Ehemaligenporträt: Davina Benkert

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:2003
Ausbildung und/oder Studium:BA in Geschichte und Osteuropäischen Kulturen
MA in Geschichte und Slavistik
Doktorat in Geschichte
alles an der Universität Basel
Aktuelle Tätigkeit:Geschäftsführerin von AlumniBasel, der Ehemaligenvereinigung der Universität Basel
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Ich zehre heute noch vom breiten Allgemeinwissen, das mir vermittelt wurde. Gerade für die Naturwissenschaften, die ich während dem Studium nicht weiter vertieft habe, schätze ich heute im Alltag das Grundverständnis, das mir vermittelt wurde.
Ausserdem fand ich das letzte Jahr am Gymnasium mit den Ergänzungsfächern und Wahlkursen sehr bereichernd. Ich habe diese punktuellen Vertiefungen in bester Erinnerung.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Wir haben unter der Regie unseres Deutschlehrers, Jürg Weibel, im zweiten Jahr ein Theaterstück aufgeführt. Das war eine tolle Erfahrung. Die Vorbereitungen haben uns als Klasse zusammengeschweisst, wir haben aneinander ganz neue Seiten und Talente entdeckt. Und die Aufführungen mit dem Applaus des Publikums waren dann ein schöner Lohn für die geleistete Arbeit.

Ehemaligenporträt: Kathrin Cuomo-Sachsee

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:1983
Ausbildung und/oder Studium:Englisch und Kommunikationswissenschaften an der Uni Fribourg
Aktuelle Tätigkeit:Selbständige PR-Redaktorin und Immobilienverwalterin
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Geduldige Klassenlehrer und diskussionsfreudige Kolleg*innen… Gruppenarbeiten haben Lernen im Team gefördert. Die Möglichkeit, verschiedenste Sportarten auszuprobieren, habe ich auch rege genutzt.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Die Maturreise entlang am Canal du Midi fand ich besonders toll.

Ehemaligenporträt: Sabine Brückner

Welche Abteilung des Gym Muttenz hast Du besucht?Matur
Abschlussjahr:2003
Ausbildung und/oder Studium:Master in Kriminalwissenschaften
Executive Master of Business Administration
Aktuelle Tätigkeit:Chefin Identifikation & Stv. Value Stream Managerin bei Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?Durchbeissen und seine Ziele verfolgen, auch wenn das Matura-Zeugnis eine andere Richtung weist.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:Dass die Französische Sprache wohl von einer sadistisch veranlagten Person erfunden worden sein muss. Ich denke gerne an dieses Zitat meiner Chemielehrerin zurück. Die Französische Sprache beherrsche ich mittlerweile – was ich von Chemie nicht behaupten kann…

Ein Haus für die Bildung

Die Geschichte des Gymnasiums Muttenz ist eine Geschichte des Hoffens und Bangens. Zahlreiche Male stand die Existenz unserer Schule schon auf Messers Schneide, und doch haben wir nie aufgegeben! Bereits die Entstehung unserer Schule war zaghaft, denn es dauerte lange, bis sich der Kanton dazu durchringen konnte, in Muttenz ein definitives Gymnasium zu errichten. Dann wurden immer wieder angemessene Schulgebäude versprochen, die bis heute nicht gebaut sind. Zuletzt hat uns die Idee zur Zentralisierung der FMS Baselland an unserem Standort Sorgen bereitet, hätte das doch die Auflösung der Maturabteilung bedeutet. Doch wir haben nie aufgegeben, und so gibt es uns seit einem halben Jahrhundert. Wenn wir in die Zukunft schauen, dann in der Hoffnung, dass die vielen Pläne Wirklichkeit werden. Doch jetzt schauen wir zurück auf 50 Jahre Gymnasium Muttenz. Von Brigitte Jäggi, Rektorin (Fotos: Daniel Nussbaumer und analoges Bildarchiv)

„Ein Haus für die Bildung“ weiterlesen

Ejcf 2023- 5 Konzerte innert 24 Stunden

Nicht nur die Schöpfung bot dem Chor diesen Frühling eine fantastische Bühne, auch die Vorbereitung des europäischen Jugendchorfestivals ejcf war im Fokus. Für die Sänger*innen aus Cast C, die bei der „Schöpfung“ eine kleinere Rolle spielen, war das Konzert im Stadtcasino wohl der wichtigste Auftritt seit dem Verdi-Requiem im August. Der Gym Chor bestritt insgesamt 5 Auftritte innerhalb 24 Stunden und beherbergte den finnischen Gastchor aus Vantaa. Von Christoph Huldi (Videos: Julian Bächtold)

„Ejcf 2023- 5 Konzerte innert 24 Stunden“ weiterlesen

Yannis Müller – Ausgezeichnet in Griechenland

Yannis Müller, diesjähriger Maturand am Gym Muttenz, hat vom 11. bis am 14. 2023 Mai in Olympia –  Griechenland – an der 31. Internationalen Philosophie-Olympiade teilgenommen. 100 junge Teilnehmende aus der ganzen Welt haben im Land von Sokrates und Aristoteles philosophische Themen in Essays reflektiert. (Text: Flavia Manella, Foto: Lara Gafner, Schweizer Philosophie-Olympiade)

