Das war die Maturfeier 2021

Sie war angekündigt worden als Übergabe der Maturazeugnisse. Aber wie letztes Jahr nennen wir sie trotzdem Maturfeier. Denn zum Glück durften auch dieses Jahr die Eltern und Lehrpersonen dabei sein und zusehen, wie unsere 137 Maturi und Maturae ihre Zeugnisse bekamen, klassenweise gestaffelt und leider ohne Apéro, aber gleichwohl mit musikalischer Umrahmung, mit Ansprache der Rektorin Brigitte Jäggi sowie mit einzelnen Beiträgen von Klassen und Klassenlehrpersonen. Dieses Jahr haben wir einen besonders hohen technischen Aufwand betrieben, um auch weiteren Angehörigen und Freunden in einem Livestream die Teilnahme zu ermöglichen. In unserem Zusammenschnitt unten zeigen wir nun die Zeugnisübergaben aller Klassen und einige Acts des Rahmenprogramms. Unter dem Film folgen fotografische Impressionen von Adrian Marbacher und Daniel Nussbaumer. Die Klassenfotos in voller Auflösung bilden den Schluss der Galerie. Viel Spass beim Anschauen!

Das war die Maturfeier 2021

Gut beraten

Der Schulrat darf, was niemand darf: den Lehrpersonen auf die Finger klopfen, wenn sie ungerechte Noten machen, der Rektorin ein Zeugnis ausstellen, die Schulleitung anstellen und mitbestimmen, wenn es wirklich hart auf hart geht und jemand entlassen werden soll. Es wird Zeit, in unserem Blog dieses Gremium und sein Engagement für die Schule endlich vorzustellen.

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Gut beraten

Jahresversammlung des Ehmaligenvereins

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Als der Ehemaligenverein des Gymnasiums Muttenz vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, waren die Zukunftsaussichten der Schule ungewiss. Die Baselbieter Regierung hatte in Auftrag gegeben zu untersuchen, ob die FMS des ganzen Kantons BL in Muttenz zentralisiert und die gymnasiale Abteilung aufgehoben werden sollte. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, der DMS und der FMS Muttenz und auch die Gemeinden Muttenz, Birsfelden und Pratteln stellten sich gegen dieses Vorhaben.

Jahresversammlung des Ehmaligenvereins

Video-Gruss zum Schuljahres-Ende

Das Schuljahr 2019/20 geht auf spezielle Art zu Ende, weil die Gymnasien von Mitte März bis Ende Juni keinen Präsenzunterricht mit Vollbelegung mehr durchführen durften. Zum Abschluss grüsst die Rektorin Brigitte Jäggi die Schülerinnen und Schüler hier im Blog und auf Instagram.

Auf uns!

Eva Oberli konnte ihre Rede nur vor ihrer eigenen Klasse, der 4MS, halten, weil die Zeugnisübergaben im Corona-Jahrgang klassenweise gestaffelt stattfanden. Die Klassenfotos in Originalgrösse und der Bericht zur Maturfeier sind im hier verlinkten Beitrag. In der Video-Aufzeichnung oben spricht Eva zu ihrer Klasse, ihrem Jahrgang und zu sich selbst. Wir publizieren hier auch den Redetext. Und darunter folgt die Bildreportage der gesamten Maturfeier vom 16. Juni 2020, 15.00-20.00 Uhr. Hinter den Kameras: Heinz Altwegg, Anna Esch und Daniel Nussbaumer.

Auf uns!

Der Landeplatz der Zukunft

Maturrede von Martin R. Dean (Video: Daniel Nussbaumer)

Liebe Maturandinnen und Maturanden,  

leider kann ich heute nicht direkt zu Ihnen sprechen. Dennoch hoffe ich, dass meine Worte Sie erreichen, auch wenn sie den Verlust, den Sie durch das Ausfallen der Maturfeier erfahren haben, kaum mildern können. Ihnen  fehlen die letzten Wochen Unterricht, die Sie noch einmal als Teil der Klasse hätten erleben können, auch die letzten Lektionen, in denen wir uns noch einmal begegnet wären. Ihnen fehlt mit der Abschlussfeier auch eine Zeitmarke, die sich im Gedächtnis eingräbt. Das alles macht das Abschiednehmen schwer. Denn jedes Fest stellt eine Vergegenwärtigung und zugleich eine Schwelle ins Neue dar.

