruck durch verstärkten Rückzug ins Private noch vertieft zu haben. Besonders spannend ist, welche Aktivitäten als förderlich für den Zusammenhalt angesehen werden: Während gemeinsamer Sport regelmässig als verbindendes Element genannt wird, bleibt die aktive kulturelle Betätigung oft unerwähnt. Eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Sotomo bestätigt dieses Muster – Kultur als Motor des gesellschaftlichen Miteinanders? Fehlanzeige. Hat das Thema schlicht nicht in den Erfahrungshorizont der Studienleitung gepasst? Oder verliert kulturelle Aktivität in unserer Gesellschaft tatsächlich an Relevanz? Die Aufführung von „Die erste Walpurgisnacht“ am 11.2.2025 im Basler Stadtcasino zeigte eindrücklich das Gegenteil: Kooperative Kulturprojekte können tiefgreifende, gemeinschaftsstiftende Effekte entfalten – wenn sie mit Herz und Verstand umgesetzt werden. Von Jürg Siegrist (Fotos: Daniel Nussbaumer)
Die Vernissage im Senevita Pratteln bildete den Höhe- und Schlusspunkt des interdisziplinären Projekts «Porträts erzählen», das die Klasse 2E in den Fächern Geschichte und Bildende Kunst durchführte. Im vergangenen Semester tauschten sich die Schüler:innen mit neun Bewohnerinnen und einem Bewohner des Senevita Sonnenparks in Pratteln aus. Die Senior:innen gewährten den Schüler:innen einen ganz persönlich Einblick in ihr Leben und nahmen sie mit auf eine Reise in eine vergangene, aber nicht vergessene Zeit. Entstanden sind schliesslich zehn berührende Porträts und Fotografien, die von den lehrreichen Begegnungen zwischen jung und alt zeugen. (Text: Simone Meier, Fotos: Jakob Zimmerli und Anna Esch)
Wie kann Gewalt gegen FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter-, nonbinär, trans, agender) effektiv vorgebeugt werden? Diese und ähnliche Fragen standen im Zentrum einer Veranstaltung in Zürich, die im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» organisiert wurde. In einem Gespräch teilten Mitarbeitende verschiedener Institutionen die eigenen Erfahrungen und Perspektiven in der Präventionsarbeit.
Am 13. Dezember 2024 präsentierte der Liestaler Maurizio Ceraldi, ein Anwalt für Personenschaden und Haftpflichtrecht, seine Erfahrungen einer Weltreise. Dies bei einer fesselnden Mittagsveranstaltung am Gymnasium Muttenz. Die Veranstaltung wurde vom Ergänzungsfach „Reisen und die Welt entdecken“ organisiert und bot Schüler/innen sowie interessierten Zuhörern einen inspirierenden Einblick in ein Abenteuer mit dem Velo. Begleitet von eindrucksvollen Bildern und stimmungsvoller Musik nahm Ceraldi das Publikum mit auf seine Reise um die Welt. (Bilder: Lena George, Text: Berfin Kaya und Lena George)
Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) macht rasche Fortschritte und verändert viele Bereiche unseres Lebens. Wie nutzen wir KI richtig und was sind die Risiken dabei? Diese Frage wurde am 27. November 2024 an der Podiumsdiskussion in der juristischen Fakultät der Universität Basel diskutiert. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen diskutierten, wie sie Innovation vorantreiben und gleichzeitig ethische Fragen durch Regulierung lösen können.
Es ist ein Heimspiel für Martin R. Dean, als er am Dienstag, 12.11., ans Gymnasium Muttenz zurückkehrt, um seinen neuen Roman „Tabak und Schokolade“ vorzustellen. Während fast 20 Jahren hat Martin R. Dean Kolleg:innen aus der Schweizer Literaturlandschaft bei uns an Mittagsveranstaltungen vorgestellt. Nun haben das Schüler:innen aus den Klassen 2 B, 2 WA und 4 E übernommen. (Bilder: Daniel Nussbaumer, Text: Ann Hunziker, Sophia Reichel und Flavia Manella)
Über 80 Schüler*innen besuchten am 3. Dezember das Referat von Friederike Kluge zum Thema «nachhaltige Baukultur». Frau Kluge ist Dozentin für Architektur an der FHNW in Muttenz, Gründungsmitglied von «Countdown 2030» und selbständige Architektin. Sie zeigte auf, wie konkret, kreativ und lustvoll den architektonischen Herausforderungen der Zeit begegnet werden kann. Von Alexandra Thomann (Fotos: Es)
Letzten Samstag, am 14.12., als der FCB die Spielsaison gegen GC mit einer Niederlage beendete, triumphierte oberhalb des Schänzli der Gymchor mit anspruchsvollen Melodien und Rhythmen über die Fangesänge unten im Joggeli. Was hier gut aussieht und noch besser klingt, dokumentieren wir in diesem Beitrag mit zwei Videos – jetzt erstmals in 4K-Qualität auf Youtube – und mit einigen Foto-Aufnahmen. Wir wünschen allen entspannte und schöne Festtage. – Daniel Nussbaumer (Text, Videos, Fotos)
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