Den Louvre erleben – eine Reise in die Kunst

Martin Kiefer / Bild: Der Louvre und seine Ableger

Martin Kiefer war während 16 Jahren Kurator für Gegenwartskunst am Louvre in Paris. In der Mittagsveranstaltung vom 15. Juni durften ihm 140 SchülerInnen folgen und den Palast in Paris historisch entdecken, einzelne Meisterwerke kennenlernen, Insiderstories hören und erfahren, wie das «Haus alter Kunst» Brücken zu einer jungen Generation schlägt.

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Organisation: Alexandra Thomann / Text: Ida Simon, 2MZ

In der Mittagspause mit einer kurzen Reise nach Paris den Schulalltag zu vergessen, um dem grössten Museum der Welt, dem Louvre, einen Besuch abzustatten, war eine spannende Erfahrung. Der langjährige Kurator für Gegenwartskunst, Martin Kiefer, hat uns bei der Mittagsveranstaltung «Den Louvre erleben» auf eine unterhaltsame Weise vielseitige Einblicke ins weltberühmte Museum gegeben.

Mit einer kurzen Präsentation der Pariser Stadtgeschichte und der Entwicklung des Louvre vom königlichen Palast zum Kunstmuseum gelang es ihm, uns sofort gedanklich 400 Kilometer weit bis nach Paris in die Welt der Kunst zu katapultieren. Darauf folgten interessante Einblicke in den Museumsbetrieb; zum Beispiel hat der Louvre 40 eigene Feuerwehrleute, die nicht nur die wertvollen Kunstgegenstände schützen, sondern auch bei den 445 Unfällen pro Jahr (meist kleinere Vorfälle unter den Besucher*innen) zum Einsatz kommen.

Wenn wir an den Louvre denken, kommt uns allen ziemlich bald die «Mona Lisa» von Leonardo da Vinci in den Sinn. Wir erfuhren einiges über das wohl berühmteste Gemälde der Welt und weitere legendäre Ausstellungsstücke, deren Bedeutung und Geschichte.

Martin Kiefer zeigte mittels Musikvideos der Popkultur, die im Louvre gedreht wurden, wie die historischen Gemälde und Skulpturen in Bezug zur modernen Welt gesetzt werden können. Der erfrischende Präsentationsstil und die interessanten Inhalte haben die Mittagsveranstaltung mit Martin Kiefer zu einer erfreulichen Abwechslung gemacht, die ausserdem dazu anregt, sich den über 10 Millionen Museumsbesucher*innen pro Jahr anzuschliessen.

Eine ausgezeichnete Graphic Novel

Philip Wagner aus der Klasse 4WZ durfte am 25. Mai 2023 im Rahmen einer Ausstellung an der Hochschule der Künste in Bern (HKB) für seine ausserordentliche Maturaarbeit im Fach Bildnerisches Gestalten ein Diplom, verbunden mit einem Preisgeld, entgegennehmen. Mit «Unser freies Vaterland», einer Graphic Novel über das Aufwachsen in der Sowjetunion in den 1970/80er Jahren, überzeugte er die Jury und erreichte im gesamtschweizerischen Wettbewerb den beeindruckenden dritten Platz. 
Text und Fotos: Alexandra Thomann Scans: Philip Wagner

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Ejcf 2023- 5 Konzerte innert 24 Stunden

Nicht nur die Schöpfung bot dem Chor diesen Frühling eine fantastische Bühne, auch die Vorbereitung des europäischen Jugendchorfestivals ejcf war im Fokus. Für die Sänger*innen aus Cast C, die bei der „Schöpfung“ eine kleinere Rolle spielen, war das Konzert im Stadtcasino wohl der wichtigste Auftritt seit dem Verdi-Requiem im August. Der Gym Chor bestritt insgesamt 5 Auftritte innerhalb 24 Stunden und beherbergte den finnischen Gastchor aus Vantaa. Von Christoph Huldi (Videos: Julian Bächtold)

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Yannis Müller – Ausgezeichnet in Griechenland

Yannis Müller, diesjähriger Maturand am Gym Muttenz, hat vom 11. bis am 14. 2023 Mai in Olympia –  Griechenland – an der 31. Internationalen Philosophie-Olympiade teilgenommen. 100 junge Teilnehmende aus der ganzen Welt haben im Land von Sokrates und Aristoteles philosophische Themen in Essays reflektiert. (Text: Flavia Manella, Foto: Lara Gafner, Schweizer Philosophie-Olympiade)

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Hola, bonjour, Гарний день, Hezký den, こんにちは, 日安,hi หวัดดี oder einfach Grüezi mitenand

