Weihnachten gibt es seit rund zweitausend Jahren. Das Singen in Chören und Gruppen ist auch nicht neu und wird seit Jahrtausenden praktiziert. Gleichzeitig sind die ältesten nachgewiesenen Viren über drei Milliarden Jahre alt. Menschen und Singgruppen im viralen Umfeld gibt es also seit Menschengedenken und haben eine lange gemeinsame Kultur- und Krankheitsgeschichte.
Im Anschluss an den Drehscheiben-Event hatte der Entfalter die Möglichkeit, mit den Sprachwissenschaftlerinnen Prof. Heike Behrens und Dr. Mirjam Weder ein Gespräch über ihre Erfahrungen zu führen, und offene und unklare Fragen zu klären.
Den heutigen Studierenden scheint es an Sprachkompetenz zu mangeln. Deshalb vermögen sie den kommunikativen Anforderungen der Universität nicht zu genügen – ein heikler Themenkomplex. Am 4. November 2021 haben sich insgesamt über 100 Vertreter:innen der FMS Basel, der Basler und Baselbieter Gymnasien sowie der Universität Basel getroffen, um unter dem Titel «Hast du Worte?» über die deutsche Sprache als basale Kompetenz in allen (Studien-)Fächern zu diskutieren, sich auszutauschen, Wünsche und Chancen zu formulieren. – Ein Bericht
Am 9. Dezember veranstalteten die Schüler:innen der beiden Klassen 2MZ und 2B am Gymnasium einen lyrischen Wettstreit. Ein literarisches Battle. Einen Poetry Slam.
Als Organisationstalent, Hüterin der Pooltests, Hochzeitsplanerin und Gedankenleserin übernimmt sie viele Rollen. Ein Porträt über unsere Schulleitungsassistentin Silja Schaeffer, die aus ihrem Eggli akribisch und meist leise den Schulbetrieb mitorchestriert.
Am 25.11.2021 steht die LGBTQIA+-Expertin Anna Rosenwasser mit farbig schillernden Ohrringen, roten Lippen und blauen Haaren auf der Bühne in der Aula Polyfeld. Neben ihr in einem Sessel sitzt der Gymnasiast Josia Jourdan. Was die beiden gemeinsam haben, ist ihr Schreibtalent und ihre Liebe für die queere Community. Ihr Ziel heute Mittag: die Schüler*innen über den Regenbogen aufklären.
Den roten Aufkleber „Spiegel Bestseller“ werden die meisten von euch schon einmal gesehen haben. Er zeichnet diejenigen Bücher aus, die sich am meisten verkauft haben, ergo „Bestseller“ sind. Doch sagt euch der Ausdruck „Worstseller“ etwas? Wie sich vom Namen ableiten lässt, ist es das Gegenteil von einem gut verkauften Buch, ein Ladenhüter. Genauer beschreibt der Begriff Bücher, von denen während einer langen Umsatzzeit kaum oder nur ganz wenige Exemplare verkauft wurden. Witzigerweise ist das Wort „Worstseller“ eine deutsche Wortschöpfung und im englischen Sprachraum noch nicht weit verbreitet. Aber welche Bücher gehören zu den am schlechtesten verkauften aller Zeiten? Nur lauter unbekannte Titel oder doch auch Werke von bekannten und gefeierten Autor:innen?
Es war einmal vor langer, langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie. Die Digitalisierung überrannte die Schulen. Alle Schulen? Nein! Eine Klasse am Gymnasium Muttenz widersetzte sich diesem Trend und griff zu altmodischen Waffen wie Stift und Papier, um Plakate zu erstellen. Im verzweifelten Versuch, der Technik die Stirn zu bieten, wurden vier wundervolle Schöpfungen hervorgebracht. Schweizer Geschichte ganz analog. Kommt zu uns ins Zimmer 335 und versammelt euch zum Schwur gegen das digitale Imperium, gegen die dunkle Seite der Macht!
Am späten Nachmittag des 20. November hielt sich der Rummel auf dem Startgelände des Basler Stadtlaufs in Grenzen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde der Lauf dieses Jahr an zwei Tagen durchgeführt. Um 17 Uhr startete die erste Kategorie. Mit dabei waren auch Mitglieder des Teams «Gym Muttenz». Insgesamt nahmen 9 Läufer*innen der von ZOOM organisierten Trainingsgruppe am Basler Stadtlauf teil. Leider mussten drei weitere Schüler*innen aus gesundheitlichen Gründen auf den Lauf verzichten. Alle Teilnehmenden des Muttenzer Teams unterboten ihre im Vorfeld angegebene Zielzeit deutlich, die Trainings haben sich somit ausbezahlt.
Sechsmal hatte sich die kleine Gruppe von 12 Läufer*innen getroffen, um sich mittels Laufschule, Intervalltraining, Pyramidentraining oder laufspezifischem Krafttraining für den Lauf durch die Innenstadt von Basel vorzubereiten.
Zusammen laufen macht mehr Spass als allein. Wer weiss, vielleicht sind Sie nächstes Jahr auch mit dabei!?!
«Juckt sowieso niemand, was du sagst, du Schwuchtel», «Du wortwörtlicher Schwanzlutscher» und «Hurensohn» so sehen die letzten Hassnachrichten aus, die in meinem Postfach aufgetaucht sind. Es ist nicht das erste Mal, dass ich beleidigt werde im Internet und wie aus dem Text von Julia Fritzsche hervorgeht, bin ich auch nicht der Einzige. Trotzdem ist es das erste Mal, dass es Hassnachrichten sind, die nicht von einem Fakeprofil versendet werden, sondern vom Profil einer Person mit vollem Namen und einem Profilbild. Der Hass wird dadurch realer als bisher. Nun habe ich nicht bloss einen anonymen Feind, da sind drei Personen mit Namen und Gesicht, die mir schaden wollen. Überrascht bin ich nicht. Der Hass ist längst real.
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