Unser Schulhaus als künstlerisches Schlaraffenland

Rund einen Monat lang durfte die Ausstellung „ESSEN“, welche sich mit dem betitelten Thema befasste, im gesamten Schulhaus bestaunt werden. Ein Thema, welches nicht nur sinnlich sondern auch inhaltlich viel Raum für eigene Interpretationen offen liess. Die Schülerinnen und Schüler haben sich dieser Herausforderung mutig gestellt und Arbeiten beigesteuert, die der Breite des Themas gerecht wurden. Somit wurde das Flanieren durch die Gänge und das Treppenhaus unseres Gymnasiums zu einer regelrechten Reise von ästhetisch ansprechenden bis hin zu politisch motivierten Beiträgen. Diese vermochten es, sowohl den Hunger als auch gute Gespräche anzuregen. 

von Tanja Leitgeb im Namen der Fachschaft Bildnerisches Gestalten (Fotos: Stefan Haltinner)

Unser Schulhaus als künstlerisches Schlaraffenland

Adé merci! :D

Eigentlich wollten wir mit Daniel aka Herr Nussbaumer nur gemütlich ein Bierchen zischen. Wie er es aber nochmals geschafft hat, uns zu einem Blogbeitrag zu überreden, können wir uns nicht ganz erklären. Offenbar ist bei uns noch immer ein wenig Nostalgie vorhanden. Denn besonders in diesen Monaten mussten wir viel an unsere Zeit am Gymnasium und an die jetzigen Musikmaturand*innen denken. Aber keine Angst, dies ist unser very Last Stage!

von Helena Bühler, Lisa Güetli und Gina Pelosi (Foto: Nu, Videos: Nicola Steiner)

Adé merci! 😀

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

von Mirjam Braun (Text und Fotos)

Im März des letzten Jahres wurde die Leipziger Buchmesse abgesagt und bald darauf auch die Frankfurter Buchmesse. Und obwohl ziemlich schnell ein spannendes Online-Programm auf die Beine gestellt wurde, so ganz kommen Bildschirm-Interviews eben doch nicht an echte Begegnungen (und endloses Anstehen für ein Foto und Autogramm des Lieblingsautors) heran. Und auch wir lieben es, stundenlang an den Ständen der Verlage in Neuerscheinungen zu stöbern. Aber wo informieren wir uns über neue Bücher, wenn gerade keine Messe stattfindet und die Buchhandlungen mal wieder geschlossen sind?

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Römisches Theater in August Raurica (Foto: Nu)

von Evelyne Balsiger

Eripitur persona, manet res.
Wird die Maske heruntergerissen, bleibt das wahre Wesen.
(Lukrez, De rerum natura, 3,58)

In fast ganz Europa, in Nordafrika und im Nahen Osten, soweit sich das Römische Reich erstreckte, sind antike Theater bis heute Sehenswürdigkeiten. Manchmal fast vollständig erhalten, wie im südfranzösischen Orange, manchmal nur noch in Ruinen zu erahnen, wie im aargauischen Lenzburg. Wohin auch immer die Römer kamen, sie bauten ein Theater. Der Theaterbesuch war eine der beliebtesten Vergnügungen im alten Rom.

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Weihnachten 2020 mit virtuellem Chorgesang

So sieht das virtuelle Weihnachts-Chörli aus.

von Saskia Clauwaert

Im Rahmen des Selbstlernsemesters wurden wir beauftragt, in Dreier- oder Vierergruppen ein kleines Chorprojekt zur Weihnachtszeit zu gestalten, als Ersatz für den regulären Chorunterricht und als Blattleseübung. Wir entschieden uns für das Lied „Dans nos obscurités“ und teilten anschliessend die Stimmen unter uns auf. Anne: Sopran, Sina: Alt, Saskia: Tenor, Patrick: Bass, Dirigent und Produzent. Danach haben wir zu Hause einzeln unsere jeweilige Stimme geübt und aufgenommen. Als Grundlage diente uns Patricks Dirigiervideo, damit wir alle im selben Tempo singen konnten und das Zusammenfügen vereinfacht wurde. Wir sendeten unsere Aufnahmen an Patrick, der sie dann übereinandersetzte und das ganze Stück arrangierte. Zur Vervollständigung haben wir nachträglich Instrumente hinzugefügt, deren Melodien und Rhythmen wir selbst komponiert haben. Daraufhin hörten wir uns das Stück alle noch einmal an und brachten Verbesserungsvorschläge ein, um es zu optimieren. Das Projekt brachte eine heitere Abwechslung in der monotonen Zeit und hoffentlich ein weihnächtliches Licht in unsere dunkle Zeit. Hier sind wir zu hören:

