Assoziationsketten

Assoziationen
Oben: Carmela Roth 4E, Vanessa Frey 2BZ. Unten: Julian Ehrensperger 1W, Elena Frommherz 1W, Sarah Williamson 4E

Virtuelle Ausstellung aus dem Bildnerischen Gestalten der Klassen 1W, 2BZ, 3BZ, 3E und 4E_ILZ bei Noémie Lüthy und Alexandra Vögtli.

Assoziationskettenzeichnungen nach Hörbüchern, entstanden im Fernunterricht zu Zeiten der Corona-Krise: https://padlet.com/noemieluethy/viae1qmpb3hppydn

Memory Reprise und eine kleine Auferstehung nach Ostern

Es soll kein kulturloser Frühling werden, auch wenn alle Veranstaltungen abgesagt sind. Und auch wenn die Abschlussklassen eigentlich schon weg sind – denn sie werden keinen Unterricht an der Schule mehr haben und wir wissen noch nicht mal, ob sie Prüfungen machen müssen – so sollen sie doch nicht sang- und klanglos verschwinden, sondern es darf noch mal etwas Pathos, Feenstaub und Belcanto sein. Und so hoffen wir, dass es jetzt nach Ostern und später dann nach der Corona-Krise eine kleine Wiederauferstehung gibt wie bei „Grizabella the Glamour Rat“, gesungen von Gina Pelosi, eingeleitet von Leonie Näf und Helena Bühler, aus „Rats – The Musical“.

«Coronatime, it’s Coronatime!»

Alltag, von Fatos Alci

von Anna Esch (Text) und Schülerinnen und Schülern der Klassen 1A, F1d, 3E und 3IS/BZ (Bilder)

In der Schulwoche zwischen den Fasnachtsferien und der Schulschliessung war die Stimmung in der Schule verändert: Corona war da. Die Schülerinnen und Schüler blickten fragend in die Runde, schienen verunsichert zu sein und stellten viele Fragen rund um das Virus. Die Aufregung nahm von Tag zu Tag zu. Am Freitag, dem 13. März, liess sich das Thema «Corona» kaum noch auf die Seite schieben. Wenn die Schülerinnen und Schüler endlich mit einem anderen Thema beschäftigt waren, brauchte nur ein klitzekleines Stichwort in Richtung des Virus zu fallen, damit alle wieder bei der Hauptfrage landeten, nämlich ob die Schule bald geschlossen werden würde. „«Coronatime, it’s Coronatime!»“ weiterlesen

Vor hundert Jahren wütete die Spanische Grippe im Baselbiet

Spuckverbot während der Spanischen Grippe (StABS Sanität 3.3.)

von Emanuel Wittstich

Wir stecken heute in der COVID-19-Krise und wissen nicht, welchen Verlauf die Pandemie noch nimmt. Wir stehen unter dem Eindruck, dass wir heute und jetzt etwas Einzigartiges erleben. Das mag für uns, die wir im 21. Jahrhundert leben, stimmen. Ein Blick zurück ins 20. Jahrhundert zeigt uns aber anderes: Im Jahre 1918 wurde die Welt von einer Pandemie heimgesucht, welche weltweit 20 bis 50 Millionen Opfer forderte – mehr als im Ersten Weltkrieg insgesamt. „Vor hundert Jahren wütete die Spanische Grippe im Baselbiet“ weiterlesen

Zehn Minuten Schiller

von Daniel Nussbaumer

Meistens wird die Welt nicht von einem Virus tyrannisiert, sondern von machtgierigen und durchgeknallten Staatslenkern. Das wusste schon Friedrich Schiller vor über 200 Jahren. Denn er hatte es im Dunstkreis der Französischen Revolution erlebt. Gemäss dem Idealismus der deutschen Klassik entwickelte er ein Konzept zur ästhetischen Erziehung des Menschen. Zuerst sollten alle ihren Charakter veredeln, erst danach würde es der Menschheit gelingen, die Verhältnisse im Politischen zu verbessern. Das Mittel zu dieser Erziehung sollte die Kunst sein. In unserem Fall hier ist es die Literatur, genauer gesagt Schillers Ballade „Die Bürgschaft“, in der ein Tyrann zur Menschlichkeit erzogen wird. Im Video gehen wir mit Céline Acklin in die Mediothek des Gymnasiums. Sie liest „Die Bürgschaft“, umrahmt von Ausschnitten aus den „Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen“.

Und täglich grüsst das Murmeltier

Titelbild

von Yvonne Spaar

Gemütlich sitzt man mit einem neuen Buch auf dem Sofa, die Tasse Kaffee auf dem Tisch neben sich. Man beginnt zu lesen, doch nach geraumer Zeit überkommt einen das Gefühl, dass man die Geschichte bereits kennt. Nach der Theorie, welche Christopher Booker in seinem Buch „The Seven Basic Plots: Why We Tell Stories“ aufstellt, ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Denn nach dieser gibt es nur sieben Handlungsmuster, welche allen Geschichten zu Grunde liegen. Somit wiederholt sich das, was wir lesen, unendlich. „Und täglich grüsst das Murmeltier“ weiterlesen