„Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS

Von Lara Flückiger, Silan Kaya und Carmen Merz (Fotos: Nu)

Am letzten Samstag erwartete die Zuschauerinnen und Zuschauer eine musikalische und gesprochene Performance, welche sich aus Produkten unseres bisherigen Selbstlern-Semesters zusammenfügte. Gedichte über die übermütige Sehnsucht von uns Jugendlichen und den Konflikt des Erwachsenwerdens; ein Poetry Slam über eine väterliche Beziehung, welche das Publikum zu Tränen rührte; ein musikalisches Arrangement fürs Piccolo in Begleitung mit Klavier; ein selbstgeschriebenes Lied, welches von einer Freundschaft handelt, die langsam verwehtMicrorrelatos vom SpanischTeil der Klasse; zudem Texte mit unterschiedlichen Stimmungen. Der Abend war vielfältig und kontrastreich. Doch auch wenn alle Darbietungen im Vergleich zueinander sehr verschieden waren, fanden sich in allen Ups and Downs wieder. Das war schliesslich auch das Thema unseres Abends. „„Up and Down“ – eine Performance in Musik und Text der Klasse 3MS“ weiterlesen

Schöne Arten der Umnutzung

von Alina Baumgärtner, F3a (Text und Fotos)

Woran denkt man zuerst, wenn man “Hamburg” hört? Natürlich – an den Hafen! Wir, die F3a, reisten für unsere Projektreise für fünf Tage in die Hansestadt. Nicht nur, um uns die Speicherstadt und die Elbphilharmonie anzuschauen, sondern auch, um etwas mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Denn Hamburg wäre heute nicht die Stadt, die sie ist, wäre da nicht der Freihafen gewesen. „Schöne Arten der Umnutzung“ weiterlesen

Welche Farbe hat deine Haut?

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von Gina Pelosi (Fotos: Daniel Nussbaumer)

«Vo wo chunsch?» Diese Frage beantwortest du normalerweise ungefähr so: «Ich wohn in Muttenz.» Danach würde sich das Gespräch in Richtung deiner Goldfische oder des wunderschönen sonnigen Wetters bewegen. Alles bleibt angenehm oberflächlich. Perfekter Small-Talk. Doch «Nei, ich mein, vo wo chunsch würkli?» würde dich eher stutzig machen. «Ähm, vo Muttenz?» Genau dieser Gesprächsverlauf ist jedoch für Fatima Moumouni Routine. Warum?

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Chemiefässer und Regentonnen 

von Ines Siegfried (Video und Fotos: Daniel Nussbaumer)

Wie bringt man Schule und Theater zusammen? Die Theatergruppe Rattenfänger, die seit 1990 ihre Freilichtaufführungen an den verschiedensten Orten der Gemeinde Muttenz inszeniert, hat das Areal des Gymnasiums Muttenz ausgewählt, um den „Volksfeind“ von Henrik Ibsen hier aufzuführen. Und damit ist nicht nur eine Theatergruppe auf unserem Campus angekommen, damit ist auch ein Drama in den Deutschunterricht gelangt, das eher weniger in den Schulen gelesen wird. „Chemiefässer und Regentonnen „ weiterlesen

Der Preis der Wahrheit 

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von Céline Acklin (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Dunkle Wolken ziehen auf, als ich mich dem Gymnasium Muttenz nähere, dem Schauplatz des Theaterstückes „Ein Volksfeind“, das von der Theatergruppe Rattenfänger neu inszeniert und als Freilichttheater aufgeführt wird. Es erstaunt, wie gut die Rattenfänger den Platz in einen Auftrittsort verwandelt haben, als würde er zur Schule gehören und wäre schon immer ein Teil davon gewesen. Und doch ähnelt die Szenerie nicht einem gewöhnlichen Theater. Es fühlt sich viel lebendiger an, als wäre man wahrhaftig am Ort des Geschehens und auch selber ein Teil davon. Doch diese Lebendigkeit birgt auch ihre Tücken, denn schon bald fängt es leicht zu regnen an und die Leute werden nervös. „Der Preis der Wahrheit „ weiterlesen

Das Fachmaturitätsjahr – „Aller guten Dinge sind 4!“ 

Was ist die Fachmatur und was machen unsere Fachmaturand*innen derzeit?

