Liebe Abschlussklassen!

Im Video: Brigitte Jäggi. Text unten von Jan Hitz

Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen, dass gestern Isolationen und Quarantänen verfügt wurden, die im Hinblick auf die Abschlussprüfungen zu unbequemen Situationen führen. So gesehen ist jetzt die allerletzte Gelegenheit, sich anzustecken oder einen Quarantänebescheid einzukassieren, vorbei…

Wir bemühen uns um Ersatzlösungen, wenn Sie unverschuldet in Schwierigkeiten geraten. Auch wenn das bei 200 Kandidat*innen mit rund 1’000 vierstündigen schriftlichen und 1’000 mündlichen Prüfungen parallel zum Jahresabschluss von unseren 700 anderen Schüler*innen sicher eine Herausforderung wird und unsere Kapazitäten von unendlich verschieden sind (wie man in der Mathematik zu sagen pflegt).

Wir drücken Ihnen die Daumen, dass Sie gesund bleiben, und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Endspurt!

Ihre Schulleitung

Von der Muse geküsst

von Yvonne Spaar

Geschichten beeinflussen, wie wir uns ausdrücken sprechen. Viele Begriffe, die den Weg in unseren Wortschatz gefunden haben, stammen aus Romanen, Erzählungen, Mythen und Legenden. Einige Beispiele haben wir in diesem Blog Post für euch gesammelt.  

Von der Muse geküsst

Besuch von der Basel Composition Competition

Das Preisgeld von 100’000.- teilen sich die 3 Erstplatzierten, 350 Orchesterpartituren wurden eingesandt, nur 12 davon durften in die Finalrunde. Da aber wurde ihr Orchesterwerk von einem professionellen Orchester uraufgeführt und von der Jury begutachtet. Zwei der Finalisten besuchten unser Gymnasium. Die Klasse 3M konnte mit dem Japaner Hiroshi Nakamura sprechen und sich mit seinem Werk auseiandersetzen.  

Vera Müller und Anna Talimaa aus der Klasse 4M berichten hier vom Besuch von Angel Hernández-Lovera aus Venezuela. 

Besuch von der Basel Composition Competition

Gym Muttenz ON AIR

von Daniel Nussbaumer (Text und Fotos)

„Warum machen wir das hier?“, will Maxine wissen. Gerade versucht sie, sich am Regiepult einen Überblick zu verschaffen, welche Kamera welches Bild aufnimmt und welche Knöpfe sie drücken muss, um von einem Bild aufs andere umzuschalten. „ON AIR“, leuchtet es rot auf dem grossen Display. Heilige Blende und Verschlusszeit! Das Gym Muttenz streamt tatsächlich live aus dem Foyer ins Internet. Hätten wir den Link vorher herausgegeben, die ganze Welt könnte mit nur 10-15 Sekunden Verzögerung zuschauen, wie der Musical-Wahlkurs probt – ohne zu singen, wohlverstanden! Denn wir befinden uns immer noch auf Eskalationsstufe 3. 

Gym Muttenz ON AIR

Die Goldenen Zwanziger

Seit einiger Zeit geistert ein neues Genre durch die Buchlandschaft: New Adult. Doch was verbirgt sich dahinter?

Von Mirjam Braun

«Erfunden» wurde New Adult vom amerikanischen Verlag St. Martins Press, einem der grössten englischsprachigen Verleger weltweit. Im November 2009 initiierte der Verlag einen Schreibwettbewerb: We are actively looking for great, new, cutting edge fiction with protagonists who are slightly older than YA and can appeal to an adult audience. Since twenty-somethings are devouring YA, St. Martin’s Press is seeking fiction similar to YA that can be published and marketed as adult—a sort of an “older YA” or “new adult.”

Die Goldenen Zwanziger

Spiel – Kurzfilme aus dem Wahlkurs „Psyche im Film“

Text und Foto von Maya Rechsteiner/Ines Siegfried, Filme von Schülerinnen und Schülern des Wahlkurses

Seit dem Sommer 2020 beschäftigt sich der Wahlkurs „Psyche im Film“ unter der Leitung von Maya Rechsteiner und Ines Lilian Siegfried mit Filmen, in denen psychische Prozesse zum Ausdruck kommen. Analysiert und diskutiert werden die Machart von Filmen, der Einsatz sowie die Wirkung der Darstellungsmittel. Besprochen werden die dargestellten psychischen Zustände aufgrund von psychologischen Erkenntnissen.  

