Basler Stadtlauf – alle Läuferinnen und Läufer des Teams «Gym Muttenz» unterboten ihre Zielzeit deutlich

Text und Fotos: Julia Freiermuth

Am späten Nachmittag des 20. November hielt sich der Rummel auf dem Startgelände des Basler Stadtlaufs in Grenzen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wurde der Lauf dieses Jahr an zwei Tagen durchgeführt. Um 17 Uhr startete die erste Kategorie. Mit dabei waren auch Mitglieder des Teams «Gym Muttenz». Insgesamt nahmen 9 Läufer*innen der von ZOOM organisierten Trainingsgruppe am Basler Stadtlauf teil. Leider mussten drei weitere Schüler*innen aus gesundheitlichen Gründen auf den Lauf verzichten. Alle Teilnehmenden des Muttenzer Teams unterboten ihre im Vorfeld angegebene Zielzeit deutlich, die Trainings haben sich somit ausbezahlt.

Sechsmal hatte sich die kleine Gruppe von 12 Läufer*innen getroffen, um sich mittels Laufschule, Intervalltraining, Pyramidentraining oder laufspezifischem Krafttraining für den Lauf durch die Innenstadt von Basel vorzubereiten. 

Zusammen laufen macht mehr Spass als allein. Wer weiss, vielleicht sind Sie nächstes Jahr auch mit dabei!?!

„Ich wäre lieber im Meer untergegangen, als nach Libyen zurückzukehren.“

Text und Fotos der Veranstaltung: Flavia Manella, Fotos von SOS MEDITERRANEE: Fabian Mondl, Kevin Mc Elvaney, Anthony Jean und Isabelle Serro

Endlich dürfen wir wieder: Ein Workshop von Eva Ostendarp zur Arbeit der SOS MEDITERRANEE markiert am 9. November 2021 den Anfang einer Reihe von Mittagsveranstaltungen am Gym Muttenz. Und diese Arbeit auf dem Seenotrettungsboot, der Ocean Viking, hat es in sich. Die Geschichten, die sie unseren Schüler:innen erzählt, machen Eindruck.

„Ich wäre lieber im Meer untergegangen, als nach Libyen zurückzukehren.“

Spiel – Kurzfilme aus dem Wahlkurs „Psyche im Film“

Text und Foto von Maya Rechsteiner/Ines Siegfried, Filme von Schülerinnen und Schülern des Wahlkurses

Seit dem Sommer 2020 beschäftigt sich der Wahlkurs „Psyche im Film“ unter der Leitung von Maya Rechsteiner und Ines Lilian Siegfried mit Filmen, in denen psychische Prozesse zum Ausdruck kommen. Analysiert und diskutiert werden die Machart von Filmen, der Einsatz sowie die Wirkung der Darstellungsmittel. Besprochen werden die dargestellten psychischen Zustände aufgrund von psychologischen Erkenntnissen.  

Spiel – Kurzfilme aus dem Wahlkurs „Psyche im Film“

„Humboldt – der Weltvernetzer“ gastierte in Muttenz

Text: Emanuel Wittstich / Fotos: Daniel Nussbaumer

Letztes Jahr wurde dem 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt (1769-1859), dem bekannten Aufklärer, gedacht. Der Verein «Wissenschaft für alle» erarbeitete zu Ehren des weitgereisten Wissenschaftlers des 18. und 19. Jahrhunderts eine Wanderausstellung, welche vom 24.–27. November 2020 am Gymnasium Muttenz gastierte.

„Humboldt – der Weltvernetzer“ gastierte in Muttenz

Eindrücke vom Klassentag 2020

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Text: Flavia Manella, Fotos: Diverse Schüler*innen

Viele Veranstaltungen, die über den Unterricht hinausgehen, sind in diesem Schuljahr 20/21 coronabedingt gestrichen worden – umso mehr freute es die Schüler*innen und Lehrer*innen, endlich wieder einmal einen gemeinsamen Tag miteinander verbringen zu können, fernab von TEAMS, Bildschirmen, medial aufbereiteten Daten. Das gemeinsame, analoge Erlebnis stand am Klassentag im Mittelpunkt.

Eindrücke vom Klassentag 2020

Jahresversammlung des Ehmaligenvereins

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

Als der Ehemaligenverein des Gymnasiums Muttenz vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, waren die Zukunftsaussichten der Schule ungewiss. Die Baselbieter Regierung hatte in Auftrag gegeben zu untersuchen, ob die FMS des ganzen Kantons BL in Muttenz zentralisiert und die gymnasiale Abteilung aufgehoben werden sollte. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, der DMS und der FMS Muttenz und auch die Gemeinden Muttenz, Birsfelden und Pratteln stellten sich gegen dieses Vorhaben.

Jahresversammlung des Ehmaligenvereins

c-h-Moll: kein Erbarmen für Mozart und Bach!

Anna Talimaa

von Anna Talimaa (Foto: Nu)

Es herrscht ein Stimmengewirr, Hände werden geschüttelt und Namen ausgetauscht. Es ist früher Samstagmorgen im Foyer und einige gähnen noch zurückhaltend, aber spätestens nach dem Einsingen sind auch die müden Gesichter unter uns endlich wach. Es ist das übliche Ritual, doch diesmal mit unüblichem Zuwachs. Zwischen den Reihen von uns Gymnasiast*innen stehen nämlich Sängerinnen und Sänger des Kammerchors Notabene Basel. Es ist die erste Zusammenarbeit der beiden Chöre und sogleich auch das erste Zusammentreffen an diesem Samstag. Die Vorfreude auf die anstehenden Konzerte ist riesig, wir haben über die Wochen hinweg fleissig Flyer ausgeteilt und der Ticketverkauf ist in vollem Gange. Geplant waren zwei Auftritte, samstags in der Martinskirche Basel und sonntags in der Stadtkirche Liestal. Nebst uns Choristinnen und Choristen ist auch das Kammerorchester «I Tempi», unter der Leitung von Gevorg Gharabekyan, Teil des Projekts. c-h-Moll: kein Erbarmen für Mozart und Bach!

Was willst du denn einmal werden?

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Herzliche Gratulation, Silvan, Matur geschafft!

von Silvan Ladner (Fotos: Nu)

Es war einmal in einer längst vergangenen Zeit in einem beschaulichen Dorf. Dort lebte ein Vater mit seinem Sohn über seiner Schneiderwerkstatt. Eines Tages, als der betagte Vater für die Arbeit zu fragil geworden war, übernahm sein Sohn die Werkstatt. Mit Herzensblut schuftete auch dieser bis ans Ende seiner Tage, damit wiederum sein Sohn die Schneiderwerkstatt weiterführen konnte. Dass sich der Sohn von der Familientradition distanzieren würde, war schlichtweg undenkbar. Für gewöhnlich arbeitete man damals im elterlichen Betrieb. Zimmermänner, Bauern und Schuhmacher gingen Generation für Generation ihrem Handwerk nach. Jeder und alles hatte einen festen Platz. Andere Optionen gab es zu dieser Zeit nur wenige. Ja, so einfach war das einmal. Dieses strikte Kastensystem folgt jedoch dem simplen Prinzip aller Systeme. Nichts ist beständiger als der Wandel und somit ist auch kein System für die Ewigkeit bestimmt. Et voilà, die Generation Z gedeiht fernab von diesen alten Gepflogenheiten.

Was willst du denn einmal werden?