von FMS-Schulleiter Jan Pagotto (Foto: Daniel Nussbaumer)

Die FMS ist die Fachmittel- und die Fachmaturitätsschule. Doch während man die Schüler*innen in den drei Jahren bis zum Fachmittelschul-Ausweis praktisch jeden Tag an der Schule sieht, folgt das Fachmaturitätsjahr seinen eigenen Regeln und Abläufen. Ausser den Fachmaturand*innen Pädagogik, welche sich im Intensivkurs auf die Pädagogische Hochschule (PH) vorbereiten, nimmt man unsere Fachmaturand*innen Gesundheit, Soziales und Kunst kaum im BZM wahr. Was läuft bei ihnen zurzeit überhaupt? „Das Fachmaturitätsjahr – „Aller guten Dinge sind 4!“ „ weiterlesen

Höhere Hürde für die Fricktaler*innen

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von Daniel Nussbaumer (Text und Foto)

Die Klasse 4Wa bloggt nicht nur von der Verleihung des Literaturpreises und gestaltet Plakate, sondern sie diskutiert auch im Schweizer Radio darüber, ob es ungerecht ist, dass Schülerinnen und Schüler aus dem Fricktal für ihre Aufnahme ans Gymnasium Muttenz einen höheren Notenschnitt erreichen müssen als ihre Kolleginnen und Kollegen aus Baselland. Tatsächlich sieht es im kantonalen Vergleich dann auch am Ende der Schullaufbahn so aus: Es schliessen gemäss dem Bundesamt für Statistik nur 16.2% der Bevölkerung im Aargau mit der gymnasialen Matura ab, während die Maturitätsquote in Baselland bei 23.3% und in Baselstadt gar bei 31.7% liegt.

Zur ganzen Radiosendung „Kontext“ vom 3.12.2018 geht es hier. Die Passage, in der die Klasse 4Wa zu Wort kommt, findet sich in der ersten Viertelstunde. Recherchiert hat unsere ehemalige Schülerin Anna Jungen:

Von der Lochkarte zu BYOD

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von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Mit einer Lochkarte hat der ehemalige Schüler und immer noch unterrichtende Mathematiklehrer unseres Gymnasiums 1972 auf dem damals einzigen Kantonscomputer in Liestal die Berechnung der Zahl Pi programmiert. Heute sitzen seine Schüler*innen mit eigenen Laptops im Zimmer und arbeiten ganz selbstverständlich und vernetzt auf digitalen Oberflächen. „Von der Lochkarte zu BYOD“ weiterlesen

Bandsäge, 3D-Drucker und zwei geschickte Hände

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von Timo Kröner (Text) und Daniel Nussbaumer (Fotos)

Seit diesem Sommer stecken drei Vogelfedern hinter dem Schild zu Felix Bitterlis Werkstatt. Es sind die Federn eines Turmfalken und einer Ringeltaube. Sie zeigen, dass hinter dieser Türe direkt neben dem Eingang zur Mediothek ein leidenschaftlicher Vogelkundler sitzt. Wenn man nun durch den schmalen Gang in die Werkstatt geht, fällt etwas anderes auf: das Maschinengrün (RAL 6011) all der mechanischen Geräte, die hier herumstehen. Verschiedene Sägen, Bohrmaschinen auf metallenen Ständern, Schneidetische. „Bandsäge, 3D-Drucker und zwei geschickte Hände“ weiterlesen

Magisch, zerbrechlich und unglaublich wertvoll

Thomas Moser (rechts) im Gespräch mit Theo Zahno

Texte: 1BZ, Fotos: Laura Korasz und Laila Wenk

Thomas Moser ist von Geburt an blind. Nach seiner Schulzeit am Therapie Schulzentrum Münchenstein und am Progymnasium hat er 1987 bei uns am Gymnasium Muttenz Matur gemacht. Manchmal sieht man im Schulhaus noch Beschriftungen in Brailleschrift, die extra für ihn angebracht wurden. Mittlerweile arbeitet er als Sänger und in einem Verlag für Blindenschrift. Nun hat er uns zusammen mit seinem ehemaligen Klassenlehrer Theo Zahno besucht und über sein Leben erzählt. Christine Baader hat das Gespräch moderiert.  „Magisch, zerbrechlich und unglaublich wertvoll“ weiterlesen

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