Für einmal ersetzt der Garten das Schulzimmer

Kompostwürmer

von Christine Baader mit der 2BZ (Fotos: Selina Meier)

Kompost – Recycling in der Natur

Es ist nicht ganz einfach, das Biologiepraktikum per Fernunterricht durchzuführen. In der Ökologie ist allerdings nicht zwingend eine teure Laborausrüstung erforderlich. Eine Schaufel, nach Möglichkeit ein paar Gefässe, eine Pinzette, eine Lupe und natürlich die eigenen Hände mit oder ohne Handschuhe sind ausreichend. Und schon sind die Forscherinnen und Forscher der 2BZ unterwegs zum Kompost im eigenen oder einem benachbarten Garten, um herauszufinden, wer denn darin so alles lebt und arbeitet.

Für einmal ersetzt der Garten das Schulzimmer

Chemie zu Hause – mit Feuereifer bei der Sache

von Andrea Seehuber

Als fürsorgliche Klassenlehrperson erkundige ich mich letzte Woche bei einem Schüler meiner 2ILS, wie es ihm wohl so ginge. Super, alles bestens, schreibt er mir und fragt höflich, wie es denn bei mir so läuft. Na… wenn ich es toll fände, den ganzen Tag eine App mit Arbeitsaufträgen zu füttern, dann hätte ich mir wohl einen anderen Job gesucht. Chemie zu Hause – mit Feuereifer bei der Sache

¡Sabroso! Spanischunterricht zu Covid-19-Zeiten: So wie immer!

von Hans Martin Roffler

Es ist bekannt, dass der Spanischunterricht am Gym Muttenz wiederholt über den Suppentellerrand des Grammatikbuchs schaut.  Spanisch geniesst den Vorteil, nicht die erste Fremdsprache im Lehrplan zu sein, und erfreut sich somit etlicher Abkürzungen, welche Gelegenheiten eröffnen, den Schüler*innen eine Vielfalt an Kulturen, Bräuche, Traditionen und Aktualitäten schmackhaft zu machen.

¡Sabroso! Spanischunterricht zu Covid-19-Zeiten: So wie immer!

Digitaler Schwimmunterricht in H2O

von Thomas Fiedler

Von einem Tag auf den anderen geht die Schule zu und sämtliche Schüler*innen strampeln im kalten Gewässer des digitalen Fernunterrichts herum. Vor allem für Klassen, die bisher noch kaum digitalen Schwimmunterricht erhalten haben, ist das eine Herausforderung, so auch für die 1Eb. Da fängt die Chemie-Lehrperson (ich) gut gemeint, aber wild mit Programmnamen wie «Teams», «OneNote» und «Sharepoint» um sich zu werfen. Wo das eine aufhört und das andere anfängt, ist meist nicht ganz so klar. Die Tatsache, dass «One Note» mit deutschsprachigen Augen als «ohne Note» interpretiert werden könnte, ist da auch nur schwacher Trost, selbst wenn es unsere Situation äusserst treffend zu beschreiben scheint. Zufall? Digitaler Schwimmunterricht in H2O

Der Lauf der Dinge

von Jonathan Ruf

Geduld, Gelassenheit und Kreativität sind von uns allen gefragt, speziell in Zeiten des Corona-Virus. Unsere Schülerinnen und Schüler stellen diese Fähigkeiten im Fach Bildnerisches Gestalten unter Beweis – in Form einer filmisch dokumentierten Kettenreaktion. Der Lauf der Dinge

Eine steile Lernkurve

von Alex van den Brandhof

Mit dem digitalen Stift habe ich mittlerweile eine wunderschöne Schrift. Ich schliesse nicht einmal aus, dass ich mit dem Stift sogar schöner schreiben kann als mit Kreide an der Wandtafel. Wie anders war das in der zweiten Woche nach den Fasnachtsferien, als die Schulen in der Schweiz ihre Türen schlossen. Ich musste wie der Blitz herausfinden, wie ich meinen Unterricht gestalten konnte. Von daheim aus, wo auch meine eigenen Kinder (6 und 8 Jahre alt) die ganze Zeit rundherum liefen. Konnte ich nach Stundenplan unterrichten? Kaum. Die Kinder wollten immer wieder etwas von mir.