„Yannis Müller – Ausgezeichnet in Griechenland“ weiterlesen

Hola, bonjour, Гарний день, Hezký den, こんにちは, 日安,hi หวัดดี oder einfach Grüezi mitenand

So hörte es sich letzten Donnerstag im Foyer des Gym Muttenz an, denn nach einer coronabedingten Pause hiess es wieder: Das Fest der Kulturen ist eröffnet. Austauschschüler*innen aus neun verschiedenen Ländern haben uns ihre kulinarischen Spezialitäten und Kostüme vorgestellt. Wir durften in Anwesenheit der Gasteltern und den Betreuer*innen der verschiedenen Schulen einen bretonischen Volkstanz lernen oder uns mit amerikanischen Line Dance versuchen. (Text und Fotos: Ann Hunziker)

„Hola, bonjour, Гарний день, Hezký den, こんにちは, 日安,hi หวัดดี oder einfach Grüezi mitenand“ weiterlesen

Eine neue, jugendliche Schöpfung

Am 26. April genossen das Gymnasium Muttenz und das Gymnasium Oberwil das Haydn-Oratorium Die Schöpfung in einer gemeinsamen Privatvorstellung im Foyer und auf der Grossen Bühne des Theaters Basel. Der Anlass bildete eines der Highlights des gemeinsamen 50-Jahre-Jubiläums und startete mit einem Apéro für die geladenen Gäste: die aktuellen und die ehemaligen Mitarbeitenden der beiden Gymnasien und interessierte Eltern von an der Aufführung beteiligten Schülerinnen und Schülern. Die Jugendlichen sangen, spielten und musizierten auf, neben und hinter den Bühnen im Foyer und im Saal des Theaters, das in einer Reihe von 11 Vorstellungen die Haydns Schöpfung zugleich als professionelles Konzert mit dem La Cetra Barockorchester Basel (Leitung: Jörg Halubek), mit Solist*innen des Theaters Basel und als multimediales Spektakel gemäss der Regie des belgischen Theatermachers Thomas Verstraeten inszeniert. Vor dem Beginn des Konzertes ergriffen Brigitte Jäggi (Rektorin Gym Muttenz) und Marc Rohner (Rektor Gym Oberwil) das Mikrofon und die Gelegenheit, die im Jubiläumsjahr durchgeführten Aktivitäten aufzuzählen und ihrem Stolz auf das eigene Gymnasium Ausdruck zu verleihen. Der für die Produktion verantwortliche Dramaturg Niels Nuijten führte in die Inszenierung ein, lobte Talent und Bereitschaft der engagierten Schülerinnen und Schüler und dankte den Schulen für die Zusammenarbeit bei diesem Vermittlungsprojekt. Einblick in die Realisierung dieses aussergewöhnlichen Projektes gibt nebst unserer Reportage vom Beginn der Endproben folgender Bericht unseres Musiklehrers und Chor-Mitleiters Jürg Siegrist, der zuerst in seinem persönlichen Blog erschienen ist und den wir hier publizieren dürfen. Fotos von der gestrigen Aufführung und vom Jubiläumsanlass: Daniel Nussbaumer. Szenenfotos in der Diashow am Schluss: Judith Schlosser/Theater Basel.

„Eine neue, jugendliche Schöpfung“ weiterlesen

Zwei Zeitkostproben

22. März 2023 am Gym Muttenz: Nicht auf dem roten Teppich, doch mit einer Portion Aufregung geht der Filmnachmittag des Wahlkurses «Psyche im Film» über die Bühne. Die Bombe tickt, der eine chillt, der andere stresst, eine schiebt immer alles auf, hip gekleidet gefällt nicht allen. Was, wenn du nur noch einen Tag zu leben hast? Zeit ist das Thema der diesjährigen Kurzfilme. (Text: Maya Rechsteiner und Ines Siegfried)

„Zwei Zeitkostproben“ weiterlesen

Eine Schöpfung in zwei Akten

„Wir haben ja noch etwas Zeit!“, sagt Niels Nuijten, Dramaturg am Theater Basel. Er ist verantwortlich für die Produktion „Die Schöpfung“, das Oratorium von Joseph Haydn. Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Muttenz und Oberwil wuseln durch das Foyer Public und bauen Instrumente auf, die sonst in barocken Konzerten unüblich sind, wie etwa ein Marimbaphon, ein Elektropiano, klassische Gitarren, ein Saxofon. Sie gruppieren alles mehrfach um, während die Darstellenden sich rund um die Foyer-Bühne aufstellen und – heute noch ohne Kostüme – sich vorbereiten auf ihre Auftritte. „Wir haben so viele Jugendliche hier, die eine spezielle Freude mitbringen“, fährt der Dramaturg fort, „das ist etwas ganz anderes als die Probe-Routine, die wir normalerweise mit Profis erleben.“ Und so nimmt die erste Durchlaufprobe des ersten Aktes am Aufführungsort ihren Lauf.
Von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

„Eine Schöpfung in zwei Akten“ weiterlesen

Nach oben ↑