Das Comenius-Projekt ist ein Star-Projekt 

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Das Schweizer Comenius-Team in Evreux (Foto: Lucia Bizonova)

von Christine Baader (Bd)

Die Fachschaft Biologie des Gymnasiums Muttenz beteiligte sich von 2013 bis 2015 gemeinsam mit zehn anderen Schulen aus zehn europäischen Ländern an dem innovativen Comenius-Projekt „European Challenges in Innovative Research Diagnostic Methods in Life Sciences“. Die baz hat darüber berichtet.

Das Comenius-Projekt ist ein Star-Projekt 

Stimmen zum Sparen

,,Bildungsabbau nicht mit uns!“

Ich höre es noch in meinen Ohren. 500 SchülerInnen versammelt vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Grund dafür: die Sparmassnahmen von Frau Gschwind und ihren Verbündeten. Sie legen uns „Optimierungspläne“ vor, die Aussage ist klar: Platz den Strassen, verbaut die Bildung. Wir sollen auf Klassenlager, Freifächer und bezahlten Musikunterricht verzichten, dafür sollte Frau Pegoraro ihr ELBA-Ausbau-Projekt verwirklichen dürfen. 1,8 Milliarden Franken hätte der Spass gekostet. Das einzig Witzige daran ist die Dreistigkeit der rechtsbürgerlichen Regierung, die meint, wir lassen uns das gefallen. Eine Zweiklassengesellschaft aufzubauen kann und darf nicht das Ziel sein. Sobald wir aber für Musikunterricht bezahlen müssen, wird dies der Fall sein. Wenn Freifächer gekürzt werden, kürzt man uns die Möglichkeit auf freie Entfaltung. Wenn Klassenlager wegfallen, lernen wir wichtige soziale Aspekte erst spät oder nie kennen. Unsere Ressourcen werden knapp, wir betonieren alles zu. Was uns bleibt, ist die Bildung – eine Strasse, die nicht in einer Sackgasse endet. Caroline Stephan, SO-Präsidentin Stimmen zum Sparen

Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine

von Urs Martin, Konrektor, und Jürgen Kräftner von Nestu

Spürbare Begeisterung

Eine Reise im Herbst 2006 mit der Familie nach Nischnje Selischtsche. Streifzüge durchs Dorf, Begegnungen, Diskussionen am Abend und gemeinsames Arbeiten vermittelten mir das tiefe Gefühl, dass hier starke Kräfte vorhanden sind, die einen Weg in die Zukunft suchen. Ein Besuch in der dortigen Schule zeigte eine Aufbruchstimmung, die den Glauben an eine positive Zukunft nährte nach dem Motto: „Wir haben wenig, aber wir machen viel daraus.“ Statt Projektor und Beamer gab es einen Kleiderständer auf Rollen, an den Kleiderbügeln hingen selbst gemalte Plakate auf Packpapier. Im Gespräch mit Oleksander Lipchey, dem Schuldirektor, nimmt dann das Projekt Gästehaus Gestalt an. Ich zitiere hier aus dem Projektbericht: Jugendgästehaus in Nischnje Selischtsche, Transkarpatien, Ukraine

Wie retten wir unseren Planeten?

von Caroline Löw und Lucas Linder

Keine Frage, die Klimaerwärmung ist längst eine Realität und die Prognosen der Fachleute zur sozioökonomischen Entwicklung der Menschheit sind eher düster. Arbeitsplätze verschwinden im Zuge einer voranschreitenden Automatisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche. Verschärft durch den demografischen Wandel sind Lücken in der Sozial- und Altersversorgung unvermeidbar. Die stetig wachsende Weltbevölkerung und die steigenden Konsumwünsche lassen Refugien der Natur, Rohstoffe, Menschenrechte und Zeit zur Mangelware werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst und daraus resultieren soziale und pseudoreligiöse Konflikte auf allen Kontinenten. Wie retten wir unseren Planeten?

Mission Horizont-Erweiterung

Die Kulturkommission hat das Ziel, das Gymnasium Muttenz kulturell zu beleben.

Text: Flavia Manella, Foto: Daniel Nussbaumer

Die Idee bei der Gründung der Kulturkommission im Jahre 2003 war, dass eine Arbeitsgruppe aus Lehrpersonen und Lernenden ein Kulturprogramm für unsere Schule entwickelt. Dieses sollte neben dem Unterricht den persönlichen Horizont unserer Lernenden bereichern. Dabei ging es einerseits darum, Bestehendes zu bündeln, andererseits, Neues zu schaffen. Thematisch arbeiten wir seither in den Ressorts Literatur, Film, Musik, Kunst, Naturwissenschaft, Wirtschaft und können so eine grosse thematische Bandbreite schaffen: Mission Horizont-Erweiterung

Die dynamischen Vier – Die Schulleitung stellt sich vor

von Timo Kröner und Daniel Nussbaumer

Jonas kommt im August 2014 ins Gymnasium. Er kommt am ersten Schultag in die Aula der FHNW und wird dort von der Rektorin begrüsst. Brigitte Jaeggi erklärt ihm, was ihm die Schule ermöglicht und was von ihm erwartet wird. Sie ist die erste Frau, die ein Gymnasium im Kanton BL leitet. Die studierte Biologin ist seit 1994 an unserer Schule tätig und hat sich im Qualitätsmanagement engagiert. Seit 2009 hat sie die FMS als Konrektorin geleitet und übernimmt ab August 2014 als Rektorin die Gesamtleitung der Schule. Sie vertritt die Schule gegen aussen und gegenüber den politischen Behörden und sie hat das Personalwesen sowie die Pensenzuteilung unter sich. In ihrer Freizeit pflegt sie ihren Garten, macht intensiv Yoga und ist begeistert von der italienischen Sprache. Die dynamischen Vier – Die Schulleitung stellt sich vor

ICT – quo vadis?

von Theo Zahno

ICT (information and communication technology) ist aus der Schule nicht mehr wegzudenken. Im Moment haben wir über 140 Computer im Einsatz. In drei Computerräumen und auf drei Computerwagen stehen Computer für den Einsatz im Klassen- oder Halbklassenverband zur Verfügung. Um den Schülerinnen und Schülern auch eine unabhängige Arbeitsmöglichkeit zu bieten, sind in der Mediothek unseres Gymnasiums und im BZM mehrere Computer als frei zugängliche Arbeitsstationen eingerichtet. Weitere Computer gibt es in den verschiedenen Fachschaften, unter anderem auch für die Verwendung mit Messgeräten, Kameras, Grafiktabletts, usw. ICT – quo vadis?