„Wir trashen alles!“

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von Jacqueline Balosetti, Josia Lyrer und Enrico Nitihardjo (Text)

Fotos von: Jacqueline Balosetti

Gitarrenriffe, Gesang und ein starker Beat erklingen im Raum.  Ein Musikspektakel gebildet aus der investierten Zeit und ihrer grossen Leidenschaft für Musik. Jeden Samstag proben Trashbird: Der Drummer Simon Messmer, der Sänger Neven George, der Bassist Jonas Biedermann, die Gitarristen Jonas Rippstein und Jarred Barthel  perfektionieren das Performen ihrer Songs.

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Cromatik: Vom Duschen und Jammen

Von Helena Bühler, Lisa Güetli und Gina Pelosi (2MS)

Joshua reisst die Türe auf: „Sali zämme, leider isch unsere Bassischt nonig do. Mir hän zwar abgmacht 4i, aber er het nit checkt, dass scho 4i isch und isch no i de Stadt. Ihr chönet aber glich schomol abecho.“ Wir folgen Joshua in den Keller von Jakobs Haus, wo sich der gemeinsame Bandraum befindet. Dort warten zwei weitere Bandmitglieder auf uns: Jakob und Eric. „Mir hän extra ufgruhmt und glüftet für euch.“ Trotzdem müssen wir uns durch den Mini-Urwald von Instrumenten und Kabeln zu unseren Stühlen schlängeln. Da Alessio noch nicht da ist, beginnen die anderen mit dem Stimmen und Einspielen. Beim Einstecken der vielen Kabeln fehlt zuerst mal der Strom und später dann der richtige Anschluss. Währenddessen schauen wir uns genauer im Raum um. Die Wände sind mit Vorhängen und Karton abgedeckt und mitten drin hängen zwei einzelne Eierschachteln.  Wir müssen lachen.

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Helium Moth machen ihr Ding – und das ist laut und schnell!

von Melanie Matter, Lourdes Queipo-Rosa, Yannick van Diest und Yaelle Wouters (Video und Foto: Lourdes)

„Wenn wämmer probe?“ – „Morn?“ – „Nei, denn channi nid“ – „Wie wärs in ere halb Stund?“ – „Jo, das passt!“ – So könnte eine Diskussion zwischen den Bandmitgliedern aussehen, denn genau so spontan ist dann auch die ganze Probe. Dies widerspiegelt sich auch bei der Wahl des Namens. Laut der Band war der Name Helium Moth eine spontane Entscheidung vor dem ersten Auftritt. Ursprünglich als Notlösung gedacht, hat sich der Name bewährt und ist geblieben. „Helium Moth machen ihr Ding – und das ist laut und schnell!“ weiterlesen

Im Angesicht der Kobra

9Q4A4114von Adi Marbacher (Text und Fotos)

Hier ist Sie also, die Kobra. Ruhig und sanftmütig sieht sie aus, gar nicht aggressiv, wie man meinen könnte. Die Kobra ist aber mitnichten eine Sie. Die Kobra ist der beste Schweizer Schwergewichtsboxer Arnold „The Cobra“ Gjergjaj – 1.97m gross, gut 100kg Kampfgewicht, ein imposanter Athlet. Auch seine Statistik ist eindrücklich. Seit seinem Debut im Jahre 2009 konnte der im Kosovo Geborene von seinen 31 Kämpfen 29 gewinnen, 21 davon mit einem Knock Out. Sein bisheriges Karrierehighlight hatte der 31jährige Pratteler in diesem Frühjahr. „Im Angesicht der Kobra“ weiterlesen

Winzige Weisse-Weihnacht-Wahrscheinlichkeit

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von Daniel Nussbaumer

Im Jahr 2017 hat der Entfalter in zwei Druckausgaben, in 89 Blog-Beiträgen und in 83 Instagram-Posts den Unterricht und die Schulkultur dokumentiert. Und selbst wenn die Weisse-Weihnacht-Wahrscheinlichkeit gering ist, so verabschiedet er sich jetzt in die Ferien und wirbelt mit den Schneeflocken zum Jahresübergang die besten Wünsche und Träume in die Luft. Fangen Sie sich einen und erfüllen Sie sich ihn im 2018!

In der Videoaufnahme von Josia Lyrer (Klasse 2MS) vom heutigen Pausenkonzert singt der Kammerchor sein Amen dazu.

