Vom Teufelskreis der Sucht zum Kreislauf der Erkenntnis

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von Maya Rechsteiner (Foto: Nu)

Jede Zeit bringt ihre eigenen psychologischen Phänomene, Störungen, deren Beschreibungen, Erklärungen und Therapien hervor. So untersucht die Cyberpsychologie die Auswirkungen der Mensch-Maschine-Verschmelzung. Hochaltrigkeit gebiert Demenzforschung. Essstörungen gibt es nur dort, wo ein Überangebot an Nahrung besteht. Depressionen und Burnout, das Drehen im Hamsterrad, werden sich gemäss Angaben der WHO zur Volkskrankheit Nummer eins entwickeln. Gleichzeitig sind die Aussagen zu Glücks- und Zufriedenheitserleben in unseren Breitengraden so hoch wie noch nie. Vom Teufelskreis der Sucht zum Kreislauf der Erkenntnis

Wiederholt sich die Geschichte?

von Willi Ebert (Foto: Stefan Haltinner)

In Westafrika haben Ethnologen einen Stamm beschrieben, der an die Wiedergeburt glaubt. Wer stirbt, kommt drei Generationen später wieder zur Welt, bekommt seinen alten Namen wieder und wird erzogen, indem man der betroffenen Person erklärt, was sie in ihrer letzten Existenz getan und gesagt habe. Auf diese Weise verwandelt sich das Kind tatsächlich zunehmend in seinen Ahnen und die Geschichte dieses Stammes ähnelt einem ewigen Kreislauf, in dem jeder seinen Platz und seine Aufgabe hat. Die Geschichte ist zyklisch, immer dann, wenn sie von den Menschen so gestaltet wird – und nur dann. Oder selbst dann nicht: Die Mitlieder des besagten Stamms gehen heute im städtischen Supermarkt einkaufen, barfuss zwar, aber mit einem Einkaufswagen und einer Kreditkarte. Wiederholt sich die Geschichte?

Diagnose: Toxischer Abbau-Wahn

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von Anna Holm und Julie von Büren (Text) und Jilson Evalathingal (Fotos)

Rauch liegt in der Luft und die Transparente wehen im leichten Herbstwind. Die Pfalz hinter dem Münster ist belebt, Gemurmel und das Knirschen des Kieses sind zu hören. Einige Studierende tragen als Ausdruck der Trauer Schleier über dem Gesicht, andere haben Trauerkerzen angezündet. Langsam setzt sich die Masse in Bewegung und schreitet still und entschlossen der Martinskirche entgegen. Diagnose: Toxischer Abbau-Wahn

Eine sozial-liberal-progressive volksfreisinnige Zukunft

von Timo Kröner (Bilder, Text)

Wie wird die Zukunft sein? Diese Frage haben wir in einem kantonsübergreifenden Projekt unseren Schülerinnen und Schülern gestellt. Sie haben uns darauf Antwort gegeben – in Reden über und in Briefen an die Zukunft. Gehen wir von dem aus, was wir am Samstag, dem 11. November 2047 – ah, Pardon: 2017 – im Galeriesaal des Volkshauses gehört haben, dann werden wir in der besten aller Zukünfte leben, in der Angehörige der Generation, die keinen Buchstaben mehr haben wird, für Menschlichkeit und Freiheit, gegen digitale Überwachung und den Abbau von Arbeit, gegen sinnentleertes Tun und für eine gesunde Umwelt und Menschheit einstehen.

Eine sozial-liberal-progressive volksfreisinnige Zukunft

In zwei Tagen auf, durch und über den Gotthard

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von Noemi Leuenberger, 2Wb (Text und Fotos)

Gut gelaunt, mit Proviant und Gepäck für zwei Tage machen wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Göschenen. Bei der Ankunft werden wir von der Kälte und dem Regen ziemlich überrascht und haben deshalb Mütze, Handschuhe und Schal ausgepackt. Auf der Wanderung nach Andermatt zeigt uns unser Klassen- und Geografielehrer, Herr Schraudolf, unterschiedliche Gesteine. Nach knapp zwei Stunden passieren wir die Schöllenenschlucht mit ihrer sagenumwobenen Teufelsbrücke.  In zwei Tagen auf, durch und über den Gotthard