Dans nos obscurités

Und hier singen unsere Klassenkolleginnen von der 3M: Benaja, Josephine, Merlin, Noëmi

White Christmas

Nach dem Last Stage kommt das First Stage

von Daniel Nussbaumer (Text, Video und Fotos)

Freifach Chor: gestrichen! Verdi-Requiem: abgesagt. Klassensingen: verboten! Wahlkurs-Musical: Aufführung verschoben auf die Zeit nach dem Maturaabschluss! Aber die Hoffnung auf eine Rückkehr des Kulturlebens an der Schule stirbt zuletzt. Und träumen wird man ja wohl noch dürfen. Anlass dazu gaben die First Stage Konzerte der Musikmaturand*innen. Wir nehmen hier vom zweiten Abend ein Ohr voll Emotionen mit in den von Schutzmassnahmen geprägten Schulalltag.

Nach dem Last Stage kommt das First Stage

Eskalationsstufen

von Daniel Nussbaumer (Fotos und Text)

Im letzten Beitrag haben wir hier gezeigt, wie das Singen mit einer Klasse unter Einhaltung eines verschärften Schutzkonzeptes auch nach dem Verbot des Freifaches Chor immer noch möglich war: nämlich im gut gelüfteten Foyer, mit riesigen Abständen und mit Maske. Jetzt ist auch das vorbei und es wird wirklich ganz still im Schulhaus. Es darf kein Ton mehr gesungen werden! Obwohl sich bisher kein Schüler und keine Schülerin in unserem Unterricht mit Covid-19 angesteckt hat, eskaliert offenbar die Panik beim Kanton. Wir zeigen hier ganz simpel in zwei Bildern, was verboten und was erlaubt ist.

Wenn Schülerinnen und Schüler sich die musikalische Corona aufsetzen

von Christoph Huldi und Jürg Siegrist

Im Grundlagenfach Musik analysieren und interpretieren wir musikalische Werke unterschiedlichster stilistischer Ausrichtung. Die Motivation und Fähigkeit, dabei tief und differenziert in die Materie einzutauchen, ist gemäss unseren Beobachtungen sehr unterschiedlich. Im Idealfall entsteht in der Arbeit ein „Flow“, in dem Zeit und Raum unbedeutend oder gar vergessen werden.

Wenn Schülerinnen und Schüler sich die musikalische Corona aufsetzen

Boom! Pow! & Wham! – Erzählen in Bildern

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von Yvonne Spaar

Die ‚‚Fantasy Basel – the Swiss Comic Con‘‘ findet dieses Jahr aufgrund des Coronavirus erst Mitte November statt. Als Überbrückung bis dahin widmen wir uns in diesem Blogbeitrag der Geschichte des Comics, welche auch etwas mit dem Monat Mai zu tun hat, genauer gesagt mit dem 5. Mai 1895. Dieses Datum gilt bei vielen als die Geburtsstunde des modernen Comics, wie wir ihn heute kennen. Doch was genau ist ein Comic?

Boom! Pow! & Wham! – Erzählen in Bildern

Geprüft und erprobt

Ursprünglich war das First Stage eine Art Hauptprobe für die praktische Maturprüfung der Musikklasse. Als Lisa Güetli im November 2019 mit ihrem Smartphone diesen Film über Helena Bühlers Auftritt drehte und danach das Videomaterial ebenfalls auf dem Handy schnitt, konnten beide noch nicht wissen, dass ihre Maturprüfung 2020 ausfallen würde. Dass sie und ihr Jahrgang aber ihre Leistung auf den Punkt abrufen können, haben sie in zahlreichen Projekten, in vielen Prüfungen und Auftritten bewiesen. Wer das nicht glaubt, hat keine Vorstellung davon, wie der aktuelle Schulalltag von Gymnasiast*innen aussieht: Das Gym, das ist ein vierjähriger Sturm, in dem es Leistungsnachweise in Form von Prüfungen, Vorträgen und Arbeiten hagelt. Wer das übersteht, ist geprüft und erprobt und somit hochschulreif, ob mit oder ohne Abschlussprüfungen. Die Universitäten und die Hochschulen dürfen sich auch auf diesen Jahrgang freuen. –Nu