Der Landeplatz der Zukunft

Der Käfer auf dem Schreibtisch: Geschichte einer Verkleidung

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von Jonathan Tadres, Sophia Reichel und Magdalena Zinsstag (Foto: Nu)

Als Magdalena Zinsstag eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie die Schule in einen 11-Zoll-Bildschirm verwandelt. Seit Tagen verbreitete der Laptop vom Schreibtisch aus seine mahnende Anziehungskraft im Leben der Praktikantin, die sich auch gestern nicht traute, ihn zuzuklappen. Er war der letzte Halt am Abend und der erste am Morgen. Mit nur einem Knopfdruck strahlte ihr das klägliche Hell wieder in die Augen und der Schulweg lag schon vor dem ersten Kaffee hinter ihr.

Der Käfer auf dem Schreibtisch: Geschichte einer Verkleidung

Du und die Musikklasse

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von Daniel Nussbaumer (bla-bla und klick-klick)

Du hast sie vier Jahre lang in Deutsch unterrichtet, ihnen beigebracht, dass sie Hauptsätze machen sollen statt viele Nebensätze und dass Adjektive stinken. Du hast gestaunt, wie offen sie auf das zugehen, was du eher als schwierige Literatur bezeichnen würdest. Du hast viele Auftritte von ihnen fotografiert, mit ihnen gebloggt, und mit der Zeit hast du geplant: Die lässt du an der Matur alle durchfallen, damit du sie noch ein Jahr länger unterrichten darfst. Das wär mal was: Deutsch als knallhartes Selektionsfach!

Du und die Musikklasse

Bild im Bild

Unknown

Die neue «Bild im Bild»-Aufgabe im Fach Bildnerisches Gestalten gewährt während dem Corona bedingten Fernunterricht Einblick in den Alltag und die Interessen der Schüler*innen. Mehrere Bildgattungen, wie Porträt oder Stillleben, bestimmen die Zeichnungen gleichzeitig. Der Spiegel mit Spiegelbild der Zeichnenden bildet dabei als Bestandteil eines Stilllebens, Interieurs oder einer Landschaft den Dreh- und Angelpunkt der ineinandergreifenden Realitätsebenen. An dieser virtuellen Ausstellung beteiligt sind die Klassen 1W, F1a, 2Z, 3BZ, 3E und F3c von Noémie Lüthy, Alexandra Vögtli und Christa Wyss. Und hier geht es zur Ausstellung: Bild im Bild

Zehn Minuten Schiller

von Daniel Nussbaumer

Meistens wird die Welt nicht von einem Virus tyrannisiert, sondern von machtgierigen und durchgeknallten Staatslenkern. Das wusste schon Friedrich Schiller vor über 200 Jahren. Denn er hatte es im Dunstkreis der Französischen Revolution erlebt. Gemäss dem Idealismus der deutschen Klassik entwickelte er ein Konzept zur ästhetischen Erziehung des Menschen. Zuerst sollten alle ihren Charakter veredeln, erst danach würde es der Menschheit gelingen, die Verhältnisse im Politischen zu verbessern. Das Mittel zu dieser Erziehung sollte die Kunst sein. In unserem Fall hier ist es die Literatur, genauer gesagt Schillers Ballade „Die Bürgschaft“, in der ein Tyrann zur Menschlichkeit erzogen wird. Im Video gehen wir mit Céline Acklin in die Mediothek des Gymnasiums. Sie liest „Die Bürgschaft“, umrahmt von Ausschnitten aus den „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen“.