 

Ruhe finden im Angesicht wilder Tiere

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Wie wir aus einem Stresskreislauf in den Entspannungsmodus kommen

von Cheryl Gysel (Foto: Nu)

Du gehst zur Fahrprüfung und schüttelst dem Experten selbstbewusst die Hand, da du weisst, dass du gut Auto fahren kannst. Dann steigst du ein und lässt den Motor an. Nachdem du den Rückwärtsgang eingelegt hast, lässt du langsam die Kupplung los. Doch da ruckelt es, du würgst den Motor ab. Die Hände beginnen zu zittern, der Puls rast und du kannst kaum mehr klar denken. Die Fahrprüfung wird zur Zitterpartie. So ähnlich ergeht es wohl manchem von uns während der Fahrprüfung, zu Beginn eines Vortrages, wenn alle Augen auf einem ruhen oder wenn eine wichtige Prüfung ansteht und das Lösen der ersten Aufgabe schon schwierig ist.

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Keine Helden, keine Hobbys?

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von: Carmen Merz, Dinis Figueiredo, Silan Kaya und Lara Flückiger (2MS)

Foto: , Videoclip: Lara Flückiger

„Ey wo isch mi High-hat?“. Wir schauen Joel, den Schlagzeuger, fragend an.  „Was suechsch genau? Wie seht das us?“ Nun schaut Joel uns fragend an. „Jo, das Teil vom Schlagzüg halt, dört wome druff schloht“, mischt sich Dominik ein, während er seinen Bass stimmt. „Es isch sicher neume ufm Sofa, unter däm ganze Puff!“, wirft Florian samt Mikrofon und Gitarre in den Händen ein.  Wir schauen uns auf dem Sofa um, bis wir schliesslich unter Jacken, Noten und Brot etwas Goldenes herausstechen sehen. „Meinsch das?“ Plötzlich öffnet sich die Tür. Raphael steht im Türrahmen. Die Gruppe ist komplett und die Probe kann mit dem Einstimmen beginnen.  Der Raum füllt sich mit Getrommel, Geklimper und Gebrumme. „Keine Helden, keine Hobbys?“ weiterlesen

Auf der Planche mit einem Olympioniken

En Garde!von Adi Marbacher (Text und Fotos)

Im Rahmen des interdisziplinären Wahlfachkurses Geografie und Sport besuchten wir heute Beni Steffen im Fechtsaal der Fechtgesellschaft Basel. Der vierfache Team-Europameister hatte in den Jahren 2016 und 2017 mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. An den Olympischen Spielen in Rio konnte er sich in nervenaufreibenden Duellen bis in den Halbfinal vorkämpfen. „Ich hatte einen klaren Plan und während dem Wettkampf ein gutes Gefühl. Ich hatte alles genau so im Kopf. Den Südkoreaner hatte ich drei Monate zuvor in Rio geschlagen“, beschreibt Beni seine Gefühle vor dem Halbfinal. „Auf der Planche mit einem Olympioniken“ weiterlesen

Vom Teufelskreis der Sucht zum Kreislauf der Erkenntnis

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von Maya Rechsteiner (Foto: Nu)

Jede Zeit bringt ihre eigenen psychologischen Phänomene, Störungen, deren Beschreibungen, Erklärungen und Therapien hervor. So untersucht die Cyberpsychologie die Auswirkungen der Mensch-Maschine-Verschmelzung. Hochaltrigkeit gebiert Demenzforschung. Essstörungen gibt es nur dort, wo ein Überangebot an Nahrung besteht. Depressionen und Burnout, das Drehen im Hamsterrad, werden sich gemäss Angaben der WHO zur Volkskrankheit Nummer eins entwickeln. Gleichzeitig sind die Aussagen zu Glücks- und Zufriedenheitserleben in unseren Breitengraden so hoch wie noch nie. „Vom Teufelskreis der Sucht zum Kreislauf der Erkenntnis“ weiterlesen

Wer die FMS-Wellen meistert, wird Surfprofi

Interview mit Beat Ardüser, FMS Schulleitungs-Assistent, über Zyklen an der FMS Muttenz

von Jan Pagotto, Schulleiter FMS (Foto: Nu)

Zyklen bestimmen auch das Leben an der Fachmaturitätsschule Muttenz. Davon kann Beat Ardüser ein Lied singen. Er ist seit diesem Schuljahr der neue FMS-Schulleitungs-Assistent als Nachfolger von Jürg Siegrist, welcher ihm nach sechs Jahren treuem Einsatz sein Amt übertragen hat. Beat Ardüser ist immer noch primär Biologielehrer. Er arbeitet eng mit Sarah Wickli, der FMS-Sekretärin, Madeleine Fringeli, der Bio-Assistentin am BZM, und mir, Jan Pagotto, zusammen. „Wer die FMS-Wellen meistert, wird Surfprofi“ weiterlesen

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