In einer lockeren Interviewrunde haben Leyla, Lenard, Benaja, Ruben und Tabea kurz vor dem Begegnungskonzert des Gymchors Muttenz und des Schweizer Jugendchors am 14.6. in der Martinskirche Basel über ihre alte Zeit im Chor am Gymnasium Muttenz gequatscht. Sie blicken zurück auf Erlebnisse, coole Reisen und erzählen, wie die Musik sie bis heute verbindet.
Der Beitrag hier ist eine Zusammenfassung des mündlich geführten Interviews von Sofia Zedda und Anouk Bielefeldt. Fotos: Daniel Nussbaumer
Wie seid ihr damals zum Gym Chor Muttenz gekommen?
Leyla, Lenard, Benaja und Tabea sind damals eigentlich nur wegen des Musikschwerpunkts reingerutscht. Am Ende fanden sie es aber mega toll. Ruben war davor schon in einem anderen Chor, kam dann neu ans Gym Muttenz und musste sich nach dem Wechsel erst mal an die neue Situation unter Christoph Huldi gewöhnen.
Was ist eure Lieblingserinnerung vom Chor?
Für Lenard war die Konzertreise nach Spanien das absolute Highlight, weil er dort einen Kumpel kennengelernt hat, mit dem er heute noch befreundet ist. Leyla und Benaja schwärmen total von den vielen Chorlagern und der Reise nach Madrid. Benaja hat ausserdem das Projekt Verdi Requiem mit dem Sinfonieorchester Basel gemocht, das genau bei seinem Eintritt losging, und muss heute noch über den Spruch „Weitet den Gaumen!“ lachen. Ruben fand die Polenreise vor zwei Jahren mega und Tabea das gemeinsame Projekt mit Haydns Schöpfung im Theater Basel.

Bringt das Singen Menschen zusammen?
Auf jeden Fall! Lenard und Leyla meinen zwar, dass man sich bei den normalen, wöchentlichen Proben nicht unbedingt extrem nahekommt, aber die Spezialprojekte oder eben die Reisen schweissen total zusammen. Solche Freundschaften halten oft ewig. Für Benaja, Ruben und Tabea haben gerade diese intensiven Chorlager, bei denen man tagelang aufeinander hockt, echte und super langjährige Beziehungen entstehen lassen.
Was ist der Unterschied zwischen dem Gym Chor und jetzigen Chören?
Lenard scherzt erst mal, dass sie heute alle einfach ein Stück älter sind. Leyla vermisst ein bisschen das kunterbunte Repertoire von damals, wo von Klassik über Pop und Musical bis Jazz einfach alles ausprobiert wurde. Benaja merkt, dass es in seinem jetzigen Chor, dem Schweizer Jugendchor (SJC), viel tiefer in die Materie geht und das Programm anspruchsvoller ist. Ruben findet es im SJC noch ein Stück intensiver, und Tabea schätzt dort vor allem die vollgepackten Probenwochenenden, an denen man sich zwar seltener, aber dafür richtig intensiv sieht.
Das Gespräch hat uns gezeigt, dass die gemeinsame Zeit im Gym Chor Spuren hinterlassen hat. Die Insider aus den Lagern und die Freude am Singen bleiben – und das Begegnungskonzert war die perfekte Gelegenheit, diese alte Verbundenheit wieder aufleben zu lassen.










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