So hörte es sich letzten Donnerstag im Foyer des Gym Muttenz an, denn nach einer coronabedingten Pause hiess es wieder: Das Fest der Kulturen ist eröffnet. Austauschschüler*innen aus neun verschiedenen Ländern haben uns ihre kulinarischen Spezialitäten und Kostüme vorgestellt. Wir durften in Anwesenheit der Gasteltern und den Betreuer*innen der verschiedenen Schulen einen bretonischen Volkstanz lernen oder uns mit amerikanischen Line Dance versuchen. (Text und Fotos: Ann Hunziker)

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Eine Schöpfung in zwei Akten

„Wir haben ja noch etwas Zeit!“, sagt Niels Nuijten, Dramaturg am Theater Basel. Er ist verantwortlich für die Produktion „Die Schöpfung“, das Oratorium von Joseph Haydn. Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Muttenz und Oberwil wuseln durch das Foyer Public und bauen Instrumente auf, die sonst in barocken Konzerten unüblich sind, wie etwa ein Marimbaphon, ein Elektropiano, klassische Gitarren, ein Saxofon. Sie gruppieren alles mehrfach um, während die Darstellenden sich rund um die Foyer-Bühne aufstellen und – heute noch ohne Kostüme – sich vorbereiten auf ihre Auftritte. „Wir haben so viele Jugendliche hier, die eine spezielle Freude mitbringen“, fährt der Dramaturg fort, „das ist etwas ganz anderes als die Probe-Routine, die wir normalerweise mit Profis erleben.“ Und so nimmt die erste Durchlaufprobe des ersten Aktes am Aufführungsort ihren Lauf.
Von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

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Doing Fashion Graduates of 23

Am Samstag, dem 11.2.23, fand die Präsentation der Abschlussarbeiten in der Fachrichtung BA Mode-Design der Hochschule für Gestaltung und Kunst statt. Fünf Schülerinnen aus dem Schwerpunktfach «Bildnerisches Gestalten» durften die Modenschau «The Graduates of 23» aus der ersten Reihe miterleben und Inspiration für zukünftige Projekte sammeln.

Von Noémi Müller, Joanna Wenk und Anna Esch, 3 MZ
Fotos: Nuccio Mastrogiacomo

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Musik in unseren Augen

Seit langem schon verwöhnen der Gym Chor und unsere Musik-Maturand*innen unsere Ohren. Mit dem diesjährigen Weihnachtskonzert in der weihnachtlich geschmückten Pauluskirche in Basel boten sie dem Publikum zudem ein visuelles Spektakel. Der Erlös der Kollekte geht an die Organisation SOS MEDITERRANEE. Ein Zeichen dafür, dass Musizieren nicht nur Freude macht, sondern auch Leben retten kann. Für eine Rezension des vielfältigen Programmes reicht es nicht mehr. Foto-Impressionen müssen genügen, um allen frohe Festtage und einen guten Übergang ins neue Jahr zu wünschen.
Fotos: Ida Weiss und Daniel Nussbaumer

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Hingubank. Ds Frouegfängnis.

«Im Gfängnis isch me nume e Zahu. Um jede Pris söu me glich sie wie die angere.» Mit diesen Worten stimmte uns Leona Steiner, die Laienschauspielerin und Studentin der Universität Fribourg, auf die Mittagsveranstaltung ein. Anschliessend versetzte sich ihre Schwester, Nora Steiner, in die Rolle einer Gefangenen von Hindelbank. Begriffe wie Zwangssterilisation, Nacherziehung und Entlastung der Armenfürsorge liessen das Publikum aufhorchen. Gebannt blieben die Blicke der Zuhörer:innen auf Nora Steiner haften, die soeben ihre Inszenierung beendet hatte. Wurden die Frauen in den Schweizer Strafanstalten vor gerade mal 50 Jahren tatsächlich so menschenrechtswidrig behandelt? Was haben wohl die drei Schlagworte auf sich? Von Sophie Kessler und Ruby Haschke (Fotos: Nu)

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Die Top Gun der Schüler*innen-Organisation

«Wo isch denn de Schlüssel?! Wenn ich dä nid han, wird de Franky nid grad erfeut drüber si!?», «Könntsch mir kurz bim Ufbau hälfe?», «Ich due schnäll de Film ihrichte.» So begann der seit langem kaum spürbare SO-Vorstand wieder seine Arbeit mit einem festlichen Anlass für die Schüler*innen des Gymnasiums und der FMS Muttenz. Der erfreuliche Anlass war der Kinoabend, dessen Durchführung die Lernenden in einer Abstimmung beschlossen. Der Vorstand bemühte sich und konnte vieles innert kurzer Zeit einrichten, sodass der Wunsch der Schüler*innen erfüllt wurde. Wir haben süsse Getränke und warmes, salziges Popcorn für alle bereitgestellt. Der Film „Top Gun: Maverick“ war das Highlight des Abends. Getränke, Film und Popcorn – könnte es besser sein? Von Alen Amidzic (Titelfoto: Nu)

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