Als Organisationstalent, Hüterin der Pooltests, Hochzeitsplanerin und Gedankenleserin übernimmt sie viele Rollen. Ein Porträt über unsere Schulleitungsassistentin Silja Schaeffer, die aus ihrem Eggli akribisch und meist leise den Schulbetrieb mitorchestriert.
Am 25.11.2021 steht die LGBTQIA+-Expertin Anna Rosenwasser mit farbig schillernden Ohrringen, roten Lippen und blauen Haaren auf der Bühne in der Aula Polyfeld. Neben ihr in einem Sessel sitzt der Gymnasiast Josia Jourdan. Was die beiden gemeinsam haben, ist ihr Schreibtalent und ihre Liebe für die queere Community. Ihr Ziel heute Mittag: die Schüler*innen über den Regenbogen aufklären.
Den roten Aufkleber „Spiegel Bestseller“ werden die meisten von euch schon einmal gesehen haben. Er zeichnet diejenigen Bücher aus, die sich am meisten verkauft haben, ergo „Bestseller“ sind. Doch sagt euch der Ausdruck „Worstseller“ etwas? Wie sich vom Namen ableiten lässt, ist es das Gegenteil von einem gut verkauften Buch, ein Ladenhüter. Genauer beschreibt der Begriff Bücher, von denen während einer langen Umsatzzeit kaum oder nur ganz wenige Exemplare verkauft wurden. Witzigerweise ist das Wort „Worstseller“ eine deutsche Wortschöpfung und im englischen Sprachraum noch nicht weit verbreitet. Aber welche Bücher gehören zu den am schlechtesten verkauften aller Zeiten? Nur lauter unbekannte Titel oder doch auch Werke von bekannten und gefeierten Autor:innen?
Es war einmal vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie. Die Digitalisierung überrannte die Schulen. Alle Schulen? Nein! Eine Klasse am Gymnasium Muttenz widersetzte sich diesem Trend und griff zu altmodischen Waffen wie Stift und Papier, um Plakate zu erstellen. Im verzweifelten Versuch, der Technik die Stirn zu bieten, wurden vier wundervolle Schöpfungen hervorgebracht. Schweizer Geschichte ganz analog. Kommt zu uns ins Zimmer 335 und versammelt euch zum Schwur gegen das digitale Imperium, gegen die dunkle Seite der Macht!
Am späten Nachmittag des 20. November hielt sich der Rummel auf dem Startgelände des Basler Stadtlaufs in Grenzen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde der Lauf dieses Jahr an zwei Tagen durchgeführt. Um 17 Uhr startete die erste Kategorie. Mit dabei waren auch Mitglieder des Teams «Gym Muttenz». Insgesamt nahmen 9 Läufer*innen der von ZOOM organisierten Trainingsgruppe am Basler Stadtlauf teil. Leider mussten drei weitere Schüler*innen aus gesundheitlichen Gründen auf den Lauf verzichten. Alle Teilnehmenden des Muttenzer Teams unterboten ihre im Vorfeld angegebene Zielzeit deutlich, die Trainings haben sich somit ausbezahlt.
Sechsmal hatte sich die kleine Gruppe von 12 Läufer*innen getroffen, um sich mittels Laufschule, Intervalltraining, Pyramidentraining oder laufspezifischem Krafttraining für den Lauf durch die Innenstadt von Basel vorzubereiten.
Zusammen laufen macht mehr Spass als allein. Wer weiss, vielleicht sind Sie nächstes Jahr auch mit dabei!?!
«Juckt sowieso niemand, was du sagst, du Schwuchtel», «Du wortwörtlicher Schwanzlutscher» und «Hurensohn» so sehen die letzten Hassnachrichten aus, die in meinem Postfach aufgetaucht sind. Es ist nicht das erste Mal, dass ich beleidigt werde im Internet und wie aus dem Text von Julia Fritzsche hervorgeht, bin ich auch nicht der Einzige. Trotzdem ist es das erste Mal, dass es Hassnachrichten sind, die nicht von einem Fakeprofil versendet werden, sondern vom Profil einer Person mit vollem Namen und einem Profilbild. Der Hass wird dadurch realer als bisher. Nun habe ich nicht bloss einen anonymen Feind, da sind drei Personen mit Namen und Gesicht, die mir schaden wollen. Überrascht bin ich nicht. Der Hass ist längst real.
Text und Fotos der Veranstaltung: Flavia Manella, Fotos von SOS MEDITERRANEE: Fabian Mondl, Kevin Mc Elvaney, Anthony Jean und Isabelle Serro
Endlich dürfen wir wieder: Ein Workshop von Eva Ostendarp zur Arbeit der SOS MEDITERRANEE markiert am 9. November 2021 den Anfang einer Reihe von Mittagsveranstaltungen am Gym Muttenz. Und diese Arbeit auf dem Seenotrettungsboot, der Ocean Viking, hat es in sich. Die Geschichten, die sie unseren Schüler:innen erzählt, machen Eindruck.
Am 14. September hatten drei Klassen die Gelegenheit, an einem Pilotversuch des Vereins discussit.ch teilzunehmen. Discussit.ch ist politisch ausgewogen und organisiert Workshops und Podien mit dem Ziel, junge Menschen für das politische Geschehen in der Schweiz zu sensibilisieren. Auf dem Programm stand ein Workshop zu den beiden Abstimmungsvorlagen vom 26. September und ein Streitgespräch zwischen zwei Baselbieter Politiker:innen.
Gut ernährt ist halb gewonnen denken sich Kaja und Cindy der 4BM, als sie im Tessin in den Zug steigen und noch etwas müde ihr Frühstück zu sich nehmen. Für die Läuferin und Balletttänzerin Kaja war klar, dass sie auch in diesem Jahr dabei sein will beim grossen Messen der LeichtathletInnen. Sie war schon in der 1.Klasse mit dabei und es stand ausser Frage, dass man dafür die Bildungsreise im Tessin auch unterbrechen kann. Cindy, die SPL2-Handballerin, meint: „Die Freude war gross, als unser Klassenlehrer und die Schulleitung dem Antrag nachkamen.“ Pünktlich kurz nach 12 Uhr sind die beiden Athletinnen auf der Schützenmatte und die Müdigkeit ist gewichen und ich schaue in zwei fröhliche Gesichter.
Wie in jedem Jahr starteten wir mit einem starken Team an der Gymnasiade beider Basel. In diversen Leichtathletikdisziplinen messen sich je zwei Damen und zwei Herren pro Schule und kämpfen dabei um Punkte fürs Team. Ein toller Anlass bei prächtigem Wetter.
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