Im Kopfhörer des Kameramanns

Wir zeigen oben unseren Musicalfilm „Strike“ in der Schulfassung, wie sie ohne Publikum realisiert wurde. Sie sehen im Film eine live geschnittene Vor-Aufführung. Der Gesang ist ein Playback, das die Darsteller*innen zuvor mit ihren eigenen Stimmen aufgezeichnet haben. Unten im Text hören wir dem Dialog des Kamerateams zu. Es bestand aus drei Männern an Kameras (Kamera 2, 3 und 4, wiedergegeben in schwarzer Schrift) und einem zusätzlichen Mann am Live-Video-Schnittpult, wiedergegeben in Rot. Alle vier waren bei der Aufzeichnung permanent verbunden mit einem Kommunikationssystem aus Kopfhörern und Mikrofonen. Kamera 1 ist eine fixe Übersichtskamera, die den ganzen Raum mit Zuschauern zeigt. Hier sind Ausschnitte aus dem Dialog der des Kamerateams während der Video-Aufnahme, festgehalten aus der Erinnerung von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos). Zum Kamerateam gehören nebst dem Schreiber Till Hablützel, Nicola Steiner und Tim Vaterlaus.

Im Kopfhörer des Kameramanns

We Want to Make Magic

It is tough work putting on a musical.  Young adults have to take care of regular schoolwork, they need to prepare for their final exams, and they need to plan what they want to do after graduation. There is, moreover, such a thing as life outside of school, too. And yet, these students volunteered to put in months of work and countless hours of rehearsals in their free time for the sake of four shows.  

By Karolina Kowalska (photos: Daniel Nussbaumer)

We Want to Make Magic

Gym Muttenz ON AIR

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

„Warum machen wir das hier?“, will Maxine wissen. Gerade versucht sie, sich am Regiepult einen Überblick zu verschaffen, welche Kamera welches Bild aufnimmt und welche Knöpfe sie drücken muss, um von einem Bild aufs andere umzuschalten. „ON AIR“, leuchtet es rot auf dem grossen Display. Heilige Blende und Verschlusszeit! Das Gym Muttenz streamt tatsächlich live aus dem Foyer ins Internet. Hätten wir den Link vorher herausgegeben, die ganze Welt könnte mit nur 10-15 Sekunden Verzögerung zuschauen, wie der Musical-Wahlkurs probt – ohne zu singen, wohlverstanden! Denn wir befinden uns immer noch auf Eskalationsstufe 3. 

Gym Muttenz ON AIR

Memory Reprise und eine kleine Auferstehung nach Ostern

Es soll kein kulturloser Frühling werden, auch wenn alle Veranstaltungen abgesagt sind. Und auch wenn die Abschlussklassen eigentlich schon weg sind – denn sie werden keinen Unterricht an der Schule mehr haben und wir wissen noch nicht mal, ob sie Prüfungen machen müssen – so sollen sie doch nicht sang- und klanglos verschwinden, sondern es darf noch mal etwas Pathos, Feenstaub und Belcanto sein. Und so hoffen wir, dass es jetzt nach Ostern und später dann nach der Corona-Krise eine kleine Wiederauferstehung gibt wie bei „Grizabella the Glamour Rat“, gesungen von Gina Pelosi, eingeleitet von Leonie Näf und Helena Bühler, aus „Rats – The Musical“.

Hier singen und tanzen die Ratten!

von Daniel Nussbaumer

Die Ratten sind noch da. Das Schiff sinkt also nicht! Corona ist eine Biermarke. Unsere Widerstandskraft ist gerüstet mit Galgenhumor, unser Gemüt gestärkt mit Gesang.

Munkustrap, Jennyanydots, Rum Tum Tugger, Grizabella, Demeter, Jellylorum und Bombalurina singen hier in unserem Blog noch mal in drei Videos und tanzen mit ihren Jellicle Rats auf der Müllhalde im Roxy Birsfelden. Die Videos zeigen Sequenzen aus „Rats – The Musical“ aus der Premiere vom 19.2.2020 und aus der Derniere vom 21.2.2020. Im Anschluss an die Videos folgt eine Foto-Galerie. Hier singen und tanzen die Ratten!

„Rats“ – alles andere als Katzenjammer

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von Daniel Nussbaumer (Text und Bilder)

Nichts gegen die 80er Jahre. Sind wir nicht damals mit Träumen aus „Fame“ und „Flashdance“  vor dem Kalten Krieg geflüchtet? Haben wir uns nicht mit „Material Girl“ von Madonna vor den stummen Schreien der hungernden äthiopischen Kinder die Ohren verstopft? Haben wir uns nicht mit „Kuschelrock 1 bis X“ so in der Adoleszenz eingelullt, dass wir einen zweitklassigen Westernschauspieler in der Rolle des amerikanischen Präsidenten und eine eiserne Lady an der 10 Downing Street als die grösstmöglichen Regierungsirrtümer der Welt hinnahmen? Fragen über Fragen und Memories über Memories. „Rats“ – alles andere als Katzenjammer

Hinter den Kulissen von „Fame“

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Die Teilnehmenden des Wahlkurses “Musical” unter der Leitung von Karolina Kowalska, Christoph Huldi, Franziska Baumgartner und Lex Vögtli haben das Musical “Fame” einstudiert. Es wurde vom 21. bis zum 23. März im Theater Roxy in Birsfelden aufgeführt. In den folgenden Texten von beteiligten Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 4MZ können wir einen Blick hinter die Kulissen der Produktion werfen. Hinter den Kulissen von „Fame“

FAME FOREVER!

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 Text by Emily Slawson, photos by Daniel Nussbaumer

“Fame, I’m gonna live forever, I’m gonna learn how to fly, high, I feel it comin‘ together, People will see me and cry, fame!”

     Fame! The musical was performed by a group of talented fourth year students from Gymnasium Muttenz and premiered the week of March 18 in The Roxy Theatre in Birsfelden. The actors starring in the musical performed with lots of energy that totally engaged the audience. Fame is full of upbeat and catchy music- and we all had the songs stuck in our heads for days! Between the music, dancing, singing and acting it really was a great show that hopefully everyone had the chance to see.   FAME FOREVER!

Fame – we wanna play forever…

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von Céline Acklin (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Zusammengepfercht stehen wir in der kleinen Abstellkammer im Dunkeln und hören das Getrampel auf der Tribüne über uns. Mein Puls steigt in die Höhe, die Hände sind klebrig vom Schweiss. Meine Nervosität hat ihren Höhepunkt erreicht. Dann kommt der Aufruf für die Band, die Bühne zu betreten. Vom grossen Applaus beflügelt, gleite ich auf die Bühne, als hätte ich nie etwas anderes getan. Die Lichter gehen aus und wir fangen an zu spielen. Fame – we wanna play forever…