It’s a Jump to the Left

Meine 3WZ und ich sitzen im Theater 11 in Zürich, das Licht geht aus, eine Darstellerin singt den ersten Song. Es ertönt begeisterter Applaus. Im nächsten Moment betritt die Erzählerin die Bühne. Ich blicke stolz auf meine 19-köpfige Klasse, als sie mit vereinten Kräften und unerbittlich die Erzählerin ausbuhen. Moment mal, ausbuhen? Und die Lehrerin ist auch noch stolz darauf? Was geht denn hier ab? Ist es das, was junge Menschen heute in der Schule lernen?
Von Karolina Kowalska aka Ms K

It’s a Jump to the Left

Ein Krieg ist kein Mittagspicknick

Ich sitze im Foyer und warte auf den Beginn der Mittagsveranstaltung. Dabei überlege ich, ob ich mir ein Sandwich der Klassen 3Eb und 3WZ für die Ukraine-Sammelaktion kaufen soll. Doch nun strömen immer mehr Schülerinnen und Schüler ins Foyer und versuchen sich noch einen Platz zu ergattern. Die Veranstaltung interessiert mehr Schüler des Gym Muttenz, als die Organisatoren wahrscheinlich erwartet haben. Es herrscht eine aufgeregte Stimmung und es wird teils schon heftig über das Thema diskutiert. Es geht den meisten wie mir. Wir werden seit dem 24. Februar mit Berichten, Bildern und Videos auf allen Kanälen überflutet. Obwohl wir die Situation auch im Unterricht besprechen, können wir immer noch nicht alles verstehen und haben keinen Überblick über die Folgen des Konfliktes in der Ukraine oder auch über Putins Krieg, wie er später genannt wird. Es ist auch spürbar, dass es schwierig ist für uns, zwischen korrekten Informationen und Propaganda zu unterscheiden.
Von Olivia Finazzi (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Ein Krieg ist kein Mittagspicknick

Lernen vom Profi

Text und Bilder (Adi Marbacher)

Bei bestem Wetter konnte sich das Ergänzungsfach Sport von Jonas Mundwiler begeistern lassen. Als Inhaber der Bikeschule trailflow (www.trailflow.ch) ist Jonas ein ausgewiesener Fachmann für Techniktraining auf dem Rad für Gross und Klein. Die Mountainbikes wurden für die Lektion von ihm zur Verfügung gestellt und direkt vors Kriegacker gefahren. Der Spass konnte beginnen!

Lernen vom Profi

Raus aufs Land

Christina Schläfli und Adi Marbacher (Text und Bild)

Endlich darf man wieder! Im Rahmen des interdisziplinären Projektes macht sich die Klasse 2E auf den Weg in die Region Willisau.

Es riecht nach Holz, als wir das Landwirtschaftsmuseum Burgrain betreten. Das Museum ist im letzten Juni nach der Renovierung neu eröffnet worden. Die hellen Räumlichkeiten sind einladend und eine freistehende Treppe aus verschiedenen Holzsorten führt vom Eingangsbereich in den ersten Stock. 

Raus aufs Land

Von STRIKE! zu FAKE

Es ist Montagmorgen, der 21. Februar, mein Handy klingelt. Als ich auf das Display sehe, steht da kein anderer Name als Christoph Huldi. Überrascht nehme ich das Telefonat an und habe sofort meinen ehemaligen Musiklehrer am Apparat, welcher etwas überfordert und gestresst klingt. Es sei ein Notfall, eine Rolle ist ausgefallen, er bittet mich einzuspringen.

Von Julia Kunz (Fotos: Daniel Nussbaumer und Ida Weiss)

Von STRIKE! zu FAKE

Mit dem Experten über Putin und die Welt fachsimpeln

Am 18. März durfte sich der Ergänzungsfachkurs «Despoten unserer Zeit» mit Herrn Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk treffen. Wobei die Titel Prof. und Dr. ein falsches Bild vom bodenständigen Historiker zeichnen. Die Kenntnisse und Erklärkünste, die solche Titel mit sich bringen, konnte er aber allemal unter Beweis stellen.
Von Jan Josef Soder (Fotos: Selina Meier)

Mit dem Experten über Putin und die Welt fachsimpeln

Durch Singen den Krieg bezwingen

Ein beklemmendes Gefühl kommt in mir auf. In meinem ganzen Körper spüre ich ein Kribbeln. Ich kenne dieses Gefühl nur all zu gut: Lampenfieber! Ich stehe eng eingequetscht zwischen meinen Kollegen und Kolleginnen, denen es genau so ergeht. Man hört das Rascheln der Besucher und Besucherinnen des Benefizkonzertes, welche sich jetzt alle in der katholischen Kirche zusammengefunden haben. Nun ist es so weit. Wir gehen langsam auf die Bühne.
Von Maxine Walder (Fotos: Daniel Nussbaumer)

Durch Singen den Krieg bezwingen

Gib uns Frieden!

Wenn in der brutalistischen Betonkirche in Muttenz eine Ukrainerin von der Flucht mit ihrer Familie erzählt und der Schweiz für die Aufnahme dankt, wenn unserer dolmetschenden Kollegin dabei die Stimme stockt, nicht weil sie die Sprache nicht beherrschen würde, sondern weil Worte nicht ausdrücken können, was die Menschen in der Ukraine erleben müssen; wenn dann die vereinten Gym Chöre von Muttenz und Liestal mit Verdi Ruhe für die Toten erflehen und mit einem Programm von Klassik bis Pop und Gospel um Frieden für die Lebenden bitten, dann schafft Musik einen jener Momente, ohne die wir komplett LOST wären im Leben. Ein weiterer Beitrag zum Benefizkonzert für die Ukraine ist in Arbeit. Dona nobis pacem! -Nu