Slammt euch!

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von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Auch nach der Abgabe der SA und nach Notenschluss ging da noch was: Am Donnerstag haben die zweiten FMS-Klassen einen Poetry Slam durchgeführt. Je fünf Schüler*innen pro Klassen performten ihre Texte vor den ca. 60 Kolleginnen und Kollegen. Livia Töngi aus der F2c konnte die drei Jury-Gruppen zur höchsten Bewertung hinreissen und entschied dieses kollegiale Battle für sich. Weitere Preise bekamen Marc Pignat (F2a), Dan Walmeroth (F2b) und Saskia Clauwaert (F2c). Statt die Leistung des Jahrgangs hier einfach zu loben, reimen wir ein paar Zeilen auf den Anlass und auf das Engagement dieser Jugend. Dazu posten wir ein Bild von allen Performern.

Slammt euch!

„Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS

Von Lara Flückiger, Silan Kaya und Carmen Merz (Fotos: Nu)

Am letzten Samstag erwartete die Zuschauerinnen und Zuschauer eine musikalische und gesprochene Performance, welche sich aus Produkten unseres bisherigen Selbstlern-Semesters zusammenfügte. Gedichte über die übermütige Sehnsucht von uns Jugendlichen und den Konflikt des Erwachsenwerdens; ein Poetry Slam über eine väterliche Beziehung, welche das Publikum zu Tränen rührte; ein musikalisches Arrangement fürs Piccolo in Begleitung mit Klavier; ein selbstgeschriebenes Lied, welches von einer Freundschaft handelt, die langsam verwehtMicrorrelatos vom SpanischTeil der Klasse; zudem Texte mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Abend war vielfältig und kontrastreich. Doch auch wenn alle Darbietungen im Vergleich zueinander sehr verschieden waren, fanden sich in allen Ups and Downs wieder. Das war schliesslich auch das Thema unseres Abends. „Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS

Welche Farbe hat deine Haut?

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von Gina Pelosi (Fotos: Daniel Nussbaumer)

«Vo wo chunsch?» Diese Frage beantwortest du normalerweise ungefähr so: «Ich wohn in Muttenz.» Danach würde sich das Gespräch in Richtung deiner Goldfische oder des wunderschönen sonnigen Wetters bewegen. Alles bleibt angenehm oberflächlich. Perfekter Small-Talk. Doch «Nei, ich mein, vo wo chunsch würkli?» würde dich eher stutzig machen. «Ähm, vo Muttenz?» Genau dieser Gesprächsverlauf ist jedoch für Fatima Moumouni Routine. Warum?

Welche Farbe hat deine Haut?

Chemiefässer und Regentonnen 

von Ines Siegfried (Video und Fotos: Daniel Nussbaumer)

Wie bringt man Schule und Theater zusammen? Die Theatergruppe Rattenfänger, die seit 1990 ihre Freilichtaufführungen an den verschiedensten Orten der Gemeinde Muttenz inszeniert, hat das Areal des Gymnasiums Muttenz ausgewählt, um den „Volksfeind“ von Henrik Ibsen hier aufzuführen. Und damit ist nicht nur eine Theatergruppe auf unserem Campus angekommen, damit ist auch ein Drama in den Deutschunterricht gelangt, das eher weniger in den Schulen gelesen wird. Chemiefässer und Regentonnen 

Literatur im Rampenlicht

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Ein Projekt im Deutschunterricht, eine Reportage von der Verleihung des Schweizer Buchpreises 2018 im Theater Basel und eine Rezension des Siegerromans von der Klasse 4Wa (Titelfoto: David Koller)

Moderne Literatur ist zwar durchwegs im Lehrplan des Gymnasiums Muttenz zu finden, jedoch sind selbst diese dort behandelten Stücke an der Grenze zur Antike. Daher verleitete der jährliche Verleih des Schweizer Buchpreises die Klasse 4Wa unter der Leitung von Johanna Kempfert zur genauen Betrachtung der diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten. Namentlich wären dies Das Eidechsenkind von Vincenzo Todisco, Die Überwindung der Schwerkraft von Heinz Helle, Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt von Peter Stamm, Die Hochhausspringerin von Julia von Lucadou und Hier ist noch alles möglich von Gianna Molinari. Jede der fünf Gruppen wurde ein Buch zugeteilt, wobei die Bearbeitung jedes Buches sehr selbstständig erfolgte. Ziel war es, der Klasse die aktuellen Thematiken der Bücher zu vermitteln. Dies erfolgte in Form eines Vortrages, für den die Gruppen jeweils ein Plakat gestalteten, um den Inhalt des Buches visuell wiederzugeben. Literatur im Rampenlicht

