Gesang, Jodel und türkischer Groove

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von Daniel Nussbaumer

Als Auftakt zum europäischen Jugendchorfestival hat der Gym Chor Muttenz während der dritten Morgenlektion zusammen mit dem Jugendchor Jutz.ch und dem bei uns zu Gast weilenden Bogazici Jazz Choir aus Istanbul ein Konzert in der Katholischen Kirche Muttenz gegeben. Drei ganz unterschiedliche musikalische Stile begeisterten das Publikum in engagierten Darbietungen. Gesang, Jodel und türkischer Groove

Wofür schlägt dein Herz?

Maturrede von Evelyne Jöhri (4Wa)

 

Sehr geehrte Damen und Herren; liebe Eltern, Freunde, Bekannte, liebe Lehrer. Aber vor allem: liebe – seit Neustem – Mit-Maturi und Mit-Maturae. Ja, das nennt man wirklich so.

Zugegebenermassen kann ich nicht sagen, dass ich die Ehre bekommen habe, hier sprechen zu dürfen – ich habe sie mir nämlich viel eher genommen. Trotzdem freue ich mich sehr hier vorne stehen zu dürfen, um ein letztes Wort mit euch zu teilen, bevor wir die Schulzeit endlich endgültig hinter uns lassen. Wofür schlägt dein Herz?

Das Comenius-Projekt ist ein Star-Projekt 

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Das Schweizer Comenius-Team in Evreux (Foto: Lucia Bizonova)

von Christine Baader (Bd)

Die Fachschaft Biologie des Gymnasiums Muttenz beteiligte sich von 2013 bis 2015 gemeinsam mit zehn anderen Schulen aus zehn europäischen Ländern an dem innovativen Comenius-Projekt „European Challenges in Innovative Research Diagnostic Methods in Life Sciences“. Die baz hat darüber berichtet.

Das Comenius-Projekt ist ein Star-Projekt 

Stimmen zum Sparen

,,Bildungsabbau nicht mit uns!“

Ich höre es noch in meinen Ohren. 500 SchülerInnen versammelt vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Grund dafür: die Sparmassnahmen von Frau Gschwind und ihren Verbündeten. Sie legen uns „Optimierungspläne“ vor, die Aussage ist klar: Platz den Strassen, verbaut die Bildung. Wir sollen auf Klassenlager, Freifächer und bezahlten Musikunterricht verzichten, dafür sollte Frau Pegoraro ihr ELBA-Ausbau-Projekt verwirklichen dürfen. 1,8 Milliarden Franken hätte der Spass gekostet. Das einzig Witzige daran ist die Dreistigkeit der rechtsbürgerlichen Regierung, die meint, wir lassen uns das gefallen. Eine Zweiklassengesellschaft aufzubauen kann und darf nicht das Ziel sein. Sobald wir aber für Musikunterricht bezahlen müssen, wird dies der Fall sein. Wenn Freifächer gekürzt werden, kürzt man uns die Möglichkeit auf freie Entfaltung. Wenn Klassenlager wegfallen, lernen wir wichtige soziale Aspekte erst spät oder nie kennen. Unsere Ressourcen werden knapp, wir betonieren alles zu. Was uns bleibt, ist die Bildung – eine Strasse, die nicht in einer Sackgasse endet. Caroline Stephan, SO-Präsidentin Stimmen zum Sparen

Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine

von Urs Martin, Konrektor, und Jürgen Kräftner von Nestu

Spürbare Begeisterung

Eine Reise im Herbst 2006 mit der Familie nach Nischnje Selischtsche. Streifzüge durchs Dorf, Begegnungen, Diskussionen am Abend und gemeinsames Arbeiten vermittelten mir das tiefe Gefühl, dass hier starke Kräfte vorhanden sind, die einen Weg in die Zukunft suchen. Ein Besuch in der dortigen Schule zeigte eine Aufbruchstimmung, die den Glauben an eine positive Zukunft nährte nach dem Motto: „Wir haben wenig, aber wir machen viel daraus.“ Statt Projektor und Beamer gab es einen Kleiderständer auf Rollen, an den Kleiderbügeln hingen selbst gemalte Plakate auf Packpapier. Im Gespräch mit Oleksander Lipchey, dem Schuldirektor, nimmt dann das Projekt Gästehaus Gestalt an. Ich zitiere hier aus dem Projektbericht: Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine

Wie retten wir unseren Planeten?

von Caroline Löw und Lucas Linder

Keine Frage, die Klimaerwärmung ist längst eine Realität und die Prognosen der Fachleute zur sozioökonomischen Entwicklung der Menschheit sind eher düster. Arbeitsplätze verschwinden im Zuge einer voranschreitenden Automatisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche. Verschärft durch den demografischen Wandel sind Lücken in der Sozial- und Altersversorgung unvermeidbar. Die stetig wachsende Weltbevölkerung und die steigenden Konsumwünsche lassen Refugien der Natur, Rohstoffe, Menschenrechte und Zeit zur Mangelware werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst und daraus resultieren soziale und pseudoreligiöse Konflikte auf allen Kontinenten. Wie retten wir unseren Planeten?