Kategorie: Politik und Gesellschaft

Bildung ist Meinungsbildung

Am Dienstag, dem 17. September, fand in der Aula FHNW eine Podiumsdiskussion zu den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019 statt. Der Anlass wurde von Lehrpersonen aus der Fachschaft Geschichte organisiert und mehrheitlich von Schüler*innen der dritten und vierten Klassen besucht. Die Diskussion über aktuelle politische Themen war spannend, anregend und hat sicher vielen geholfen, sich eine eigene Meinung zu bilden.

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Grenzen überwinden am Mikrofon

Text von Flavia Manella und SchülerInnen des Kurses, Fotos von Flavia Manella

14 Schülerinnen und Schüler des Gym und der FMS Muttenz haben sich vor den Sommerferien in der Wahlfachwoche mit Radioarbeit im Studio des Radio X beschäftigt. Was dabei herauskam, kann sich lesen und hören lassen.

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Freiwilligenarbeit tut gut!

In der Wahlfachwoche 2019 hat eine Gruppe von Schülerinnen an verschiedenen Orten unter der Leitung von Monika Heiniger Freiwilligenarbeit geleistet. Trotz der Juni-Hitze überwog am Ende das starke Gefühl, etwas Sinnvolles geleistet zu haben. Der Text ist eine Gemeinschaftsproduktion von Nora Bisang, Leoni Brogli, Jana Caccivio, Sathurshana Chandrakumar, Ändie Charlize Fischer, Sina Honegger, Jeanne Jungo, Asviny Perinpanathan und Celina Whiting. „Freiwilligenarbeit tut gut!“ weiterlesen

Klimagarten 2085

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Foto: Nasifa Mohamed

von Regina Bandi

Können Sie sich an den Film „Interstellar“ aus dem Jahr 2014 erinnern? Er handelt von einer Erde, die dem Klimawandel zum Opfer gefallenen ist. Sie ist (zumindest in den USA) ausgetrocknet und auf den Feldern ist von allen Kulturpflanzen lediglich der Mais übriggeblieben. Riesige Staubwolken, welche erbarmungslos alles mit einer braunen Schicht überziehen, vermitteln das Bild eines traurig-öden Wüstenplaneten. Als Folge davon machen sich die Menschen auf die Suche nach einem neuen Zuhause im Weltall. „Klimagarten 2085“ weiterlesen

Grenzüberwindungen 

Gott, Geld und grenzüberwindendes Gestrüpp: Campione

von Brigitte Jäggi, Rektorin (Fotos: Christoph Ritter)

Liebe Schülerinnen und Schüler

Liebe Leserinnen und Leser

Campione d’Italia ist ein kleiner Ort, der, wie der Namenszusatz sagt, zu Italien gehört, jedoch von der Schweiz völlig umgeben ist. Der Ort dürfte eine gewisse Bekanntheit haben, weil dort das grösste Kasino Europas steht, und er dürfte noch etwas bekannter geworden sein, weil dieses Kasino im vergangenen Jahr Konkurs gegangen ist. Obwohl Campione zu Italien gehört, gilt hier der Schweizer Franken als Hauptwährung. Und wer italienische Autonummern sucht, tut dies vergebens, denn alle Autos sind mit Tessiner Kennzeichen versehen. Das Telefonnetz ist schweizerisch, was zur Folge hat, dass man von Italien aus, um nach Italien zu telefonieren, eine schweizerische Vorwahl tippen muss. Zur Komplizierung der Verhältnisse dürfte beitragen, dass Campione zwei Postleitzahlen besitzt, eine schweizerische (6911) und eine italienische (22060). Dass Campione für Selbständigerwerbende als Steueroase gilt, sei hier nur der Vollständigkeit halber bemerkt. Bei so viel Verflechtung ist es beinahe nebensächlich, dass, territorial gesehen, Campione d’Italia eine schweizerische Enklave bzw. eine italienische Exklave ist, so, wie es weltweit noch Dutzende Enklaven oder, je nach Blickwinkel, Exklaven gibt. „Grenzüberwindungen „ weiterlesen

Das Recht auf die eigene Geschichte

Martin R. Dean

Rede zum Menschenrechtstag am 15. November 2018

von Martin R. Dean (Foto: Nu)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

geehrte Schulleiterin, geehrte Schulleiter,

Sie hören, wie pedantisch ich die männlichen und weiblichen Anredeformen gebrauche. Mit dieser Höflichkeitsformel komme ich sprachlich einem Menschenrecht nach, das die Gleichstellung von Mann und Frau fordert.

Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, 1948

Jede Person hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. „Das Recht auf die eigene Geschichte“ weiterlesen

Menschenrechtstag 2018

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Das Organisationsteam des Menschenrechtstags (v.l.n.r.): Regina Bandi, Andrea Weckbecker, Seraina Gartmann

von Andrea Weckbecker (Foto: Nu)

Menschen haben Rechte. Das Recht, von Geburt an gleich und frei zu sein. Das Recht, vor Diskriminierung geschützt zu sein. Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Das Recht auf Bildung. Genau diesen und weiteren Menschenrechten haben wir uns am 15. November 2018 am Gymnasium Muttenz gewidmet. Und zwar die ganze Schule – von den Schüler*innen, den Lehrer*innen bis hin zum nicht unterrichtenden Personal. Einen solchen Tag hat es an unserem Gymnasium noch nie gegeben. „Menschenrechtstag 2018“ weiterlesen