„Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete“

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von Yannick van Diest (Text und Foto)

So begrüsste Tiziano Pedrocchi die Zuschauer am Mittwoch, dem 21.11.18, im Foyer zu  „First Stage“. First Stage ist eine Vorbereitung für die Rezitals, die die Musikschüler der vierten Maturklassen nächsten Sommer absolvieren werden müssen, erklärte Tiziano Pedrocchi, nachdem er den Abend musikalisch mit „Pantomime“ von Philipp Sparkes eröffnete, einem Euphoniumsolo der Höchstklasse, wie er weiter ausführte.
Begleitet wurde er dabei von Kristine Sutidze am Klavier.

Als nächstes spielte er eine Improvisation zum Stück „Salsa Creek“ von Michael Schütz mit Philipp Schaub als Pianist. Klassisch weiter ging es mit „Se l’aura spira“ von Girolamo Frescobaldi, gesungen von Fiona Vogel mit der Klavierbegleitung von Cornelia Lenzin. Für „Stop“ von Sam Brown und „How do I live“ von LeAnn Rimes kamen dann auch noch Nico Caccivio am Schlagzeug, Simon Schweizer am Bass und Stefanie Siebenmann am Violoncello dazu. Wieder in die Klassik nahm uns Cyrill Jauslin am Marimbaphon zusammen mit Florian Arbenz am Klavier mit der „Sonate in G-Dur für Violine und Klavier“. Auch Maìra Zaugg blieb zuerst klassisch und sang uns mit der Unterstützung von Christine Boog „Domine Deus“ aus Vivaldies Gloria in D-Dur. Es war ihr erstes Mal klassisch am Gymnasium. Dann reiste sie mit uns wieder in gewohnte Gefilde. Sie präsentierte uns „It could happen to you“ von Jimmy van Heusen und mit Backing Vocals von Fiona Vogel, Tamara Buser und Stefanie Siebenmann auf dem Violoncello ihren eigenen Song „Identity“. Dann entliessen uns die Musiker in die Pause. Die Klasse servierte einen kleinen Apéro. Danach sang Tamara Buser „Skylark“ von Hoagy Carmichael und aus dem Musical Fame „These are my Children“ von Michael Gore. Für beide Songs wurde sie von Cornelia Lenzin am Klavier begleitet. Die „Suite Nr. 1 für Violoncello“ von Johann Sebastian Bach wurde uns von Stefanie Siebenmann auf dem Violoncell präsentiert. Dann folgte eine „Hommage à J.S.Bach“ von Erzsébet Szönyi und das „Duo Nr.1 op.22 C-Dur“ von Friedrich August Kummer mit Pascal Müller, auch am Violoncello. Nico Caccivio leitete dann über zum hüpfigen Marimbasolo „Frogs“ von Keiko Abe. Zu guter Letzt, nach einem kleinen Umbau, folgte noch „CaDance for two“ von Andy Pape mit Nico Caccivio und Cyrill Jauslin am Drumset. «Es klingt ein bisschen wie eine Tinguely Maschine», so die Erklärung von Nico Caccivio zum Stück. So klang dann dieses Stück, bei dem das Set mit Bierfässern und kaputten Becken ausgestattet wurde. Dieser Abend zeigte, dass die Musiker ihre Chance zur Vorbereitung nutzten und für ihre Rezitals im Sommer auf dem besten Weg sind!