Deshalb habe ich entschieden, meine Lektionen zu filmen und in Teams hochzuladen. Zwar kein Live-Unterricht, aber dies hat auch Vorteile: Man kann die Instruktionsvideos so oft anschauen, bis man es endlich verstanden hat. Die Schülerinnen und Schüler zeigen Fotos ihrer Lösungen, Fragen werden per Text-Chat beantwortet.

Die Videos sind zwar keine Hollywood-Produktionen, aber der Unterricht funktioniert besser, als ich erwartet hatte. Gönnen Sie sich einen Einblick in meine allererste Corona-Lektion, würde man bei der SBB sagen.

 

Geprüft und erprobt

Ursprünglich war das First Stage eine Art Hauptprobe für die praktische Maturprüfung der Musikklasse. Als Lisa Güetli im November 2019 mit ihrem Smartphone diesen Film über Helena Bühlers Auftritt drehte und danach das Videomaterial ebenfalls auf dem Handy schnitt, konnten beide noch nicht wissen, dass ihre Maturprüfung 2020 ausfallen würde. Dass sie und ihr Jahrgang aber ihre Leistung auf den Punkt abrufen können, haben sie in zahlreichen Projekten, in vielen Prüfungen und Auftritten bewiesen. Wer das nicht glaubt, hat keine Vorstellung davon, wie der aktuelle Schulalltag von Gymnasiast*innen aussieht: Das Gym, das ist ein vierjähriger Sturm, in dem es Leistungsnachweise in Form von Prüfungen, Vorträgen und Arbeiten hagelt. Wer das übersteht, ist geprüft und erprobt und somit hochschulreif, ob mit oder ohne Abschlussprüfungen. Die Universitäten und die Hochschulen dürfen sich auch auf diesen Jahrgang freuen. –Nu

Fern-Unterricht läuft!

von Daniel Nussbaumer

Unsere Rektorin Brigitte Jäggi richtet sich mit dieser Video-Botschaft direkt an Sie, liebe Schülerinnen und Schüler. Seit heute läuft am Gymnasium und an der FMS Muttenz der Fern-Unterricht über die digitalen Tools, die uns die Informatik des Kantons zur Verfügung gestellt hat. Die Klassen arbeiten bereits mit digital zur Verfügung gestelltem Material und besprechen sich mit den Lehrpersonen in Chats.

Die Schule schliesst – und jetzt?

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von Jan Hitz (Konrektor), Foto: Nu

Liebe Schüler*innen, liebe Lehrpersonen

Es ist klar, dass momentan viele Fragen offen sind:

  • Was passiert mit den Abschlussprüfungen (FMP, FMS, Matur)?
  • Können noch Prüfungen im Fachunterricht geschrieben werden?
  • Wie nimmt meine Lehrperson mit mir Kontakt auf, um Arbeitsaufträge und Arbeitsmaterial zu verschicken?
  • Wie wird der Unterricht organisiert?
  • Darf man ins Schulhaus, um Material zu holen oder zu arbeiten?
  • Ist die Mediothek auch geschlossen?
  • Darf Einzelunterricht (Instrumentalunterricht) noch stattfinden?
  • Finden angesagte Sitzungen und Mitarbeitergespräche (für Lehrpersonen) statt?
  • Etc.

Ich kann versichern, dass wir uns den verschiedenen Fragestellungen widmen, die Möglichkeiten abklären und nach praktikablen Lösungen suchen. Wie angekündigt, werden wir bis am Sonntagabend informieren. Bis dann bitten wir um Geduld. Wir können aktuell die vielen Einzelanfragen nicht mehr beantworten.

Die Kunst des Kopfzerbrechens – das SLS in der 3Z

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von Nora Hitz

Das Licht des Beamers sticht mir unangenehm in die Augen, als ich ein paar Minuten, bevor die Türen für die Zuschauer geöffnet werden, nochmals meine Präsentation durchgehe. Im Foyer herrscht eine leise Geschäftigkeit – auf den Ausstellungstischen werden unsere Arbeiten arrangiert und Titel noch schnell auf schwarze Streifen Papier oder auf Klebeband geschrieben. Hin und wieder hört man ein leises: «Chasch mr schnäll hälfe?» oder ein «Was meinsch, seht besser us, so oder so?». Die Schülerinnen der 3Z bereiten sich auf die Ausstellung ihrer Werke zum Thema «Der Kopf» vor. Die Kunst des Kopfzerbrechens – das SLS in der 3Z