Klare Positionen? – Klare Positionen!

Foto: Nu

Am 23. September 2015 fand in der Aula der FHNH eine Podiumsdiskussion zu den Nationalratswahlen statt. Einige Klassen haben die Veranstaltung zusammen mit ihren Geschichtslehrpersonen im Unterricht vorbereitet. Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit den Podiumsteilnehmern auseinandergesetzt, ihre Positionen analysiert und Fragen formuliert, die Grundlage für die Gesprächsführung von Moderator Dieter Kohler (Redaktionsleiter SRF Regionaljournal Baselland) waren. Thematische Schwerpunkte des Gesprächs waren Migration/Flüchtlinge, Energiewende, Sparmassnahmen in der Bildungspolitik und die Gleichstellung Homosexueller. Auf dem Podium haben die folgenden Nationalratskandidatinnen und -kandidaten diskutiert: Klare Positionen? – Klare Positionen!

„Ich gebe keine Noten“

Bernhard Heusler hat am Gymnasium Muttenz über seinen Verein, den FCB, und über seine Arbeit als dessen Präsident gesprochen.

Das Gespräch mit Bernhard Heusler (seit 2004 beim FCB, seit 2012 Präsident) mit den Lernenden wurde vom bekennenden FCB-Fan Enz Roffler geführt. Das Spiel war im Vorfeld sehr schnell ausverkauft. Die Fans, die vor dem Foyer warten mussten, hoffen nun inständig auf ein Wiederholungsspiel, umso mehr, als sie ein spannendes Match verpasst haben. „Ich gebe keine Noten“

Hudaki

Die ukrainische Band Hudaki spielt multikulturelle Folk-Musik und hat uns anlässlich des Abschlusses des Projektes Nischnje Selischtsche besucht.

von Timo Kröner

Die Musiker von Hudaki spiegeln die Vielfalt ihrer Heimat und Musik wieder. Sie tragen eine Mischung aus ländlicher Arbeitskleidung, Phantasieuniformen und Festtagstrachten, so wie in den Transkarpaten ukrainische, ungarische, jüdische Kultur und die Kultur der Sinti und Roma friedlich miteinander leben. Hudaki

‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk

von Christoph Huldi

Folgendes kann einem passieren, wenn man sich auf das Narrenschiff einlässt: Man singt Musik, die noch nie erklungen ist – brandneu und fremdartig. Man ist Teil des Gym Chores, aber im Chor singen auch 12-jährige deutsche Schülerinnen und Schüler neben 30-jährigen französischen Musikstudenten – und zum Schluss ziehen alle am gleichen Strick. Man erlebt, dass der Chorleiter miserabel Französisch spricht – aber er tut es. Man findet sich in einer grossen Gemeinschaft über die Grenzen der Klasse, der Schule, des Landes, der Sprache, des Kunstverständnisses hinaus! ‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk

Mission Horizont-Erweiterung

Die Kulturkommission hat das Ziel, das Gymnasium Muttenz kulturell zu beleben.

Text: Flavia Manella, Foto: Daniel Nussbaumer

Die Idee bei der Gründung der Kulturkommission im Jahre 2003 war, dass eine Arbeitsgruppe aus Lehrpersonen und Lernenden ein Kulturprogramm für unsere Schule entwickelt. Dieses sollte neben dem Unterricht den persönlichen Horizont unserer Lernenden bereichern. Dabei ging es einerseits darum, Bestehendes zu bündeln, andererseits, Neues zu schaffen. Thematisch arbeiten wir seither in den Ressorts Literatur, Film, Musik, Kunst, Naturwissenschaft, Wirtschaft und können so eine grosse thematische Bandbreite schaffen: Mission Horizont-Erweiterung

Ein geiles Lied?

Text: Christoph Huldi, Fotos aus der Generalprobe im Stadtkasino Basel: Nu

Die Chöre der Gymnasien Liestal und Muttenz haben mit dem Sinfonieorchester Basel Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ aufgeführt.

„Geiles Lied!“, rief ein Schüler während der Proben des Klassikers von Haydn. Er hört und spielt sonst am liebsten Death Metal. Dass es kein Lied ist, sondern ein raffiniert komponiertes Oratorium, braucht der Chorleiter jetzt nicht mehr zu betonen. Aber „geil“ im Sinne des jugendlichen Sprachgebrauchs, also: faszinierend, sehr gut? Ja, klar, das finde ich auch! Ein geiles Lied?

„Ich stelle mir das so vor!“

von Timo Kröner

Der Film „Neuland“ (2013) hat in der Schweiz und im Ausland viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten. Entsprechend gross war das Interesse an der Veranstaltung mit der Regisseurin und unserer ehemaligen Schülerin Anna Thommen. Im Gespräch mit Eric Schmutz hat sie den Lernenden nicht nur ein tieferes Verständnis des Films, sondern auch Einblicke in die Arbeit einer Dokumentarfilmerin vermittelt. „Ich stelle mir das so vor!“