Spiel – Kurzfilme aus dem Wahlkurs „Psyche im Film“

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

von Mirjam Braun (Text und Fotos)

Im März des letzten Jahres wurde die Leipziger Buchmesse abgesagt und bald darauf auch die Frankfurter Buchmesse. Und obwohl ziemlich schnell ein spannendes Online-Programm auf die Beine gestellt wurde, so ganz kommen Bildschirm-Interviews eben doch nicht an echte Begegnungen (und endloses Anstehen für ein Foto und Autogramm des Lieblingsautors) heran. Und auch wir lieben es, stundenlang an den Ständen der Verlage in Neuerscheinungen zu stöbern. Aber wo informieren wir uns über neue Bücher, wenn gerade keine Messe stattfindet und die Buchhandlungen mal wieder geschlossen sind?

TV-Shows, Buchclubs und ein Präsident

Bis auch ich es glaube

von Corinna Lignini, 3WE (Foto: Nu)

Ich lache. Ich muss so laut lachen, dass ich mich nicht mehr beherrschen kann. Ich lache meine Kollegin aus. Sie weint, während ich mit dem Finger auf sie zeige und mich über sie lustig mache. Sie ist ganz klein und ich bin gross. Dann wendet sich das Blatt und mein Lachen wird leiser und ich werde kleiner. Ein Schluchzen steigt in mir auf, meine Augen werden wässrig und ich breche in Tränen aus. Wieder und wieder wechseln wir uns mit der Rolle des Auslachens und Weinens ab, bis mir vor Anstrengung schwarz vor Augen wird und die Übung ein Ende findet. Aurel von Arx, unser Lehrer, erklärt uns, dass es sich beim Lachen um ein schnelles Ausatmen und ein langes Einatmen handelt. Wir sollen die Luft förmlich aus unseren Lungen stossen. Umgekehrt ist es, wenn wir heulen sollen. Dabei wird in kurzen Zügen eingeatmet und lange ausgeatmet. Theoretisch klingt das machbar, doch die praktische Umsetzung ist nicht zu unterschätzen. Wir versuchen es erneut und achten uns dieses Mal genau auf die Atmung.

Bis auch ich es glaube

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Römisches Theater in August Raurica (Foto: Nu)

von Evelyne Balsiger

Eripitur persona, manet res.
Wird die Maske heruntergerissen, bleibt das wahre Wesen.
(Lukrez, De rerum natura, 3,58)

In fast ganz Europa, in Nordafrika und im Nahen Osten, soweit sich das Römische Reich erstreckte, sind antike Theater bis heute Sehenswürdigkeiten. Manchmal fast vollständig erhalten, wie im südfranzösischen Orange, manchmal nur noch in Ruinen zu erahnen, wie im aargauischen Lenzburg. Wohin auch immer die Römer kamen, sie bauten ein Theater. Der Theaterbesuch war eine der beliebtesten Vergnügungen im alten Rom.

Die Maske in der Antike und warum man an der Basler Fasnacht ‘Larve’ sagt

Weihnachten 2020 mit virtuellem Chorgesang

So sieht das virtuelle Weihnachts-Chörli aus.

von Saskia Clauwaert

Im Rahmen des Selbstlernsemesters wurden wir beauftragt, in Dreier- oder Vierergruppen ein kleines Chorprojekt zur Weihnachtszeit zu gestalten, als Ersatz für den regulären Chorunterricht und als Blattleseübung. Wir entschieden uns für das Lied „Dans nos obscurités“ und teilten anschliessend die Stimmen unter uns auf. Anne: Sopran, Sina: Alt, Saskia: Tenor, Patrick: Bass, Dirigent und Produzent. Danach haben wir zu Hause einzeln unsere jeweilige Stimme geübt und aufgenommen. Als Grundlage diente uns Patricks Dirigiervideo, damit wir alle im selben Tempo singen konnten und das Zusammenfügen vereinfacht wurde. Wir sendeten unsere Aufnahmen an Patrick, der sie dann übereinandersetzte und das ganze Stück arrangierte. Zur Vervollständigung haben wir nachträglich Instrumente hinzugefügt, deren Melodien und Rhythmen wir selbst komponiert haben. Daraufhin hörten wir uns das Stück alle noch einmal an und brachten Verbesserungsvorschläge ein, um es zu optimieren. Das Projekt brachte eine heitere Abwechslung in der monotonen Zeit und hoffentlich ein weihnächtliches Licht in unsere dunkle Zeit. Hier sind wir zu hören:

Dans nos obscurités

Und hier singen unsere Klassenkolleginnen von der 3M: Benaja, Josephine, Merlin, Noëmi

White Christmas