Einen Einblick in das Berufsfeld Soziales vermittelt uns ein Interview, welches wir mit S. C. geführt haben. S. C. hat in der F3c die Fachmittelschule abgeschlossen und macht nun die Fachmatur. „S wie Soziales – oder „vom Öffnen unglaublich vieler Türen““ weiterlesen
„Ich gebe keine Noten“
Bernhard Heusler hat am Gymnasium Muttenz über seinen Verein, den FCB, und über seine Arbeit als dessen Präsident gesprochen.
Das Gespräch mit Bernhard Heusler (seit 2004 beim FCB, seit 2012 Präsident) mit den Lernenden wurde vom bekennenden FCB-Fan Enz Roffler geführt. Das Spiel war im Vorfeld sehr schnell ausverkauft. Die Fans, die vor dem Foyer warten mussten, hoffen nun inständig auf ein Wiederholungsspiel, umso mehr, als sie ein spannendes Match verpasst haben. „„Ich gebe keine Noten““ weiterlesen
Stimmen zum Sparen
,,Bildungsabbau nicht mit uns!“
Ich höre es noch in meinen Ohren. 500 SchülerInnen versammelt vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Grund dafür: die Sparmassnahmen von Frau Gschwind und ihren Verbündeten. Sie legen uns „Optimierungspläne“ vor, die Aussage ist klar: Platz den Strassen, verbaut die Bildung. Wir sollen auf Klassenlager, Freifächer und bezahlten Musikunterricht verzichten, dafür sollte Frau Pegoraro ihr ELBA-Ausbau-Projekt verwirklichen dürfen. 1,8 Milliarden Franken hätte der Spass gekostet. Das einzig Witzige daran ist die Dreistigkeit der rechtsbürgerlichen Regierung, die meint, wir lassen uns das gefallen. Eine Zweiklassengesellschaft aufzubauen kann und darf nicht das Ziel sein. Sobald wir aber für Musikunterricht bezahlen müssen, wird dies der Fall sein. Wenn Freifächer gekürzt werden, kürzt man uns die Möglichkeit auf freie Entfaltung. Wenn Klassenlager wegfallen, lernen wir wichtige soziale Aspekte erst spät oder nie kennen. Unsere Ressourcen werden knapp, wir betonieren alles zu. Was uns bleibt, ist die Bildung – eine Strasse, die nicht in einer Sackgasse endet. Caroline Stephan, SO-Präsidentin „Stimmen zum Sparen“ weiterlesen
In Erinnerung an Jacques Wirz (1926 – 2015)

von Robert Labhardt
Ein Erinnerungsbild: Zielstrebig, leicht nach vorne gebeugt, eilt er mit langen Schritten durch den Schulkorridor, zu einer Besprechung, einem Stundenbesuch, einer Abklärung. Am 22. September verstarb Jacques Wirz, der Gründungsrektor des Gymnasiums Muttenz, im Alter von 89 Jahren nach einem Sturz. Sein entschiedener Gang war in den letzten Jahren unsicher geworden, sein Geist jedoch blieb bis zuletzt wach. „In Erinnerung an Jacques Wirz (1926 – 2015)“ weiterlesen
Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine
von Urs Martin, Konrektor, und Jürgen Kräftner von Nestu
Spürbare Begeisterung
Eine Reise im Herbst 2006 mit der Familie nach Nischnje Selischtsche. Streifzüge durchs Dorf, Begegnungen, Diskussionen am Abend und gemeinsames Arbeiten vermittelten mir das tiefe Gefühl, dass hier starke Kräfte vorhanden sind, die einen Weg in die Zukunft suchen. Ein Besuch in der dortigen Schule zeigte eine Aufbruchstimmung, die den Glauben an eine positive Zukunft nährte nach dem Motto: „Wir haben wenig, aber wir machen viel daraus.“ Statt Projektor und Beamer gab es einen Kleiderständer auf Rollen, an den Kleiderbügeln hingen selbst gemalte Plakate auf Packpapier. Im Gespräch mit Oleksander Lipchey, dem Schuldirektor, nimmt dann das Projekt Gästehaus Gestalt an. Ich zitiere hier aus dem Projektbericht: „Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine“ weiterlesen
Hudaki
Die ukrainische Band Hudaki spielt multikulturelle Folk-Musik und hat uns anlässlich des Abschlusses des Projektes Nischnje Selischtsche besucht.
von Timo Kröner
Die Musiker von Hudaki spiegeln die Vielfalt ihrer Heimat und Musik wieder. Sie tragen eine Mischung aus ländlicher Arbeitskleidung, Phantasieuniformen und Festtagstrachten, so wie in den Transkarpaten ukrainische, ungarische, jüdische Kultur und die Kultur der Sinti und Roma friedlich miteinander leben. „Hudaki“ weiterlesen
‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk
von Christoph Huldi
Folgendes kann einem passieren, wenn man sich auf das Narrenschiff einlässt: Man singt Musik, die noch nie erklungen ist – brandneu und fremdartig. Man ist Teil des Gym Chores, aber im Chor singen auch 12-jährige deutsche Schülerinnen und Schüler neben 30-jährigen französischen Musikstudenten – und zum Schluss ziehen alle am gleichen Strick. Man erlebt, dass der Chorleiter miserabel Französisch spricht – aber er tut es. Man findet sich in einer grossen Gemeinschaft über die Grenzen der Klasse, der Schule, des Landes, der Sprache, des Kunstverständnisses hinaus! „‚Das Narrenschiff’ als Grenzen sprengendes Gesamtkunstwerk“ weiterlesen
Blinzelnd im Austausch mit der Welt
von Brigitte Jäggi, Rektorin
FC Basel gegen FC St. Gallen. Letztes Spiel der Saison. In der 58. Minute reagiert Trainer Sousa und nimmt Davide Callà vom Feld. Anstelle von Callà kommt Breel Embolo aufs Spielfeld und „dieser sorgt gleich für Betrieb“. Folglich hat der Trainer mit diesem Spieleraustausch das Richtige getan, er hat durch den Austausch wieder Bewegung ins Spiel gebracht. „Blinzelnd im Austausch mit der Welt“ weiterlesen
How to Learn to Swim
von Simone Meier
Living in such a small country with four languages, a great variety of dialects and the overwhelming presence of English, the Swiss are well aware of the importance of bilingualism or even multilingualism. We are surrounded by different lingoes and hence hear friendly allegras while listening to the news with a glass of Milch – Lait – Latte. And yet we rarely get the chance to dip into the vast pool of the languages around us. „How to Learn to Swim“ weiterlesen
12 000 Kilometer von zu Hause entfernt
Claudia Engeler leitet seit 2014 die Schweizer Schule in Santiago de Chile, an der regelmässig einige unserer Schülerinnen und Schüler ein Austauschjahr oder -semester verbringen. „12 000 Kilometer von zu Hause entfernt“ weiterlesen
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