160 aktive und ehemalige Sängerinnen und Sänger des Muttenzer Gym Chors setzten im Stadtcasino das «Requiem» von Wolfgang Amadeus Mozart in Szene. Begleitet wurden sie vom Jungen Kammerorchester Baselland, das zum Einstieg die «Tragische Ouvertüre» von Johannes Brahms spielte. Von Axel Mannigel, Muttenzer Anzeiger, 2. April 2026. Fotos: Daniel Nussbaumer
Nervenkitzel.Ich sehe nur Rot und Schwarz. Die Zeit tickt schneller als sonst, und gleichzeitig zieht sie sich unerträglich in die Länge. Wir stehen aufgereiht im Probesaal und warten auf unseren Einsatz. Herr Huldi teilt uns die letzten, wichtigen Informationen mit und wir hören zu, ungeduldig. Ein halbes Jahr haben wir auf diesen Abend hingearbeitet, auf dieses Konzert. Nun steht der Moment kurz bevor und wir können es kaum abwarten. Von Gisele Plavsic (Foto: Nu)
Zwei Gym-Chöre mit 160 Stimmen singen mit dem Sinfonieorchester Basel die Totenmesse von Verdi, unglaublich! Und auch das Orchester scheint es zu geniessen, mit so vielen Jugendlichen zu musizieren. Von Elina Umbricht (Fotos: Daniel Nussbaumer)
Wenn in der brutalistischen Betonkirche in Muttenz eine Ukrainerin von der Flucht mit ihrer Familie erzählt und der Schweiz für die Aufnahme dankt, wenn unserer dolmetschenden Kollegin dabei die Stimme stockt, nicht weil sie die Sprache nicht beherrschen würde, sondern weil Worte nicht ausdrücken können, was die Menschen in der Ukraine erleben müssen; wenn dann die vereinten Gym Chöre von Muttenz und Liestal mit Verdi Ruhe für die Toten erflehen und mit einem Programm von Klassik bis Pop und Gospel um Frieden für die Lebenden bitten, dann schafft Musik einen jener Momente, ohne die wir komplett LOST wären im Leben. Ein weiterer Beitrag zum Benefizkonzert für die Ukraine ist in Arbeit. Dona nobis pacem! -Nu
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.