Das Schneeungeheuer von Obergesteln

Das Märchen vom Chorlager 2019, erzählt von Larissa Hofer und Marianne Thiessen (Fotos: Nicola Steiner und Julian Bächtold)

Es war einmal ein wunderbares Haus in einem weit, weit abgelegenen Dorf. In diesem Haus wohnten für sieben Tage 95 talentierte Sängerinnen und Sänger, angeführt von ihrem König Huldi, der Herzogin Boog und dem Hofkapellmeisters Siegrist. Alle freuten sich auf die Tage, die vor ihnen standen. „Das Schneeungeheuer von Obergesteln“ weiterlesen

Die Unschlagbaren und das Team Futuro

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Text und Bilder (Stefan Schraudolf und Adi Marbacher)

Wie jedes Jahr um den Semesterwechsel finden die kantonalen Hallenmeisterschaften im Fussball statt. Auch in diesem Jahr organisierte das Gym Münchenstein das Turnier. Die Frauenteams erzielten ihre Tore am Morgen und die Herrenteams kämpften am Nachmittag um Punkte. Die Spiele waren auf technisch gutem Niveau und wurden äusserst fair ausgetragen. „Die Unschlagbaren und das Team Futuro“ weiterlesen

Lernen von den Profis

Der WK Sportgeo mit Beni SteffenDas EF Sport mit Arnold the Cobra Gjergjaj

Von Adi Marbacher (Text und Bilder)

In einer Schulwelt, in der die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle spielt und spielen wird, dürfen echte Erlebnisse und wahre Begegnungen nicht zu kurz kommen. Wir alle erinnern uns noch Jahre danach an spezielle Schulanlässe. Sei es das Schulhausfest vor 30 Jahren, ein Grillfest der eigenen Klasse, lustige Episoden auf Bildungsreisen, die Gespräche auf der Zugfahrt an den Schneesporttag oder an die spannenden Exkursionen mit kompetenten Experten. In Wahlkursen und Ergänzungsfächern sind solche Exkursionen besonders fruchtbar. Eine homogene Gruppe besucht einen Fachmann oder eine Fachfrau zu einem speziellen Thema. Der im Unterricht besprochene Stoff wird begreifbar und mit Emotionen und bleibenden Erinnerungen verknüpft.

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Maturrede 2018

Maturfeier 2018 Gymnasium Muttenzvon Anna Holm (Foto: Nu)

Liebe Anwesende, Maturanden und Maturandinnen, Lehrpersonen, Eltern

Wozu stehe ich heute vor Ihnen?

Eine Stimme aus der Schüler*innenschaft macht sich immer gut, sie verspricht geistreiche Anekdoten und einen authentischen Blick von innen. Dank Stehpult wirkt auch heisse Luft noch souverän.

Nachsichtig mit meinem teils über Banalitäten der Schulalltags nörgelnden Ich soll ich hier vor Ihnen stehen und am besten bin ich durch das Erhalten des Maturitätszeugnisses sprunghaft weiser geworden, bedächtig, vielleicht auch ein wenig pathetisch angesichts dieses ach so bedeutungsschweren Moments in unserem Leben. Ein Ausbund an Wertschätzung und Dankbarkeit mit einem zarten nostalgischen Hauch von Erinnerung an diese guten vier Jahre! „Maturrede 2018“ weiterlesen

Die Geduld wurde in Sardinien erfunden, …

der Fahrplan nicht! Ein Bericht von Mark Braun, Klassenlehrer der F3c (Fotos: Pascale Hafen)

Namhafte Verkehrshistoriker und Verhaltensforscherinnen sind sich heute einig darüber, dass die Geduld nicht zur Grundausstattung des Homo sapiens patiens gehört, sondern erst in den 1930er-Jahren von einem sardischen Landarbeiter erfunden wurde, der drei Tage lang auf seinen täglich verkehrenden Bus wartete. Der Busfahrer hielt sich schon damals an seinen ganz persönlichen Fahrplan. „Die Geduld wurde in Sardinien erfunden, …“ weiterlesen

Unser Abstecher auf der Überfahrt von Split nach Zadar 

Petra Saner schreibt über die Studienreise der 4Ea. Foto: Michelle Brecht

Plätscherndes Nass und zwitschernde Vogelstimmchen – es scheint so, als wetteiferten das Wasser und die Vögel um den ersten Preis eines Musikwettbewerbs. Umgeben von dieser sprudelnden, beflügelten Melodie führt ein schmaler Pfad durch den gedeihenden Wald. Bald gehen wir über die kleinen Bäche, die ungestört unter den Holzstegen plätschern, bald spazieren wir auf der weichen Erde einem schmalen Kanal entlang. Das Blätterdach der Feigenbäume, die den Wegrand säumen, wirft ein Wechselspiel von Licht und Schatten. Das Wasser tut es den Bäumen gleich: Es strotzt nur so vor Leben und leuchtendem Grün. „Unser Abstecher auf der Überfahrt von Split nach Zadar „ weiterlesen

„Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS

Von Lara Flückiger, Silan Kaya und Carmen Merz (Fotos: Nu)

Am letzten Samstag erwartete die Zuschauerinnen und Zuschauer eine musikalische und gesprochene Performance, welche sich aus Produkten unseres bisherigen Selbstlern-Semesters zusammenfügte. Gedichte über die übermütige Sehnsucht von uns Jugendlichen und den Konflikt des Erwachsenwerdens; ein Poetry Slam über eine väterliche Beziehung, welche das Publikum zu Tränen rührte; ein musikalisches Arrangement fürs Piccolo in Begleitung mit Klavier; ein selbstgeschriebenes Lied, welches von einer Freundschaft handelt, die langsam verwehtMicrorrelatos vom SpanischTeil der Klasse; zudem Texte mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Abend war vielfältig und kontrastreich. Doch auch wenn alle Darbietungen im Vergleich zueinander sehr verschieden waren, fanden sich in allen Ups and Downs wieder. Das war schliesslich auch das Thema unseres Abends. „„Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS“ weiterlesen

Schöne Arten der Umnutzung

von Alina Baumgärtner, F3a (Text und Fotos)

Woran denkt man zuerst, wenn man “Hamburg” hört? Natürlich – an den Hafen! Wir, die F3a, reisten für unsere Projektreise für fünf Tage in die Hansestadt. Nicht nur, um uns die Speicherstadt und die Elbphilharmonie anzuschauen, sondern auch, um etwas mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Denn Hamburg wäre heute nicht die Stadt, die sie ist, wäre da nicht der Freihafen gewesen. „Schöne Arten der Umnutzung“ weiterlesen

Welche Farbe hat deine Haut?

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von Gina Pelosi (Fotos: Daniel Nussbaumer)

«Vo wo chunsch?» Diese Frage beantwortest du normalerweise ungefähr so: «Ich wohn in Muttenz.» Danach würde sich das Gespräch in Richtung deiner Goldfische oder des wunderschönen sonnigen Wetters bewegen. Alles bleibt angenehm oberflächlich. Perfekter Small-Talk. Doch «Nei, ich mein, vo wo chunsch würkli?» würde dich eher stutzig machen. «Ähm, vo Muttenz?» Genau dieser Gesprächsverlauf ist jedoch für Fatima Moumouni Routine. Warum?

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