Die Rattenfänger im Hinterhof

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von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Jahr für Jahr locken die „Rattenfänger“ ihr Publikum zu den Muttenzer Plätzen, Wiesen und Burgen und geben ihre Stücke unter freiem Himmel zum Besten. Dieses Jahr und in diesen Tagen bespielt die Theatertruppe unter der Leitung von Danny Wehrmüller den Hinterhof des Gymnasiums Muttenz. Zwar ist Ibsens „Ein Volksfeind“ schon über 130 Jahre alt, aber in der Adaption der „Rattenfänger“ könnte das Stück für die Gemeinde Muttenz und alle, die mit Basler Trinkwasser versorgt werden, kaum aktueller sein. Die Rattenfänger im Hinterhof

Im Herz der Schule

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von Dinis Figueiredo, Josia Lyrer und Enrico Nitihardjo (Fotos: Nu)

Die Eingangstür geht auf und ein Schüler tritt ein auf der Suche nach einer geeigneten Maturlektüre. 22’000 Bücher stehen zur Auswahl. Der Gymnasiast blättert das erste ausgewählte Buch durch und stellt fest, dass er weitersuchen muss. Die Nadel im Heuhaufen ist noch nicht gefunden. Genau für solche Situationen stehen ihm die Mediothekarinnen Mirjam Braun, Doris Trachsel und P. Lopez zur Seite. Der Schüler legt sein Anliegen Frau Braun vor. Daraufhin findet sie für ihn rasch eine Auswahl an potenziellen Büchern. Wieder einmal beweist die Mediothek, dass sie für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen und natürlich auch für die übrigen Mitarbeitenden des Gymnasiums da ist. Die Mediothek ist das Herz des Gymnasiums, wo man sich für viele mögliche Zwecke trifft: sei es zum Lernen, zum Lesen, zum Entspannen, um zu recherchieren oder für die Unterrichtsvor- und -nachbereitung. Im Herz der Schule

Vorhang auf, Film ab!

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von Johanna Kempfert und Yael Battegay (Fotos: Nu)

„Was erwarten Sie, wenn Sie Berlin hören oder sehen?“ Ich bin mal wieder sprachlos. Nur ein Bild der deutschen Hauptstadt zum Einstieg genügt und die Schülerinnen und Schüler teilen ihre vielfältigen und weitreichenden Assoziationen mit. Von den Sehenswürdigkeiten, der Kulturvielfalt bis zum vielen Wasser, steckt alles mit drin. Sie lassen sich ein auf die Sprache des Bildes und vor lauter aufgestreckten Händen sehe ich buchstäblich die Klasse nicht mehr.

Vorhang auf, Film ab!

Türkise Texte verbessern die Welt

von Ines Lilian Siegfried (Text), Fotos (Kn)

Literatur findet vornehmlich ausserhalb der Schulzimmer statt. Besonders interessant wird es zudem, wenn Literatur an so ungewöhnlichen Orten wie in einem Veloladen stattfindet: Im Rahmen der BuchBasel moderierten Schülerinnen und Schüler der F3c der FMS des Gymnasiums Muttenz die Lesung „Bücherherbst mit Andreas Stichmann“ zu dessen neustem Roman „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“. Türkise Texte verbessern die Welt

Lesen macht reich

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von Daniel Nussbaumer

Das geht nur in Träumen oder in der Literatur: in der Mittagspause einmal um die Welt, in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen. Die Klassen 2Wa und 2MS haben an ihrem Literaturmarkt zwanzig Romane an Ständen präsentiert und die Besucherinnen und Besucher darüber informiert, warum es sich lohnt, sie zu lesen. Sie kosten wenig, wenn man sie kauft, und gar nichts, wenn man sie in der Mediothek ausleiht, aber sie machen reich an Wissen, Gefühl und Glück.

Und das sind sie:

Lesen macht reich