Kulturen aus aller Welt an einem Ort? Bei uns ist nichts unmöglich!

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Text: Katarína Konečná (Gastschülerin aus der Slowakei vom Gymnasium Liestal) Bilder: Flavia Manella

Tolle Atmosphäre, Spezialitäten aus der ganzen Welt, Musik und Tanz: Heute hat wie jedes Jahr das „Fest der Kulturen“ am Gymnasium Muttenz stattgefunden. Das Wetter war nicht gut genug, um draussen zu sein, aber wir haben es drinnen trotzdem richtig genossen.

Kulturen aus aller Welt an einem Ort? Bei uns ist nichts unmöglich!

Vorhang auf, Film ab!

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von Johanna Kempfert und Yael Battegay (Fotos: Nu)

„Was erwarten Sie, wenn Sie Berlin hören oder sehen?“ Ich bin mal wieder sprachlos. Nur ein Bild der deutschen Hauptstadt zum Einstieg genügt und die Schülerinnen und Schüler teilen ihre vielfältigen und weitreichenden Assoziationen mit. Von den Sehenswürdigkeiten, der Kulturvielfalt bis zum vielen Wasser, steckt alles mit drin. Sie lassen sich ein auf die Sprache des Bildes und vor lauter aufgestreckten Händen sehe ich buchstäblich die Klasse nicht mehr.

Vorhang auf, Film ab!

The man who knows too much about your backyard

Don Salvatore, the „science exciter“

by Alim Ates (4Bb, text), Christine Baader and Nicole Heuss (photos)

Don Salvatore is back in town. The “science exciter”, as he calls himself, from the Boston Museum of Science held another talk at our school about biology straight out of our backyard. Being from Boston, a city that I usually associate with Martin Scorsese-type gangster movies, he seems like a very nice and smart man, who wants to make science fun for everybody, and I think he absolutely succeeds. The presentation was a collection of “backyard biology stories” that were all really fun and very weird. The man who knows too much about your backyard

Lebkuchen, Senf und Rotwein

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Französisch-Intensivwoche der 2MS, September 2017

von Eva Oberli (Text und Fotos)

Sonntag: Aufbruch ins Ungewisse

Der Himmel strahlt blau und die Luft ist spätsommerlich warm an diesem Sonntag, als sich die Klasse 2MS um kurz nach zwei Uhr nachmittags am Bahnhof Basel SBB einfindet. Hier beginnt die Expedition: Wir fahren nach Frankreich, quartieren uns für eine Woche bei einer bis anhin unbekannten Familie ein und lernen die Burgunder Hauptstadt Dijon kennen. Alles auf Französisch, wohlverstanden. Im Hinblick darauf liegt Aufregung in der Luft, niemand weiss so wirklich, was ihn erwartet. Lebkuchen, Senf und Rotwein

Und wenn si denn chöme, verstehen wir sie dann ou est-ce qu’il faudra parler français?

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von Kathrin Leiva (Fotos: Heinz Altwegg)

Gemischte Gefühle dominierten ganz offensichtlich sowohl die Schülergruppe aus Muttenz, die Klasse 2A, wie auch die Gäste aus dem „Gymnase de Morges“. So gaben sie sich beim Vorstellen am Montagvormittag nur kurz die Hand und zogen sich gleich wieder in die Klassengemeinschaft zurück. Lange zögern konnten sie allerdings nicht, ging es doch grad los in den Sportunterricht, bei dem die französischsprachigen Gäste gleich mitmachen durften. Und wenn si denn chöme, verstehen wir sie dann ou est-ce qu’il faudra parler français?

Meine Klasse der besten Sprachencracks

Das Leiterlispiel des Fremdsprachenlernens, rückblickend erzählt von einem stolzen FMS-Klassenlehrer

von Jan Pagotto, FMS-Leiter und Konrektor Gym Muttenz

Vorwarnung: Der folgende Bericht und die darin vorkommenden Personen sind zwar frei erfunden, die Begebenheiten haben sich aber schon oft so ähnlich abgespielt. Jegliche Form der Nachahmung kann ansteckend wirken.

Achtung: Im folgenden Text steckt ein inhaltlicher Fehler. Wer ihn bemerkt, darf sich bei mir melden und zur Belohnung ein Gratisbuch in der FMS-Hol-und-Bring-Bibliothek aussuchen! Meine Klasse der besten Sprachencracks

Spiel mit Wörtern

von Evelyne Balsiger (Foto: Nu)

Ein Höhepunkt eines jeden Unterrichts ist der Aha-Effekt. Wenn wir im Lateinunterricht über Etymologie, die Herkunft von Wörtern, und über die Verwandtschaft von Sprachen diskutieren, lässt sich dieser Aha-Effekt oft beobachten. Appetit heisst „er strebt nach etwas“. Wonach? Aha, nach Nahrung! Deficit heisst „es fehlt“. Was? Geld natürlich. Spiel mit Wörtern

Fremdsprachen am Gymnasium Muttenz

von Emanuel Wittstich und Jan Pagotto, Konrektoren

Kürzlich erhielt das Gymnasium Muttenz eine Anfrage aus China. Darin erkundigte sich jemand nach den Fächern, welche an unserer Schule auf Chinesisch unterrichtet werden. Nicht ganz so exotisch, aber ebenso fern der Realität hört sich der jüngst eingereichte Landratsvorstoss an, in welchem sich ein Politiker erkundigte, weshalb nicht Rätoromanisch als Freifach oder gar anstelle des Schwerpunktfachs Russisch angeboten werden könne. Fremdsprachen am Gymnasium Muttenz

Babel – Eine Reise durch die Sprachen

Ein Wahlkurs für Sprachbegeisterte

von Monica Graf, Bruno Pedretti, Jürg Hostettler

Do we think differently in different languages?

Over the past decade, the concept of plurilingualism has been developed to describe individuals’ complex repertoires of languages and linguistic competences.

Traditionally, students‘ plurilingual repertoires have not been affirmed in the classroom.

One of the objectives of our course, however, was to inquire into how students – and teachers – make sense of their plural identities.

A popular data generation tool for this inquiry asks students to use standard formatted body silhouettes to create their personal cultural and linguistic self-portraits. Babel – Eine Reise durch die Sprachen

Rentier, Curry und Biberli

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von Hans Martin Roffler (Foto: Nu)

In Born as a Crime (2016) berichtet der begnadete Stand-up-Komiker und Show-Host Trevor Noah von seiner Jugend als „illegaler“ Mischling in Zeiten der südafrikanischen Apartheid. Er schildert sein Glück, als Kind mehrsprachig aufgewachsen zu sein. Zum Beispiel verhindert er dadurch, dass er trotz seiner hellen Hautfarbe in den schwarzen Homelands ausgeraubt wird, und er profitiert wiederum davon, als er in einer weissen Nachbarschaft Anschluss sucht. Noah sagt, dass die Sprache bezüglich der Identifikation wichtiger sei als die Hautfarbe. Und auch wenn andere ihm mit Blick auf seine Hautfarbe skeptisch begegnen, tritt diese Skepsis durch den Gebrauch einer gemeinsamen Sprache in den Hintergrund. Rentier, Curry und Biberli