Rattenschwänze und Bühnenlicht gehörten zu unserem Alltag; Vocal rest, Abschminkfett und Warm-up zu unserem Vokabular. Zehn Monate haben wir gemeinsam Ideen entwickelt, einander motiviert und kritisiert. Es war ein langer und intensiver Weg zu unseren Musical-Shows «Rats» im Roxy Birsfelden, doch es sind Erinnerungen, die wohl immer ein Teil von uns bleiben werden.
von Gina Pelosi (Text und Fotos)




Poetry Slam ist seit seinen Anfängen unter Mark Smith subversive Gegenkultur. Die ersten Slams in Chicago wollten wegkommen von der Wasserglas-Autorenlesung des Verlags-Marketings. Mit den Jahren ist der Poetry Slam jedoch auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Stars wie Bas Böttcher oder Hazel Brugger sind regelmässig im Fernsehen zu sehen. Auch aus dem Deutschunterricht ist Poetry Slam mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Er verspricht vieles: selbstgesteuertes Schreiben, Autonomie in der Themenwahl, selbstwirksame Auftritte und ein johlendes Publikum. Gute Laune ist garantiert, denkt man – dachte man. Denn dann kam Corona.


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