Das ist der Wert der Bildung!

von Timo Kröner und Daniel Nussbaumer (Foto)

 

Einige Tage vor der Übereinkunft der Kantonsregierungen von BL und BS zur gemeinsamen Trägerschaft der Universität Basel haben wir mit Frau Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki, der neuen Rektorin der Universität Basel, über den Wert der Bildung und die Positionierung der Universität Basel in der regionalen und internationalen Bildungslandschaft gesprochen.
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Filmkulturtag

von Daniel Nussbaumer

Am 27. Oktober veranstaltete das Gymnasium Muttenz in den Basler Kultkinos bereits zum sechsten Mal unter der Leitung eines Wahlkurses die grösste schulische Filmveranstaltung der Region. 550 Schülerinnen und Schüler schauten aus einer Auswahl von insgesamt 15 anspruchsvollen Filmen je drei Filme und diskutierten untereinander und mit Fachexperten. „Filmkulturtag“ weiterlesen

Klare Positionen? – Klare Positionen!

Foto: Nu

Am 23. September 2015 fand in der Aula der FHNH eine Podiumsdiskussion zu den Nationalratswahlen statt. Einige Klassen haben die Veranstaltung zusammen mit ihren Geschichtslehrpersonen im Unterricht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit den Podiumsteilnehmern auseinandergesetzt, ihre Positionen analysiert und Fragen formuliert, die Grundlage für die Gesprächsführung von Moderator Dieter Kohler (Redaktionsleiter SRF Regionaljournal Baselland) waren. Thematische Schwerpunkte des Gesprächs waren Migration/Flüchtlinge, Energiewende, Sparmassnahmen in der Bildungspolitik und die Gleichstellung Homosexueller. Auf dem Podium haben die folgenden Nationalratskandidatinnen und -kandidaten diskutiert: „Klare Positionen? – Klare Positionen!“ weiterlesen

„Ich gebe keine Noten“

Bernhard Heusler hat am Gymnasium Muttenz über seinen Verein, den FCB, und über seine Arbeit als dessen Präsident gesprochen.

Das Gespräch mit Bernhard Heusler (seit 2004 beim FCB, seit 2012 Präsident) mit den Lernenden wurde vom bekennenden FCB-Fan Enz Roffler geführt. Das Spiel war im Vorfeld sehr schnell ausverkauft. Die Fans, die vor dem Foyer warten mussten, hoffen nun inständig auf ein Wiederholungsspiel, umso mehr, als sie ein spannendes Match verpasst haben. „„Ich gebe keine Noten““ weiterlesen

Stimmen zum Sparen

,,Bildungsabbau nicht mit uns!“

Ich höre es noch in meinen Ohren. 500 SchülerInnen versammelt vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Grund dafür: die Sparmassnahmen von Frau Gschwind und ihren Verbündeten. Sie legen uns „Optimierungspläne“ vor, die Aussage ist klar: Platz den Strassen, verbaut die Bildung. Wir sollen auf Klassenlager, Freifächer und bezahlten Musikunterricht verzichten, dafür sollte Frau Pegoraro ihr ELBA-Ausbau-Projekt verwirklichen dürfen. 1,8 Milliarden Franken hätte der Spass gekostet. Das einzig Witzige daran ist die Dreistigkeit der rechtsbürgerlichen Regierung, die meint, wir lassen uns das gefallen. Eine Zweiklassengesellschaft aufzubauen kann und darf nicht das Ziel sein. Sobald wir aber für Musikunterricht bezahlen müssen, wird dies der Fall sein. Wenn Freifächer gekürzt werden, kürzt man uns die Möglichkeit auf freie Entfaltung. Wenn Klassenlager wegfallen, lernen wir wichtige soziale Aspekte erst spät oder nie kennen. Unsere Ressourcen werden knapp, wir betonieren alles zu. Was uns bleibt, ist die Bildung – eine Strasse, die nicht in einer Sackgasse endet. Caroline Stephan, SO-Präsidentin „Stimmen zum Sparen“ weiterlesen

In Erinnerung an Jacques Wirz (1926 – 2015)

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Foto: Nu

von Robert Labhardt

Ein Erinnerungsbild: Zielstrebig, leicht nach vorne gebeugt, eilt er mit langen Schritten durch den Schulkorridor, zu einer Besprechung, einem Stundenbesuch, einer Abklärung. Am 22. September verstarb Jacques Wirz, der Gründungsrektor des Gymnasiums Muttenz, im Alter von 89 Jahren nach einem Sturz. Sein entschiedener Gang war in den letzten Jahren unsicher geworden, sein Geist jedoch blieb bis zuletzt wach. „In Erinnerung an Jacques Wirz (1926 – 2015)“ weiterlesen

Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine

von Urs Martin, Konrektor, und Jürgen Kräftner von Nestu

Spürbare Begeisterung

Eine Reise im Herbst 2006 mit der Familie nach Nischnje Selischtsche. Streifzüge durchs Dorf, Begegnungen, Diskussionen am Abend und gemeinsames Arbeiten vermittelten mir das tiefe Gefühl, dass hier starke Kräfte vorhanden sind, die einen Weg in die Zukunft suchen. Ein Besuch in der dortigen Schule zeigte eine Aufbruchstimmung, die den Glauben an eine positive Zukunft nährte nach dem Motto: „Wir haben wenig, aber wir machen viel daraus.“ Statt Projektor und Beamer gab es einen Kleiderständer auf Rollen, an den Kleiderbügeln hingen selbst gemalte Plakate auf Packpapier. Im Gespräch mit Oleksander Lipchey, dem Schuldirektor, nimmt dann das Projekt Gästehaus Gestalt an. Ich zitiere hier aus dem Projektbericht: „Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine“ weiterlesen

Hudaki

Die ukrainische Band Hudaki spielt multikulturelle Folk-Musik und hat uns anlässlich des Abschlusses des Projektes Nischnje Selischtsche besucht.

von Timo Kröner

Die Musiker von Hudaki spiegeln die Vielfalt ihrer Heimat und Musik wieder. Sie tragen eine Mischung aus ländlicher Arbeitskleidung, Phantasieuniformen und Festtagstrachten, so wie in den Transkarpaten ukrainische, ungarische, jüdische Kultur und die Kultur der Sinti und Roma friedlich miteinander leben. „Hudaki“ weiterlesen

‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk

von Christoph Huldi

Folgendes kann einem passieren, wenn man sich auf das Narrenschiff einlässt: Man singt Musik, die noch nie erklungen ist – brandneu und fremdartig. Man ist Teil des Gym Chores, aber im Chor singen auch 12-jährige deutsche Schülerinnen und Schüler neben 30-jährigen französischen Musikstudenten – und zum Schluss ziehen alle am gleichen Strick. Man erlebt, dass der Chorleiter miserabel Französisch spricht – aber er tut es. Man findet sich in einer grossen Gemeinschaft über die Grenzen der Klasse, der Schule, des Landes, der Sprache, des Kunstverständnisses hinaus! „‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk“ weiterlesen

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