Literatur im Rampenlicht

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Ein Projekt im Deutschunterricht, eine Reportage von der Verleihung des Schweizer Buchpreises 2018 im Theater Basel und eine Rezension des Siegerromans von der Klasse 4Wa (Titelfoto: David Koller)

Moderne Literatur ist zwar durchwegs im Lehrplan des Gymnasiums Muttenz zu finden, jedoch sind selbst diese dort behandelten Stücke an der Grenze zur Antike. Daher verleitete der jährliche Verleih des Schweizer Buchpreises die Klasse 4Wa unter der Leitung von Johanna Kempfert zur genauen Betrachtung der diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten. Namentlich wären dies Das Eidechsenkind von Vincenzo Todisco, Die Überwindung der Schwerkraft von Heinz Helle, Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt von Peter Stamm, Die Hochhausspringerin von Julia von Lucadou und Hier ist noch alles möglich von Gianna Molinari. Jede der fünf Gruppen wurde ein Buch zugeteilt, wobei die Bearbeitung jedes Buches sehr selbstständig erfolgte. Ziel war es, der Klasse die aktuellen Thematiken der Bücher zu vermitteln. Dies erfolgte in Form eines Vortrages, für den die Gruppen jeweils ein Plakat gestalteten, um den Inhalt des Buches visuell wiederzugeben. Literatur im Rampenlicht

Digitalisiertes Lernen

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von Brigitte Jäggi, Rektorin (Foto: Nu)

1658 erschien in Nürnberg ein wichtiges Lehrbuch unserer Kultur. Es versuchte, die Welt in Bildern zu erklären.  Der Titel lautete „Orbis sensualium pictus“, auf Deutsch „Die sichtbare Welt“. Auf gut 300 Seiten beschreibt der Autor Johann Amos Comenius alles, von Gott bis zu den Insekten, das heisst: von der Vorstellung des Grösstmöglichen bis zum damals kleinsten Bekannten. Das Werk blieb bis ins 19. Jahrhundert in den Schulen ein Standardwerk, folglich wurde der „Orbis pictus“ erst nach gut 200 Jahren Gebrauch von einer immer grösser werdenden Anzahl an Schulbüchern und Unterrichtsmaterialien abgelöst. Seit 1850 und bis in die Gegenwart sind diese „papierenen“ Lehrmittel unangefochtene Grundlagen der Wissensvermittlung geblieben, ab und zu unterstützt von surrenden Filmvorführungen und farbigen Diavorträgen. Digitalisiertes Lernen

Kleine Geschichten vom Grossen Krieg

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von Madeleine Fahrländer (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Die Klasse 3MS machte sich auf, die Geschichte Basels während des 1. Weltkriegs von 1914-1918 zu erforschen. Das Ziel waren fiktive eigene Geschichten, die auf dem Hintergrund der Ereignisse in Basel spielen sollten. Ein Joint-Venture zwischen Geschichte und Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler studierten dafür Akten aus dem Staatsarchiv Basel, die wir dank einer tollen Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Basel online und geordnet auf unseren Schulcomputern in Muttenz anschauen konnten. Kleine Geschichten vom Grossen Krieg

Real news oder fake news?

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Die Medienwelt ist im Umbruch. Die traditionellen Medien – Presse, TV, Radio – verlieren immer mehr Nutzer. Medienhäuser kaufen Zeitungen auf, so dass es immer weniger unterschiedliche Unternehmen gibt. Umstritten ist auch die politische Einflussnahme durch Privatpersonen, welche Medien aufkaufen. Während der Wahlfachwoche haben wir uns intensiv mit den aktuellen Problemen und Fragen in der Medienwelt auseinandergesetzt, verschiedene Medienhäuser besichtigt und einen Blog über unsere Erfahrungen geschrieben.

„Im Geheimdienst Ihrer Majestät“

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von Seraina Gartmann und Stefan Schiegg (Text und Fotos)

Majestätisch ist vor allem das Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau, das auch zum UNESCO-Welterbe gehört. Vier verschiedene Seilbahnen gondeln uns auf 2970m über Meer. Unsere Mission: Den Original-Filmschauplatz des Bond-Streifens „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ aufzusuchen, ja genau, das ist der mit Telly Savalas als Bösewicht Comte de Bleuchamp und George Lazenby als James Bond – sein erster und letzter Auftritt in dieser legendären Rolle. Der als arrogant geltende Lazenby wurde trotz des kommerziellen Erfolges des Films nicht weiter verpflichtet und im nächsten Bond-Streifen „Diamantenfieber“ wurde nochmals auf Sean Connery zurückgegriffen.  „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“

Lernen fürs Leben

Jetzt gehts los. Noch 80km bis Freiburg
Jetzt gehts los! Noch 80 km bis Freiburg

Text und Bilder (A. Marbacher)

Für viele Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen ist die Wahlfachwoche eine der tollsten Wochen des Jahres. In keiner Schulwoche lernt man mehr. Man kann aus einer Fülle von Angeboten auswählen und so seinen Lerninhalt für die letzte Woche des Schuljahres selbst bestimmen. Dabei trifft man auf Mitlernende, die sich für dasselbe Thema interessieren, und auf speziell motivierte Lehrkräfte, die zu ihrem Spezialgebiet aus dem Vollen schöpfen dürfen. So entsteht in der Wahlfachwoche diese spezielle Dynamik, in der es möglich ist, in die Tiefe zu gehen und Inhalte wirklich zu untersuchen und verstehen. Erlebtes und explizite Beispiele nehmen dabei mehr Raum ein als grundlegende Theorien.

Lernen fürs Leben

Die Neuen kommen aus drei Kantonen!

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von Daniel Nussbaumer (Text) und Heinz Altwegg (Fotos)

Heute Nachmittag haben am Gymnasium Muttenz 148 Jugendliche die gymnasiale Laufbahn begonnen und 64 Jugendliche sind in die FMS eingetreten. 73 Erstklässlerinnen und Erstklässler kommen aus dem Aargau, 136 aus Baselland und 3 aus Solothurn. Sie wurden begrüsst vom Gym Chor, der Rektorin Brigitte Jäggi, dem FMS-Leiter Jan Pagotto und den Klassenlehrpersonen. Die Neuen kommen aus drei Kantonen!

Die Mathe-Olympiade: Denksport und Fussball

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von Alex van den Brandhof (Foto: Matthias Bürgin)

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft hat die Leute in ihren Bann gezogen. Aber die Mathematiker haben ihre eigene WM: Die Internationale Mathematik Olympiade für Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren.

An der Wahlfachwoche trainiert eine Gruppe von zehn Schülerinnen und Schülern zuerst mal für die Vorrunde der Schweizer Mathematik Olympiade, womit man sich für die Mathe-WM qualifizieren kann. Themen wie vollständige Induktion, Teilbarkeit und das Schubfachprinzip stehen in dieser Woche im Fokus. Die Mathe-Olympiade: Denksport und Fussball