Musik in unseren Augen

Seit langem schon verwöhnen der Gym Chor und unsere Musik-Maturand*innen unsere Ohren. Mit dem diesjährigen Weihnachtskonzert in der weihnachtlich geschmückten Pauluskirche in Basel boten sie dem Publikum zudem ein visuelles Spektakel. Der Erlös der Kollekte geht an die Organisation SOS MEDITERRANEE. Ein Zeichen dafür, dass Musizieren nicht nur Freude macht, sondern auch Leben retten kann. Für eine Rezension des vielfältigen Programmes reicht es nicht mehr. Foto-Impressionen müssen genügen, um allen frohe Festtage und einen guten Übergang ins neue Jahr zu wünschen.
Fotos: Ida Weiss und Daniel Nussbaumer

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Hingubank. Ds Frouegfängnis.

«Im Gfängnis isch me nume e Zahu. Um jede Pris söu me glich sie wie die angere.» Mit diesen Worten stimmte uns Leona Steiner, die Laienschauspielerin und Studentin der Universität Fribourg, auf die Mittagsveranstaltung ein. Anschliessend versetzte sich ihre Schwester, Nora Steiner, in die Rolle einer Gefangenen von Hindelbank. Begriffe wie Zwangssterilisation, Nacherziehung und Entlastung der Armenfürsorge liessen das Publikum aufhorchen. Gebannt blieben die Blicke der Zuhörer:innen auf Nora Steiner haften, die soeben ihre Inszenierung beendet hatte. Wurden die Frauen in den Schweizer Strafanstalten vor gerade mal 50 Jahren tatsächlich so menschenrechtswidrig behandelt? Was haben wohl die drei Schlagworte auf sich? Von Sophie Kessler und Ruby Haschke (Fotos: Nu)

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Die Top Gun der Schüler*innen-Organisation

«Wo isch denn de Schlüssel?! Wenn ich dä nid han, wird de Franky nid grad erfeut drüber si!?», «Könntsch mir kurz bim Ufbau hälfe?», «Ich due schnäll de Film ihrichte.» So begann der seit langem kaum spürbare SO-Vorstand wieder seine Arbeit mit einem festlichen Anlass für die Schüler*innen des Gymnasiums und der FMS Muttenz. Der erfreuliche Anlass war der Kinoabend, dessen Durchführung die Lernenden in einer Abstimmung beschlossen. Der Vorstand bemühte sich und konnte vieles innert kurzer Zeit einrichten, sodass der Wunsch der Schüler*innen erfüllt wurde. Wir haben süsse Getränke und warmes, salziges Popcorn für alle bereitgestellt. Der Film „Top Gun: Maverick“ war das Highlight des Abends. Getränke, Film und Popcorn – könnte es besser sein? Von Alen Amidzic (Titelfoto: Nu)

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Eine Shqipe aus Pratteln

Die albanische Folklore-Musik dringt aus den Lautsprechern im Foyer. Ich schliesse die Augen und höre ihr zu. Mir wird es warm ums Herz. Es erinnert mich an meine Heimat, wenn Dutzende Hochzeiten stattfinden und wir zu dieser Art von Musik tanzen. Ich fühle mich zuhause. Doch bin ich nicht schon zuhause? Hier im Foyer meiner Schule in der Schweiz?
Von Rafete Mamuti (Fotos: Maxine Walder)

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Three days for future – mit vereinten Kräften im Einsatz für die Natur

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Klassenlehrpersonen, liebe Schulleitung

Ob mit Trainerhose und Turnschuhen oder in perfekter Arbeitskluft, spätestens beim Baumpflanzen spielte die Kleidung keine Rolle mehr. Sie waren voll bei der Sache und haben ganze Arbeit geleistet. (Text: Sonja Kulka, Caroline Löw, Lucas Linder / Fotos: Daniel Nussbaumer, Adrian Marbacher, Lucas Linder)

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Team-Tanz mit dem Ball

Ein vom Sportvirus fast gänzlich Geheilter nimmt die Kriegacker-Sporthalle in Augenschein, wo flinke Hände Bälle rhythmisch prellen und der Schweiss von hohen Stirnen tropft. Wir erleben das Basketball-Weihnachtsturnier, die Mittelschulmeisterschaft beider Basel.
Von Daniel Nussbaumer (Fotos: Adrian Marbacher, Sina Stadelmann und Daniel Nussbaumer)

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Tauchgang ins Unwetter

Am Sonntag, dem 20. November, hat eine Gruppe Schülerinnen im Rahmen des Theater-Abos das „Narrenschiff“ besucht. Das Stück nimmt die Zuschauenden mit auf eine Reise, bei der sich die mehr oder weniger heldenhaften Närrinnen und Narren buchstäblich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen müssen.

Bilder: N. Lüthy; Text: Elina Umbricht, Lynn Christener, Muriel Hiltmann (alle 3MZ); T. Kröner

Das „Narrenschiff“ des Sebastian Brandt liefert die Vorlage des Stückes. Zum einen bezieht sich die Inszenierung auf den Titel und dann natürlich auf die Handlungsstruktur der Satire aus dem Jahre 1494. Die Narren machen sich auf die Reise nach Narragonien, verfallen aber ihren Marotten, stranden in einer Insel aus Plastikmüll und verlieren dann ihr schönes Narrenschiff in einem wunderschönen Unwetter-Bühnenbild. Während dieser Anti-Helden-Reise lernen wir ihre Narreteien kennen, ihre Charakterschwächen – oder wie man altdeutsch sagen würde: ihre Sünden.

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