Ein Hoch auf die Demokratie

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von Anna Holm und Julie von Büren (Fotos: Colin Rollier)

Der 15. September wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Demokratie ernannt, einem Feiertag für das Recht auf politische Mitbestimmung. Dieses Recht ist in der heutigen Welt leider keine Selbstverständlichkeit und es bedarf der steten Erinnerung, wie wertvoll freie, unabhängige Wahlen für unsere Gesellschaft sind.  Ein Hoch auf die Demokratie

Firmen, Forschung und fehlende Frauen

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von Anna Holm, Lena Otteneder und Julie von Büren (Foto z. V. g.)

Die basellandschaftliche Sektion der BDP (Bürgerlich-Demokratische Partei) lädt Schülerinnen und Schüler zum von ihr veranstalteten Wirtschaftsanlass 2017 mit dem Titel „Tag der Jugend“ ein. Auf dem Flyer wird den Teilnehmern ein parteiunabhängiger Anlass mit dem Thema «Die Wichtigkeit der bilateralen Verträge für das Dreiländereck» versprochen. Die Tatsache, dass das BDP-Logo zuoberst als einziges Parteilogo abgebildet ist, macht uns stutzig. Daher melden wir drei uns prompt an, um selbst in Erfahrung zu bringen, was diese Veranstaltung uns Jungen denn zu sagen hat. Firmen, Forschung und fehlende Frauen

Engagiert für die Bildung!

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Das Gesicht der SO am Gym-Muttenz – Julie von Büren (Foto: Nu)

Julie von Büren ist SO-Ko-Präsidentin des Gymnasiums Muttenz. Sie engagiert sich an der Schule und im Kanton zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen für die Interessen der Lernenden und für die Sicherung der Bildungsqualität. In unserem Blog berichtet sie über das Gespräch vom 21. Juni 2017, in dem Regierungsrätin Monica Gschwind sich mit den Schülerorganisationen der basellandschaftlichen Gymnasien austauschte. Die Schülerorganisationen haben darin ihre bildungspolitischen Forderungen zum Ausdruck gebracht.  Engagiert für die Bildung!

Wir sind anders

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Isabelle Hausmann (untere Reihe in der Mitte)

Preisverleihung beim Historia-Geschichtswettbewerb

von Jan Pagotto, Leiter FMS und Konrektor (Fotos: Louise Alberti)

Am Samstag, dem 20. Mai, zog es es Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz zur Preisverleihung des „Historia“-Geschichtswettbewerbs ins Landesmuseum nach Zürich. Auch das Gym Muttenz war mit einer kleinen Delegation als einziger Vertreter des Kantons dabei. Dieses Jahr konnten Matura- und Projektarbeiten zum Thema „Anderssein“ eingereicht werden. Isabelle Hausmann (Ex-4ILM) beteiligte sich mit ihrer einfühlsamen Erzählung über eine junge Musikerin während des Dritten Reichs. Im Rahmen der Feier wurde uns auch eine Führung durch das kürzlich erweiterte und umgebaute Landesmuseum Zürich mitsamt der spannenden Sonderausstellung über die Russische Revolution geboten. Wir sind anders

Think global, act local

Text: Nick de Boers, Jonas Dürig, Jonathan Grüter und Leonardo Rück, 3Ea

Fotos: Colin Fuchs, 3Ea

Statt im Anzug und Deux-pièce, wie sich die Klasse 3Eb vergangene Woche im Grossratssaal in Basel präsentiert hatte, fand sich die 3Ea am Dienstag in Jeans und T-Shirt im Landratssaal in Liestal zum Jugendforum 2017 ein. Zugegen waren junge Erwachsene aus Baselbieter Gymnasien, WMS, FMS und Berufsschulen sowie zahlreiche Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten – etwa der emeritierte Soziologieprofessor Ueli Mäder oder der Arena-Moderator Jonas Projer. Think global, act local