«Leoparda» im Literaturhaus

Seit einigen Jahren arbeiten wir mit dem Literaturhaus Basel zusammen. Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind Veranstaltungen wie der Literaturhaustag, an dem Klassen aus verschiedenen Gymnasien aus Basel-Land und Basel-Stadt teilgenommen haben.

Text von Léonie Brägger (2Wb) und Esra Halitoglu (2B), Bilder von Flavia Manella

Der diesjährige Literaturhaustag fand am Mittwoch, dem 29. Oktober, statt und wir nahmen zu fünft an der Veranstaltung im Literaturhaus Basel teil. Man hatte sich für Anja Schmitters Debütroman «Leoparda» entschieden. Wir haben das Buch im Voraus gelesen, und um gut auf den Tag vorbereitet zu sein, traf sich unsere Gruppe zu kleinen, jedoch intensiven Vorbesprechungen.

Der Tag selbst begann um 9.00 Uhr mit einer Einleitung der Leiterin des Literaturhauses, Katrin Eckert, gefolgt von einer Pause, in der wir Gipfeli und einen Gutschein fürs Café erhielten. Danach arbeiteten wir in den von uns gewählten Workshops an einer Literaturkritik- und an einer Moderationsrunde mit der Autorin. Die Mittagspause konnten wir in der Stadt verbringen.

Das Nachmittagsprogramm startete mit der Diskussionsrunde über das Buch, bei dem wir Fragen zu dem Inhalt und zu den Hintergründen besprochen sowie die Hauptaussage des Buches vor einem Publikum diskutiert haben. Die Diskussion war sehr eindrücklich und es wurden unterschiedliche Aspekte des Buches durchleuchtet, unter anderem die verschiedenen, teils auch aktuellen Themen wie Gesellschaftskritik, Feminismus, Identitätskrise, Metamorphose, Klimawandel und Social Media. Somit war genug Gesprächsstoff vorhanden, um die unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen der Leser*innen aufzugreifen und ins Gespräch einzubinden.

Diskussion mit der Autorin Anja Schmitter, 2. v. r.
Diskussion mit der Autorin Anja Schmitter, 2. v. r.

Nach einer Stunde, die sich anfühlte, als sei sie im Flug vergangen, war die Besprechung zu Ende. Nach einer kleinen Pause kam die zweite Gruppe auf die Bühne und löcherte die Autorin mit Fragen. Die Interpretationsfragen regten uns sehr zum Nachdenken an und die Zuhörer*innen erhielten ihre sehnlich erwarteten Antworten von Anja Schmitter, wie zum Beispiel über die Rolle Pflanze Amaryllis, welche über das ganze Buch hinweg eine wichtige und dennoch teils verwirrende Rolle gespielt hatte.

Ein kleiner Apéro rundete das Programm ab und beendete den Nachmittag.

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