Die vier Podiumsteilnhmer (v.l.n.r.): Florian Schreier, Linus Dörflinger, Joel Thüring, Cyril Bleich und die Moderatorin Milla Sambar.
Am diesjährigen Polithalbtag stand der Bundesbeschluss über den Ausbau der Nationalstrassen im Fokus. Alle Schüler:innen der 3. Gym- und FMS-Klassen befassten sich rund zwei Wochen vor der Abstimmung im Rahmen eines Workshops und einer Podiumsdiskussion mit diesem politischen Thema. Christof Manetsch(Foto: Claudio Conidi)
Gibt es tatsächlich im Alltag Rassismus hier in der Schweiz? Dieser Frage wurde in einer Podiumsdiskussion zum Thema Alltagsrassismus auf den Grund gegangen und ausgiebig diskutiert. Knapp jede dritte Person in der Schweiz ist von Diskriminierung und Gewalt betroffen. Alltagsrassismus ist keine Seltenheit. Es äussert sich im Tonfall, mit Blicken, Beleidigungen in Form von Witzen, etc. und ist darum ein prägnantes Thema.
Text und Bilder von Lisa Yogarajah (F3c) und Lea Zumsteg (F3c) [Der Text ist im Rahmen eines PA-Kurses an der FMS entstanden. Die Schüler:innen haben die Veranstaltung selbst gewählt und stellen hier ihre Sicht darauf vor.]
Von der Klimakrise sind wir alle betroffen. Wie viel Verantwortung dabei das Gesundheitswesen trägt und wie die Politik dazu steht, erfahren Sie in diesem Bericht.
Text und Bilder von Lilly Borkholz (F3a) und Cleo Gysin (F3d) [Der Text ist im Rahmen eines PA-Kurses an der FMS entstanden. Die Schüler:innen haben die Veranstaltung selbst gewählt und stellen hier ihre Sicht darauf vor.]
Ein Regenbogen in der Morgendämmerung stimmte uns gestern Morgen darauf ein, einer mutigen Baslerin zu gedenken. Martha Schwartz wurde bei ihrer Aktion für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Jahr 1938 in Lörrach verhaftet, später dann zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und von den Schweizer Behörden im Stich gelassen. Sie starb am 30 Oktober 1939, inhaftiert in München. Martha Schwartz hatte mit ihrer Familie an der Fröschgasse 15 gewohnt, nahe der Endstation der Tramlinie 8. Und seit gestern gibt es dort einen Stolperstein zum Gedenken an sie und an alle, die ihr Engagement für die Menschlichkeit mit dem Leben bezahlen mussten. Die Klasse 4MZ hat an der offiziellen Setzung des Stolpersteines für Martha Schwartz einen Beitrag geleistet und damit zum Ausdruck gebracht, dass wir niemals vergessen dürfen, wofür Martha und viele andere gekämpft haben: für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Genau wie der Regenbogen am Morgen, der uns an die Vielfalt und Schönheit des Lebens erinnert, soll dieser Stolperstein stets ein Symbol der Hoffnung und des Widerstands gegen das Dunkel der Diktatur und des Extremismus sein. Klasse 4MZ: Textcollage.Daniel Nussbaumer: Lead und Fotos.
Im Rahmen der politischen Bildung am Gymnasium und der FMS Muttenz fand am 24. Januar ein Wahlpodium zu den bevorstehenden Regierungsratswahlen statt. Eingeladen waren mit Sandra Sollberger (SVP), Thomas Noack (SP), Manuel Ballmer (GLP) und Thomi Jourdan (EVP) die vier neuen Kandidierenden, die um den freien Sitz kämpfen. Letztere drei nahmen teil, Sollberger sagte ab. Souverän durch die 90 Minuten führte der SRF-Journalist Marcello Capitelli (Regionaljournal beider Basel). Zugehört und nachgefragt haben die Schüler:innen der dritten FMS -und Gym-Klassen. Soweit das Line-up. Von Christof Manetsch (Fotos: Daniel Nussbaumer)
Sind Sie offen, politisch interessiert, leistungsbereit, belastbar und verfügen über hohe Sozialkompetenz?Franziska Vögtli spricht im Rahmen der Mittagsveranstaltung vom 19. Januar über ihre Arbeit bei der DEZA und setzt die oben genannten Eigenschaften voraus, um für die Humanitäre Hilfe tätig zu sein. Von Ann Hunziker (Fotos: Nu)
«Im Gfängnis isch me nume e Zahu. Um jede Pris söu me glich sie wie die angere.» Mit diesen Worten stimmte uns Leona Steiner, die Laienschauspielerin und Studentin der Universität Fribourg, auf die Mittagsveranstaltung ein. Anschliessend versetzte sich ihre Schwester, Nora Steiner, in die Rolle einer Gefangenen von Hindelbank. Begriffe wie Zwangssterilisation, Nacherziehung und Entlastung der Armenfürsorge liessen das Publikum aufhorchen. Gebannt blieben die Blicke der Zuhörer:innen auf Nora Steiner haften, die soeben ihre Inszenierung beendet hatte. Wurden die Frauen in den Schweizer Strafanstalten vor gerade mal 50 Jahren tatsächlich so menschenrechtswidrig behandelt? Was haben wohl die drei Schlagworte auf sich?Von Sophie Kessler und Ruby Haschke (Fotos: Nu)
Am Dienstag, dem 15.11.22, fand der Politikhalbtag für alle Drittklässler*innen des Gymnasiums und der FMS statt. Die einzelnen Klassen setzten sich mit der Gletscherinitiative und der Energiekrise auseinander und trafen anschliessend in einer Podiumsdiskussion in der Aula Polyfeld auf vier Politiker*innen, darunter ein grüner Gymnasiast aus dem Oberbaselbiet, eine christliche Landrätin, ein konservativer Klimawandel-Skeptiker und eine studierende Jungunternehmerin von der SVP. Von Rafete Mamuti (Fotos: Daniel Nussbaumer)
Gemurmel und Geraschel. Es ist halb eins, der Vortrag sollte jetzt gleich beginnen. Es schwirren die letzten Besucher*innen hinein, nehmen sich einen Platz, legen ihre Taschen vor sich hin und warten gespannt auf die Präsentation und welche Erkenntnisse diese mit sich bringen wird. „Von Königen in Strumpfhosen und willensstarken Frauen – die Geschlechterrollen früher und heute“- so heisst der Titel. Das Mikrophon hält Frau Reichel, sie stellt Frau Bürgi vor. Frau Bürgi – oder doch lieber Sophie, denn im ersten Moment schlägt sie vor, dass wir uns duzen – hat Gender Studies an der Universität Basel studiert und möchte uns nun einen Einblick geben in die Evolution der Geschlechterrollen, wie sie früher ausgesehen haben und wie sie so geworden sind, wie sie heute sind. Von Gisele Plavsic (Fotos: Flavia Manella)
Text: Laura Ackeret und Yara Müller, 3Ea, Bilder: Simone Meier, srf.ch und Isabelle Rösch
Wir, die Klassen 3Ea und 3Eb sind in Zusammenhang mit dem Schulfach Politische Bildung nach Bern gereist, um dort die Sommersession mitzuerleben. Ausserdem hatten wir dort die Möglichkeit, Bundesrat Ueli Maurer (SVP/EFD), Nationalrätin Samira Marti (SP/BL) und den Vizedirektor der eidgenössischen Finanzverwaltung, Martin Walker, zu treffen und mit unseren Fragen zu löchern.
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