Auch in diesem Jahr finden die traditionellen Klassenlager der ersten Klassen statt. Das BMZ ist (fast) leer – die Schülerinnen und Schüler der ersten FMS-Klassen sind in die Berge gereist und geniessen dort leider zwar kein sonniges Wetter, dafür aber gute Stimmung!
Wer am 23. oder 24. September nicht im Theater Arlecchino war, hat etwas verpasst! Dort wurde nämlich das Musical „Les Misérables“ aufgeführt. Dieses Musical auf die Beine zu stellen, war das Ziel von Tabea Sterchis Maturaarbeit. Folglich übernahm sie die Leitung, sie inszenierte die Szenen, studierte die musikalischen Teile ein und organisierte das, was noch dazugehörte. Grosse Unterstützung hatte sie vom Musiker Enrico Nitihardjo, von Jan Soder, Jana Hug, Till Hablützel als Lichttechniker und hinter der Kamera von Tim Vaterlaus. Viel Vertrauen musste Tabea in alle Schauspieler*innen haben, diese haben sich freiwillig gemeldet und mussten dafür ihre Freizeit drangeben. Die Schauspieler*innen sind alle aktuelle oder ehemalige Chorsänger*innen des Schulchores. Auch der Chorleiter Christoph Huldi hat etwas beigetragen: Seine Worte bilden nun den Titel dieses Beitrags. Von Leonie Bögli (Fotos: Tim Vaterlaus)
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?
Breites und vernetztes Allgemeinwissen
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:
Hm…da gäbe es einiges…. Vielleicht fragen sich manche heutige Schüler oder Lehrer, was es mit dem grossen Stein mitten auf der Grünfläche zwischen dem Schulhaus und der Gründenstrasse auf sich hat: Ein Schild weist ihn als „Herzogenfluh“ aus. Es handelt sich um ein Abschlussgeschenk unserer Klasse für den damaligen Klassenlehrer, „Herrn Herzog“, der uns die beiden ersten Jahre in Geographie unterrichtet hatte. Da wir mit ihm diverse physische und virtuelle „geologische“ Ausflüge unternommen hatten, fanden wir es nur recht und billig, dass ihm auch ein geologisches Wahrzeichen gesetzt und nach ihm benannt werde. Seither erhebt sich die Herzogenfluh unverrückbar im Rasen vor dem Gym.
Bist du auch ehemalige Schülerin oder ehemaliger Schüler des Gym Muttenz (DMS, FMS, Gymnasium)? Dann kannst du hier mitmachen und auch ein Porträt von dir erstellen. Herzlichen Dank!
Heute bin ich pensioniert. Bis 2021 war ich Professor für molekulare Genetik an der ETH Zürich.
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?
Der Biologieunterricht bei Jürg Keller hat mich endgültig für dieses Fach begeistert. Ausserdem habe ich am Gym Muttenz meine Frau Eva Schweizer kennengelernt.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:
Im Biologieunterricht konnten wir ein Küken aufziehen und seine Entwicklung verfolgen. Dieses Projekt wurde zu einem Familienereignis. Sogar unser Hund freundete sich mit Gakeleia an.
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Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?
Am Gym Muttenz durfte ich eine umfassende Ausbildung mit humanistischem Schwerpunkt geniessen. Dabei wurde mein breites Interesse für Kultur geweckt, das bis heute anhält und sogar noch weiter wächst. Heute sehe ich mich als Naturwissenschaftler mit geistewissenschaftlichen Wurzeln. Sprache ist mir als alltägliches Werkzeug sehr wichtig und hilfreich.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:
Am eindrücklichsten sind mir die philosophischen Diskussionen im Unterricht mit unserem damaligen Englischlehrer in Erinnerung geblieben. Meine ersten Berührungen mit Philosophie haben mich nachhaltig geprägt und bilden heute noch ein wichtiges Fundament für mein Leben.
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Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?
Highlights: Kleine Klasse, ausgezeichneter Geschichtslehrer (Ernst Müller), mitreissender Englisch-Unterricht, mit dem Velo erreichbar. Das Provisorium („Baracke“) in den ersten Jahren hatte einen gewissen Charme. Es war teilweise brennbar, wie wir anhand des Chemie-Unterrichts unfreiwillig lernten.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:
Ich erinnere mich gerne an zwei Gegebenheiten:
1. Im Zeichnen-Unterricht: Die ganze Klasse stand für mich ein, damit ich bei einem Bild (Plakatfarben, Thema Perspektive) die beste Note erhielt, was der Zeichnungslehrer so nicht sehen wollte: 5.5 und keine 6 war sein Verdikt. Es war ein tolles Statement meiner Klassenkolleginnen und -kollegen. Das Bild habe ich heute noch.
2. Die Matura-Reise mit Bus und Zelt in die Provence im September 1976 war grossartig und lehrreich, wenn auch wetterbedingt teils sehr nass. Wir schliefen einmal sogar auf Billard-Tischen, weil der Boden bereits nass war (wohlgemerkt: im geschlossenen Restaurant). Dr. Heinrich Unger (Biologie) führte uns eloquent comme un bon-vivant durch den historischen Süden Frankreichs.
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„Was ist eigentlich die Gymnasiade?“, wurde ich in der letzten Woche gefragt. Heute, zwei Tage nach dem Anlass, würde ich einfach das Bild oben zeigen. Bei traditionell gutem Wetter treffen sich gute Athlet:innen (nicht nur aus der Leichathletik – Silas, Manuel, Moritz und Joel sind Ballsportler) unter professionellen Bedingungen zu einem Wettkampf. Man erhofft sich eine gute Leistung für sich selbst. Man unterstützt seinen Disziplinenpartner oder seine Partnerin. Man rennt gemeinsam in Staffeln und holt Resultate für seine Schule. Gemeinsam kämpft man um Punkte für sein Team – das Gym Muttenz.
Lic. iur HSG – St. Gallen Master of Business Administration (MBA), IMD – Lausanne
Aktuelle Tätigkeit:
Bei der International Finance Corporation, Mitglied der Weltbank Gruppe (www.ifc.org) in Washington D.C., USA als Principal Officer und Team Lead tätig mit Schwerpunkt Kapitalbeschaffung für Investitionen und Beratungsprojekten in Entwicklungsländern.
Was hat Dir von der Schulzeit am Gym Muttenz am meisten geholfen?
Der freie Gedankenaustausch mit den Lehrern förderte das kritische Denken und öffnete Perspektiven, die mich ermutigten, Neues zu erkunden. Auch ausserhalb der Schweiz.
Erzähle uns ein besonders eindrückliches Ereignis, das Du in Deiner Zeit am Gym Muttenz erlebt hast und an das Du Dich gerne erinnerst:
Ich erinnere mich gerne an die Schullager, sei es zum Skifahren, Erforschung der Biosphaere St. Peterinsel / Creux du Van, oder Wanderung entlang des Doubs. Nebst der Wissensaufnahme vor Ort, lernten wir uns auch sozial-kommunikativ besser auszutauschen und voneinander zu lernen.
Die Legendenspiele der Fachschaft Sport waren ein voller Erfolg. Am Tag der offenen Tür am Gymnasium Muttenz hat die Fachschaft Sport Schülerinnen und Schüler aus vergangenen Zeiten für Legenden-Spiele eingeladen. In den Sportarten Fussball, Volleyball und Basketball haben rund 70 Ehemalige den Weg zurück ans Gymnasium gefunden. Die Stimmung war hervorragend und viele glückliche Gesichter haben sich anschliessend am Grill vom Sportteam verpflegen lassen. Von Ramon Morf (Fotos: Adrian Marbacher)
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