Adé merci! :D

Eigentlich wollten wir mit Daniel aka Herr Nussbaumer nur gemütlich ein Bierchen zischen. Wie er es aber nochmals geschafft hat, uns zu einem Blogbeitrag zu überreden, können wir uns nicht ganz erklären. Offenbar ist bei uns noch immer ein wenig Nostalgie vorhanden. Denn besonders in diesen Monaten mussten wir viel an unsere Zeit am Gymnasium und an die jetzigen Musikmaturand*innen denken. Aber keine Angst, dies ist unser very Last Stage!

von Helena Bühler, Lisa Güetli und Gina Pelosi (Foto: Nu, Videos: Nicola Steiner)

Adé merci! 😀

Genau so muss das klingen!

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Larissa Hofer (am Piano) und Céline Acklin

von Daniel Nussbaumer (Textfassung des Gesprächs und Fotos)

Unsere Musikmaturand*innen spielen und singen derzeit ihr Maturaprogramm auf der Bühne. Der Anlass nennt sich First Stage und fand am Mittwoch zum ersten Mal statt. Am Donnerstag, den 28.11. wird er fortgesetzt. Es sind noch nicht alle aufgetreten. Am Mittag vor dem ersten Konzert bot sich die Gelegenheit, mit den Musikmaturand*innen über die Auswahl ihrer Stücke zu reden und darüber, wie sie ihre musikalische Entwicklung an unserer Schule erlebt haben. Genau so muss das klingen!

Sieben Talente, drei unvergessliche Abende

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von Helena Bühler (Fotos: Gina Pelosi)

„Warum sind wir heute hier? Was bringt uns zusammen? Liebe Musik-Maturandinnen und Musik-Maturanden, erinnern Sie sich an den 17. August 2015? Erwartungsvoll und neugierig, etwas schüchtern oder sogar ängstlich waren die Persönlichkeiten, die dieses Schulhaus zum ersten Mal betraten. Einige von Ihnen kämpften vielleicht mit Startschwierigkeiten, andere hatten weniger Mühe, sich zurechtzufinden. Aber Sie alle haben in dieser Zeit hier am Gymnasium Hochs und Tiefs erlebt. Sie alle kennen das Gefühl von Frust und Enttäuschung nach einem Durchhänger und das Gefühl von Stolz und Freude nach einem gelungenen Auftritt. Und wer sind Sie heute? Was haben Sie von diesen vier Jahren auf ihrem Weg zu jungen Musikerinnen und Musikern mitgenommen? Liebe Eltern, liebe Familien und Freunde, freuen Sie sich auf einen bunten Abend voller Musik und geniessen Sie zusammen mit unserer Abschlussklasse 4M diesen speziellen Moment.“

Sieben Talente, drei unvergessliche Abende

Die Zeitungsoper

Von Lisa Güetli (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Die Lichter gehen aus. Das Stimmengewirr der Zuschauer verstummt. Auf der Bühne erscheint eine Amme mit einer brennenden Kerze. Im Kerzenlicht schreibt sie einen Brief an ihre Freundin, die Königin Dido. Die Aufregung ist richtig zu spüren. Wir kontrollieren, ob unsere Handytaschenlampen funktionieren, ob die weissen Handschuhe in der Tasche stecken und ob auch alle eine ganze Zeitung haben. Das Streichorchester beginnt die Ouvertüre zu spielen. Nun sind alle Blicke konzentriert und ich gehe nochmals kurz den Ablauf des ersten Aktes durch und dann ist es soweit.

Die Zeitungsoper

„Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete“

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von Yannick van Diest (Text und Foto)

So begrüsste Tiziano Pedrocchi die Zuschauer am Mittwoch, dem 21.11.18, im Foyer zu  „First Stage“. First Stage ist eine Vorbereitung für die Rezitals, die die Musikschüler der vierten Maturklassen nächsten Sommer absolvieren werden müssen, erklärte Tiziano Pedrocchi, nachdem er den Abend musikalisch mit „Pantomime“ von Philipp Sparkes eröffnete, einem Euphoniumsolo der Höchstklasse, wie er weiter ausführte.
Begleitet wurde er dabei von Kristine Sutidze am Klavier.

„Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete“

Eine akustische Streitmacht

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von Daniel Nussbaumer

Die Gym-Chöre Muttenz und Liestal treten morgen Abend zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel im Musicaltheater auf und singen das Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Lassen Sie sich diesen Genuss nicht entgehen! Tickets gibt es online oder an der Abendkasse. Die Bilder in diesem Beitrag stammen aus der heutigen Generalprobe. Ein Klick auf das Bild oben zeigt das Foto in voller Grösse. Eine akustische Streitmacht

Soundcheck, Spaghetti und die Arbeit einer SO

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von Eva Oberli und Vanessa Müller

Ich stehe etwas desorientiert im Industriegebiet von Pratteln am Ende einer abschüssigen Strasse. Hierher geführt hat mich Google Earth unter der Suchanfrage „Konzertfabrik Z7“. Es ist kurz nach vier Uhr, der Himmel ist wolkenverhangen, das Areal verlassen. Der einzige Hinweis darauf, dass ich mich tatsächlich am richtigen Ort befinde, sind die zwei Anhänger mit der Aufschrift Z7 am Strassenrand und dumpfe Bassklänge, die aus dem Innern der Fabrikhalle vor mir dringen. Ich versende eine SMS mit meinem Standort, kurz darauf öffnet sich das Eisentor und Julie von Büren, die Vorsitzende der SO, kommt mir entgegen. Beim Betreten der Konzerthalle schlägt mir der Geruch von Spaghettisauce entgegen, die Bässe lassen den Boden vibrieren und wummern im Mauerwerk.  Soundcheck, Spaghetti und die Arbeit einer SO